chuao maple bacon

In dem ersten hübschen Städtchen, welches wir auf unserer USA-Tour fanden, Paso Robles, kauften wir in einem kleinen Feinkostladen (eigentlich ein winziges Käselädchen) nicht nur Brot und italienische Salami für das Abendessen, sondern auch diese Schokolade. Der Impulskauf war hinterher auch schnell erklärt: Bacon-Schokolade wollten wir schon immer mal probieren.

Gehört hatten wir von chuao vorher noch nicht. Chuao verspricht, seine Schokolade aus „ethically and responsibly sourced cocoa“ aus Venezuela zu produzieren. Es gab noch einige andere Sorten von dem Hersteller im Laden, einige davon klangen durchaus interessant, doch diese hier, maple bacon, hat es uns ganz besonders angetan.

Die Schokolade selbst ist sehr lecker und schmeckt deutlich nach Kakao. Ich nenne sowas ja immer „schokoladig“.

Den Bacon in der Schokolade hätte ich mir anders vorgestellt. Er ist wirklich crisp, wie auf der Packung steht, aber die Stückchen sind so klein, dass sie sich auf der Zunge wie kleine Körnchen anfühlen. Die Mischung aus dem gesmoketen Meersalz, dessen ungewöhnliches Aroma alleine schon sehr klasse ist, der Süße des Ahornzuckers und dem Geschmack des Bacons passen so gut mit der Schokolade zusammen, dass ich hier Stückchen nach Stückchen lutschen könnte.

Auch die Zutatenliste kann sich sehen lassen. Lediglich am Sojalecithin kann ich herummeckern. Das ist drin:

Milchschokolade (41% Kakao, Kakaobutter, Zucker, Milchpulver, Sojalecithin, natürliche Vanille), Ahornzucker, Bacon (Schweinefleisch, Wasser, Salz, Rohrohrzucker, Gewürze), geräuchertes Salz, natürliches Ahornaroma (Ahorn, Rapsöl)

Nur über den Preis darf man sich nicht erschrecken. 6 Dollar wurden für 80 Gramm fällig. Dafür ist diese – laut Packungsaufdruck handgemachte – Schokolade aber auch eine ganz besondere Leckerei.

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