10 Kochbücher von denen ich mich nicht trenne

[Updated: 24.04.2020]

Frau Fool for Food hat kürzlich auf Facebook auf einen (anno 2020 allerdings verschwundenen) Artikel des SF Chronicle verlinkt, der ein paar Ideen anbietet, wie man sich von Kochbüchern trennen kann (ja, wirklich ;))

Ich bin da mittlerweile recht schmerzbefreit und kann mich ganz gut trennen; Claudia fragt aber auch, welches die 10 Bücher sind, die man selbst behalten würde, und ich versuche, hier eine Antwort zu geben. Wie wohl bei den meisten von uns ist so eine Liste eine Momentaufnahme und kann in einem halben Jahr ganz anders aussehen…

Ich liste die Bücher mal so auf, wie sie mir einfallen, die Position stellt keine Wertung dar.

  • Thai Food, von David Thompson – weil es einfach sehr authentisch und umfangreich ist. Das Buch hat durchaus gewisse Tücken (so sind Flüssigkeitsmengen an sternenheißen Wokflammen orientiert), aber dennoch ist es fantastisch.
  • VOLT ink. – Moderne ambitionierte Küche von den Voltaggio-Brüdern, absolut großartig und inspirierend
  • Sri Lanka, The Cookbook. – Die Bibel der sri lankischen Küche. Wer nur *ein* Buch zur Küche Sri Lankas sucht, wird hier bestens bedient.
  • Charcuterie: The Craft of Salting, Smoking, and Curing – macht mir wahnsinnig Lust aufs Nachmachen, ist wie von Ruhlman nicht anders zu erwarten 1a erklärt, super Rezepte
  • 660 Curries von Raghavan Iyer – darf hier natürlich als meine indische Curry-Bibel nicht fehlen. Großartig.
  • Seven Fires – Kochen über offenem Feuer vom Großmeister Malmann erklärt. Einzigartig.
  • Washoku: Recipes from the Japanese Home Kitchen – nach wie vor die beste und gründlichste Einführung in traditionelle japanische Küche die ich kenne.
  • The Meat Bible von Stanley Lobel – extrem vielseitig und immer inspirierend, quer durch Länderküchen nach Proteinen sortiert.
  • The Broad Fork von Hugh Acheson – feine saisonale Gemüseküche, die mir immer Laune macht.
  • Pickles, Pig and Whiskey – Der Titel sagt alles 🙂

Wer Lust hat kann sich bei der Frage ja bedienen und auch seine 10 derzeitigen Favoriten, ohne die es nicht geht, benennen 🙂

Print Friendly, PDF & Email

5 Antworten

  1. Hallo,
    das ist eine gute Frage, welche Bücher unverzichtbar sind. Ich habe mal eben nachgeschaut und vier Bücher erkannt, von denen ich mich nie nie trennen werde:

    Marcella Hazan: Die klassische italienische Küche (Collection Rolf Heyne): Wirkliche Slow Food Rezepte, die gelingen und super schmecken. Hat leider keine Bilder.

    Johann Lafer: Johann Lafers Kochschule (Falken): Das ultimiative Buch für die bodenständige Küche mit vielen bebilderten Tipps und Anregungen. Die Rezepte gelingen nach meiner Erfahrung immer.

    Christian Rach: Das Kochgesetzbuch (edel edition): Schöne Rezepte mit schönen Bildern und guten Tipps. Und darüber hinaus noch nett geschrieben.

    Linda Roodenburg: Rotterdams Kookboek (stichting Madame Jeanet): Wunderschönes niederländisches Kochbuch, für das die Autorin Familien der unterschiedlichen in Rotterdam lebenden Kulturen aufgesucht hat, aus ihrem Leben berichtet und besonders traditionelle Gerichte, wie sie in den Familien gekocht werden, beschreibt. Schön geschrieben und sogar mit nur rudimentären Niederländischkenntnissen gut zu lesen.

    Grüße von
    Roland

  2. nata sagt:

    Was für eine grausame Welt soll das bitte sein, der man sich von Kochbüchern trennen muss?

  3. Astrid sagt:

    Ich mag deine Liste, sehr interessante aufstellung.
    Das von Sćhuhbeck hab ich auch. Schau ich gern mal rein.
    War gar nicht so einfach für mich nur 10 auszuwählen.. 🙂

  1. 16. Juni 2011

    […] länger – fokussiert, was einen geprägt hat und wem die erste (kochvor)liebe galt. auch foodfreaks liste wundert mich keineswegs. wobei ich schon auch eine gewisse sehnsucht und das bewahren von […]

  2. 23. Juni 2011

    […] Shortly after I read there I saw a similar blog post at another German favorite of mine “FoodFreak“. I liked their lists and tho I find the idea of being cut down to only 10 books really […]