Entenconfit mit Five-Spice-Würzung

Winterzeit ist Entenzeit, und besonders gern mögen wir Entenkeulen als Confit. Bei Steele House Kitchen fand ich ein verlockendes Rezept für solche langsam gegarten Schenkelchen, noch dazu asiatisch mit Five-Spice gewürzt – genau mein Ding!

Entenconfit mit Five-Spice-Würzung

Spannend fand ich auch, dass hier schlicht Wasser (und das aus den Keulen austretende Fett) als Schmorflüssigkeit dient – und das funktionierte ganz wunderbar. Keine Extra Schmalzzugabe nötig!


Entenconfit mit Five-Spice-Würzung

nach einem Rezept von Steel House Kitchen

Ergibt: 1 Rezept

Zutaten

CONFIT

  • 4 Entenkeulen
  • 2 Esslöffel Five-Spice
  • 1 Esslöffel grobes Meersalz
  • 1 Teelöffel gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 5 Zweige Thymian
  • 4 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 125 ml Wasser

GLASUR

Zubereitung

  1. Die Haut der Entenkeulen mit einem kleinen spitzen Messer rundherum mehrfach einstechen. Salz, Pfeffer und Five-Spice gut vermischen, die Entenkeulen damit einreiben. Mindestens 2, besser 8 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Eine halbe Stunde vor dem Schmoren aus dem Kühlschrank nehmen.
  2. Den Ofen auf 120°C vorheizen. Die Entenkeulen abspülen, und gründlich trockentupfen. Mit der Haut nach unten in einen großen schweren Topf legen (hier: der LeCreuset Bräter). Thymian und Knoblauch dazwischen verteilen, das Wasser angiessen. Den Deckel auflegen und den Topf in den Ofen stellen.
  3. Nach 2 Stunden die Entenkeulen wenden, so dass nun die Haut oben ist. Weitere 2 bis 2 1/2 Stunden garen, bis das Fleisch weich ist und die Knochen sich leicht bewegen, wenn man daran zieht.
  4. Die Ofentemperatur auf 220°C erhöhen. Die Keulen auf ein Backblech legen, 20 bis 25 Minuten braten lassen, bzw. bis die Haut goldbraun und knusprig ist. Glasur nach Wunsch auftragen, weitere 5 Minuten braten, und servieren.

Meredith hat ihre Entenkeulen mit einer selbst gemachten Glasur aus Granatapfelsaft und rosa Pfeffer bestrichen. Da ich nicht extra Granatapfelsaft kaufen oder herstellen wollte, habe ich stattdessen zwei der Keulen mit Granatapfelmelasse bestrichen, und zwei mit meinem guten japanischen Ponzu mit Yuzu. Uns gefiel die Variante mit Ponzu noch etwas besser, aber beide sind sehr fein.

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