Haribo-Werksverkauf bei Würzburg

2013-05-10-haribo-3Mainbernheim? Nie gehört. Aber als wir auf dem Weg nach Iphofen durch eben jenes Örtchen fuhren, sagte der Liebste beim Durchfahren eines Kreisels: „Du, da steht was von Haribo Werksverkauf.“ Und ich sagte: „Dann fahr nochmal rum.“ – Gesagt, getan.

Haribo verortet man ja gemeinhin eher in Bonn als in Bayern – tatsächlich gehören zum Konzern aber eine Vielzahl von Produktionsstätten.

Viele der Standorte von Haribo besitzen Werksverkäufe – eine Übersicht findet man hier.

Die Firma Bären-Schmidt ist bereits seit 1971 dabei, Haribo hält hier einen Mehrheitsanteil.

Die Zufahrt zum Werk in Mainbernheim ist versteckt, man erwartet in dem verschlafenen Örtchen nicht unbedingt einen Lebensmittelfabrikanten. An dem Tag, an dem wir da waren, war die Zufahrtsstraße außerdem beinahe komplett von schweren Kipplastern blockiert, die zu einer nahen (Brücken-?) Baustelle wollten und auf ihren Einsatz warteten.

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Direkt vor der Tür des Fabrikverkaufs gibt es einen Besucherparkplatz. Im Inneren erwarten einen eher schmucklose Regale,

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und so gut wie das komplette Haribo-Sortiment in allen nur erdenklichen Packungsgrößen, plus Waren die nur für’s Ausland produziert werden, sowie eine Auswahl Fabrikverkaufsware anderer Hersteller wie Lambertz und Ritter Sport.

Sehr günstig sind die großen Pakete mit Gummibärchen und Colaflaschen, und Ware mit Chargenfehlern wie Fehlfarben. Der Renner sind allerdings die sehr günstigen 4-kg-Überraschungskisten, in denen unterschiedliche Mischungen zu finden sind.

Bei uns musste unbedingt der 2-kg-Ritter-Sport-Beutel mit, den man auch bei Ritter auf der Website ordern kann – hier war er sogar günstiger, plus man konnte hineinsehen und damit begrenzt auf die Auswahl im eigenen Beutel Einfluss nehmen; beimAnblick der Kilotüte bunter Mini-Marshmallows (in Niederländisch beschriftet) sagte mein Kopf sofort laut und deutlich „Rocky Road Ice Cream“, und neben einem Beutel schokolierter Marshmallows musste natürlich auch die Überraschungskiste (4-kg-„Bruchkarton“) mit. Die Beute:

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Eigentlich sind wir gar nicht so die Süßkramesser (was schwer zu glauben ist wenn ich einen Blick auf die Süßigkeiten-Tests hier werfe ;)), aber so ein Werksverkauf begegnet einem ja auch nicht jeden Tag – und mit den Gummibärchen kann Herr datenhamster gleich noch ein paar Kollegen den langen Arbeitstag versüßen.

Wer auf der A3 oder A7 bei Würzburg unterwegs ist und ein bisschen Zeit hat, könnte ja einen kleinen Abstecher in die fränkische Provinz machen…

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