DKduW – die letzte Ausgabe

In der letzten DKduW-Zusammenfassung hatte ich laut darüber nachgedacht, DKduW in den Ruhestand zu schicken – per Kommentar und noch mehr per Twitter und Mail gab es dazu ein buntes Stimmungsbild. Vielen Dank für Eure Wortmeldungen. Der Titel dieses Beitrags verrät es bereits: ich habe mich trotz vieler Wünsche, den Event zu erhalten, dafür entschieden, ihn hiermit ruhen zu lassen.

Der Grund ist nicht in erster Linie die sehr ausgedünnte Teilnehmerzahl, wenn das auch durchaus eine Rolle bei den Überlegungen spielte, sondern vor allem, dass ich dabei bin, für mich neu zu definieren, was dieses Blog ausmacht, wofür Foodfreak steht, und für welche Themen ich mich einsetzen will. Ein relativ generischer Catch-All-Event wie DKduW ist in diesem Kontext für mich nicht mehr spannend, nicht länger zeitgemäss.

Nach 7 vollen Jahren darf man ein Event wohl auch in den Ruhestand schicken 🙂

Die nunmehr letzte Zusammenfassung von DKduW kommt deswegen auch mit reichlich Verspätung, einfach, weil ich mir ganz sicher sein wollte, ehe ich diesen Schritt mache.


Den Auftakt macht Barbara, die sich auf ihrer Spielwiese von Johann Lafer inspirieren liess. Lafer nimmt ab: So werden Genießer schlank! ist ein sehr persönliches Buch, in dem der Sternekoch nicht nur seine maßgeschneideter Genießer-Diät, sondern auch viel aus seinem Leben verrät.

Zumindest den (von ihr abgewandelten) Fisch, in Kokos-Gewürz-Sud pochiert, kann Frau Spielwiese wärmstens empfehlen.

Auch Hamburg kocht! serviert uns Fisch. Forelle blau kann ja jeder, sagte sich Sabine, und machte stattdessen Forelle rot.

Pate stand hier ein wahrer Klassiker, Dr. Oetker Schulkochbuch für den Elektroherd.. Das Buch liegt (mit einer in Folie geschlagenen Ausgabe des dazu gehörigen Backbuchs aus den 60ern) bei meiner Mutter seit 40 Jahren am gleichen Platz….

Wo wir es schon von Klassikern haben – Thomas macht bei Nudelnheissundhos einen Klassiker der deutschen Küche: Gebratene Leber auf Berliner Art.

Passenderweise stammt das Rezept dann auch von einem deutschen Küchenpapst, dem ollen Herrn Siebeck, aus dem Kochbuch der verpönten Küche.

Während die halbe Twitter-Gemeinde Ritz-Cracker gebacken hat, hat sich Petra von Chili & Ciabatta davon anregen lassen, ebenfalls Cracker zu backen, aber ganz andere, sehr feine Zitronen-Thymian-Sesam-Butter-Cracker.

Das Rezept dazu stammt aus einem beinahe 3 kg auf die Waage bringenden Grundlagen-Wälzer, The Professional Pastry Chef: Fundamentals of Baking and Pastry dessen Beschreibung wirklich nach einem Werk für Backprofis und solche die es werden wollen klingt.

Bei Wallygusto hat ein neues Buch Einzug gehalten, Das persische Kochbuch. Daraus verwöhnt sie uns mit einem Omelett aus 1.001 Nacht.

Und da sie das Buch schon einmal ausführlich in ihrem Blog vorgestellt hat, hier der Link zur Buchrezension.

Auch Sia’s Soulfood hat in ihrem Kochbuchregal gestöbert, und dabei Verführerisch: Kochen mit Sophie Dahl wiederentdeckt.

Die gegrillte Papaya mit Limette kommt tatsächlich mit zwei Zutaten aus, und schmeckt, so Sia, einfach super.

Den abschließenden und allerletzten Beitrag zu DKduW hat dann wieder Frau Hamburg kocht! beigesteuert, mit einem Artikel aus dem Juli.

Die Polenta pasticciata – ein Polenta-Auflauf aus dem Piemont stammt aus einem weiteren Kochbuchklassiker (ich glaube, den Status hat sich das Buch derweil verdient), nämlich Die echte italienische Küche von Reinhard Hess. Bei diesem Gericht sind es wohl eher die inneren Werte die zählen.. 🙂


Ich sage ganz herzlich Danke an alle, die in den letzten sieben Jahren unsere Teller, Kochbuchregale und mein Blog mit ihren Beiträgen zu DKduW bereichert haben. Ich hoffe, Ihr hattet ebenso viel Freude daran wie ich.

Wenn Ihr noch nicht alle Beiträge dazu gelesen habt (man kann da wirkliche Schätze entdecken), genügt ein Klick auf den Tag „DKduW“ und ihr findet alle älteren Beiträge / Zusammenfassungen des Events.

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