Chicken Tikka aus dem Slow Cooker

Langsam geschmurgelte Curries sind eigentlich ideal für den Slow Cooker, und das herbstliche Wetter lädt dazu ein, den Langsamkocher jetzt wieder öfters hervor zu holen.

Slow Cooker Chicken Tikka

An verschiedenen Stellen im WWW finden sich Rezepte für „Chicken Tikka“ aus dem Slow Cooker – ich bin zwar nicht der Meinung, dass das Ergebnis wirklich wie ein gutes Chicken Tikka Masala schmeckt, aber ein ausgesprochen nettes Hühnchencurry kommt dennoch dabei heraus.

Für meine Fassung habe ich mich grob an diesem Rezept bei Cooking Classy orientiert, allerdings mit etwas adaptierter Würzung und deutlich weniger Flüssigkeit als dort. Das passte für uns so bestens.


Chicken Tikka aus dem Slow Cooker

nach einer Idee von Cooking Classy

Ergibt: 4-6 Portionen

Zutaten

  • 1 kg Hähnchenbrustfilet
  • 1 rote Zwiebel, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 Esslöffel frischer Ingwer, gerieben
  • 1 Jalapeño-Chili, halbiert, entkernt, feine Ringe
  • 500 ml Tomatenpüree (Passata)
  • 6 Esslöffel Vollmilchjoghurt
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • 2 Esslöffel Garam Masala (hier: Punjabi Garam Masala)
  • 1 Esslöffel gemahlener Kreuzkümmel
  • 2 Teelöffel Paprika edelsüß
  • 2 Teelöffel Salz
  • 3/4 Teelöffel Zimtpulver
  • 3/4 Teelöffel schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 2 Teelöffel scharfes Paprikapulver
  • 8 Curryblätter
  • 100 ml Schlagsahne
  • 2 Teelöffel Kartoffelstärke
  • Koriandergrün, zum Servieren

Zubereitung

  1. Die Zutaten von Zwiebel bis Curryblätter im Slow Cooker verrühren. Das Huhn in mundgerechte Happen (ca. 3 cm Kantenlänge) schneiden und unter die Sauce mischen.
  2. 8 Stunden auf low oder medium garen.
  3. Etwa zu dem Zeitpunkt, da man den Reis aufsetzt bzw. den Reiskocher anschaltet (oder ca. 20-30 Minuten vor dem Essen) die Sahne mit der Stärke glatt rühren, in den Slow Cooker geben und gut umrühren. Slow Cooker auf ‚high‘ stellen (und den Reis aufsetzen).
  4. Das Huhn mit Reis servieren, frisches Koriandergrün darüber streuen.

Dazu gehört Reis, den ich im Rezept nicht aufführe (bzw. an der Stelle mit der Sahne erwähne), oder ein Fladenbrot (das man bequemlichkeitshalber zukaufen kann). Wer keine Curryblätter hat, kann ggf. stattdessen 2 Lorbeerblätter nehmen, wie es bei Cooking Classy steht. Am Ende sollte man nochmal mit Salz und ggf. etwas Zucker und Limette oder Essig abschmecken – das steht und fällt mit dem Geschmack des verwendeten Tomatenpürees, Joghurts, und der Säure der Zitrone.

Einige Rezepte für Tikka aus dem Crockpot verwenden ausgelöste Hähnchenkeule statt Hähnchenbrustfilet. Das ist auf jeden Fall ökonomischer, und das Fleisch bleibt etwas saftiger, während man mit Hähnchenbrustfilet ein relativ trockenes Huhn heraus bekommt. Da das Fleisch aber fast im Mund zergeht, und mit reichlich leckerer Sauce umflossen ist, funktioniert hier meines Erachtens auch das Hähnchenbrustfilet recht gut. Macht man dann noch wie wir den Reis im Reiskocher, kann man irgendwann einfach speisen, wenn man Lust hat; sehr bequem.

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