Hühnercurry mit Süßkartoffel auf burmesische Art

Dieser Artikel wurde zuletzt am 9. Juni 2018 aktualisiert

Von der Küche Burmas / Myanmars habe ich wirklich überhaupt keine Ahnung. Ob dieses Curry, das bei Food 52 (die Seite ist derzeit nur mit IP ausserhalb Europas erreichbar) als „Burmese inspired“ läuft, also authentisch ist, kann ich nicht beurteilen. Beurteilen kann ich allerdings den Geschmack – und der ist fantastisch!

Hühnercurry mit Süsskartoffel auf burmesische Art
Achtung, das Huhn sollte im Idealfall über Nacht marinieren!


Hühnercurry mit Süßkartoffel auf burmesische Art

adaptiert nach einem Rezept bei Food 52

Ergibt: 4 Portionen

Zutaten

CURRY

  • 800 Gramm ausgelöste Hähnchenkeule (chicken thighs)
  • 1 Esslöffel Ingwerpulver
  • 1 Esslöffel Kurkuma
  • 1 Esslöffel gemahlener Koriander
  • 1 Esslöffel Öl, möglichst neutrales
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 cm frischer Ingwer, geschält
  • 1 Schalotte, geschält
  • 1 scharfe getrocknete Chili, hier: Chile de arbol
  • 1 Bund Koriandergrün
  • 60 ml Öl, möglichst neutral, hier: Kokosöl
  • 300 Gramm Süßkartoffel, geschält und in ca. 2×2-cm große Stücke geschnitten
  • 500 ml Hühnerbrühe
  • 500 ml Kokosmilch
  • 2-3 Esslöffel Fischsauce
  • 2 Limetten, eine geviertelt, von einer den Saft
  • Salz, nach Geschmack

SCHALOTTEN

  • 3 grosse Schalotten, in feinen Ringen
  • Öl, zum Frittieren – hier: Erdnussöl

Zubereitung

  1. Das Huhn in ca. 3 cm große Stücke zerteilen. Den gemahlenen Ingwer, Kurkuma, Koriander und den Esslöffel Öl gut vermengen, das Huhn darin gründlich wenden, und über Nacht durchziehen lassen. (Im Notfall geht es auch ohne die Marinierzeit, dann das Huhn einfach nur mit der Gewürzpaste mischen und loslegen).
  2. Knoblauch mit frischem Ingwer, der Schalotte, der getrockneten Chili (entstielen!) und den Stengeln vom Koriandergrün in einem Elektrohacker zu einer groben Paste durchhacken.
  3. In einem großen schweren Topf (bei mir: der LeCreuset-Bräter) das Kokosöl oder neutrale Öl erhitzen. Die Süßkartoffelwürfel darin rundherum braun anbraten. Aus dem Topf heben. Die Hühnerstücke mit Paste portionsweise im Topf rundherum anbraten. Mit einer Prise Salz oder zwei würzen. Nun die Korianderstiel-Chili-knoblauch-Ingwer-Mischung hinzufügen, alles kurz anschwitzen lassen. Einen Schuss Hühnerbrühe zugeben und alles kurz garen lassen, bis die Mischung weich ist. Nun die Süßkartoffelstücke und die restliche Brühe hinzugeben. Zum Kochen bringen.
  4. Für die knusprigen Schalottenringe die Schalottenringe mit dem Öl in eine beschichtete Pfanne geben und erhitzen. Wenn die Schalottenringe goldbraun werden, aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. sie garen noch etwas nach, deswegen nicht zu lang drin lassen.
  5. Das Curry ca. 20-265 Minuten köcheln lassen, bis die Süßkartoffel beinahe weich ist. Nun die Fischsauce, den Limettensaft und die Kokosmilch hinzufügen und alles erneut zum Köcheln bringen. Die Sauce offen noch etwas einkochen lassen. Eine Handvoll grob durchgehacktes Koriandergrün einrühren und mit Salz und ggf. Fischsauce abschmecken.
  6. Das Curry mit Koriandergrün und Schalottenringen bestreuen und servieren, die Limettenviertel dazu reichen.

Bei Food 52 wird für die „crispy shallots“ die Menge von 1 Schalotte verwendet, was für mich vorhersehbar zu wenig war. Nicht nur mögen wir knusprige Schalotten, sondern bei 1 Schalotte bleibt auch sehr wenig über. Deswegen habe ich die Menge von vornherein erhöht, was sich als genau richtig erwies.

Das Curry ist sehr „suppig“, und wer möchte, isst es mit etwas gedämpftem Reis, um die leckere Sauce besser aufzunehmen – wir fanden es auch ohne wirklich fabelhaft.

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

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