Nicht ganz so dekonstruierter Caesar-Salat

not your mother's Caesar salad

Eine ältere Ausgabe des OLIVE magazine hatte da eine hübsche Idee – Salat als Partyhäppchen, und zwar Caesar Salad, mit geviertelten Wachteleiern ausdekoriert, in Parmesan-Mürbeteig-Schälchen aus der Mini-Muffin-Form. Sah prima aus, klang prima – aber ich überlegte ob ich das nicht auch in glutenfrei hinbekäme, indem ich Parmesan-Schälchen mache. Also frisch den Parmesan auf der Microplane gerieben und gebastelt…

So richtig wollten die Schälchen aber nicht wie ich, und so habe ich dann den geriebenen Parmesan in einer mit Butterschmalz ausgepinselten Muffinform zu dünnen knusprigen Scheiben gebacken. Das Dressing – nach Rezept aus einem Eigelb, einem Anchovisfilet, 2 Teelöffeln Zitronensaft, 2 Teelöffeln gutem Weißweinessig, und je 50 ml Olivenöl und Traubenkernöl sowie einem halben Teelöffel Senf und einer Viertel Knoblauchzehe – ist superlecker, und wäre nicht so arg knobilastig geworden, hätte ich das mit der Viertelzehe auch gelesen, statt 1 kleine ganze zu nehmen… auf jeden Fall war es aber für die im dortigen Rezept angegebenen Mengen bzw. auch für meinen einen kleinen Römersalat reichlich und hätte auch für 4 Portionen gereicht.

Die nach Anleitung zubereiteten Wachteleier wiederum waren angenehm wachsweich, aber nicht wie auf dem Bild im Magazin (vierteln wäre schwer geworden) – dafür ergab das zusammen mit knusprig gebratenen Bacon-Stückchen dann doch noch ein leckeres Abendessen für zwei. Und das war schliesslich das wichtigste daran.

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