Miracoli Spezialität Lasagne

Ein bisschen überrascht waren wir ja schon, als hier das Paket von Miracoli aufschlug. Doch dann fiel mir ein, da war doch mal eine Möglichkeit, die Miracoli Lasagne und die Pestos zu testen. Nun gut, eigentlich widerspricht hier der Convenience-Gedanke unserem Ansatz von selbstgemacht, doch die Zutatenliste las sich vernünftig. Also haben wir die Lasagne mal probiert.

Wir waren schon verwundert, dass hier keine Geschmacksverstärker zum Einsatz kommen. Auch Aromen werden nicht eingesetzt.

Lasagneplatten: Hartweizengrieß.

Trockenmischung für Käse-Béchamelsauce: Süßmolkenpulver, Käse, gehärtetes Palmfett (enthält Milchproteine), Gewürze, Buttermilchpulver, Maltodextrin, Weizenmehl, Salz, modifizierte Tapiokastärke, Kräuter. Kann Spuren von Ei, Soja und Senf enthalten.

Würzmischung: Sahnepulver, Salz, Gewürze, Weizenmehl, Zucker, Kräuter (enthält Sellerie). Kann Spuren von Ei, Soja und Senf enthalten.

Tomatenmark: Tomatenpaste, Tomaten.

Sieht gar nicht mal so übel aus, allerdings: Maltodextrin müsste ebensowenig sein wie das Palmöl.

Die Packung von Miracoli bietet sich vor allem für diejenigen an, die nicht unbedingt ein Rezept lesen oder sich ein Dutzend einzelne Zutaten kaufen wollen. Zusätzlich zu der Packung benötigt man nur noch 300 Gramm Rinderhack, 20 Gramm Butter und 160 ml Milch.

Entsprechend einfach ist die Zubereitung. Das Hack wird angebraten und mit der Würzmischung und dem Tomatenmark sowie Wasser zu einer Soße verarbeitet. Aus der Bechamel-Mischung wird mit der Milch eine Soße zubereitet. Dann wird alles in einer Form geschichtet – wer will, tut auch noch Reibkäse drauf – und kommt eine Weile in den Ofen. Fertig ist eine Lasagne. Die sieht dann zwar nicht aus wie auf der Packung, macht sich aber gar nicht schlecht.

Drei Portionen kommen aus so einer Packung heraus. Passend also für Familien, so nur ein Kind und kein großer Esser dabei ist. Die Lasagne, die wir am Ende auf dem Teller hatten, schmeckte nicht schlecht. Eine richtig selbst gemachte kann sie aber (erwartungsgemäß) nicht ersetzen. Dennoch hat dieser Test hier im Haus ein bisschen mit den Vorurteilen gegenüber Miracoli aufgeräumt. Wir hatten hier eine vergleichsweise vernünftige Zutatenliste und am Ende ein Ergebnis, auch wenn es etwas zu lange im Ofen war, das man essen konnte.

Wer seine Lasagne gerne selber macht, der findet hier auf dem Blog ein paar Inspirationen.

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