Süßkartoffel-Curry und Naan

Was mit Gemüse sollte es werden, und ein Stück Hokkaido-Kürbis lungerte auch noch im Kühlschrank rum. Bei BBC GoodFood wurde ich fündig mit einem ganz simplen Spinach & Sweet Potato Curry, das die Macher des OLIVE magazine mit fertigem Naan-Brot kombinierten.

Süsskartoffel-Curry und Naan


Süßkartoffel-Curry und Naan

adaptiert nach einer Idee im OLIVE magazine

Ergibt: 3-4 Portionen

Zutaten

  • 2 Süßkartoffeln, je ca. 250 g (bei mir: 1 Stück Hokkaido-Kürbis, 1 Süßkartoffel)
  • 1 Zwiebel, in feinen Halbringen
  • wenig Öl
  • 3 Esslöffel Currypaste aus dem Glas; hier: Biryani-Currypaste von Pataks
  • 500 ml Kokosmilch (Tetrapak)
  • 250 g Tiefkühl-Blattspinat, getaut und ausgedrückt (das Iglo-Zeug gibts jetzt in 500-g-Einheiten)
  • Salz

Zubereitung

  1. Süßkartoffeln schälen und würfeln (den Kürbis entsprechend klein schneiden). Zwiebel in einer großen Pfanne oder einem flachen Topf in etwas Öl weich garen.
  2. Die Currypaste einrühren und unter Rühren anbraten bis sie duftet, dann Süßkartoffelwürfel und Kokosmilch zugeben und alles ca. 20 Minuten simmern lassen.
  3. Spinat untermischen, heiß werden lassen, mit Salz abschmecken.

Das ist wirklich supereinfach und schmeckt hervorragend; das Original verwendet Madras-Currypaste, die Schärfe kann man je nach Geschmack und Currypaste anpassen. Bei uns fand noch etwas frisches Koriandergrün den Weg auf das Curry – ist aber völlig optional.

Wirklich prima passte dazu das selbst gemachte Naan mit Joghurt, und wenn ich den Wareneinsatz dafür sehe, lohnt es sich auch absolut nicht fertiges Brot zu kaufen.

Mein Naan ist allerdings selbst gemacht, nach diesem Rezept von Volker Göbbels – Rezept und Anmerkungen dazu siehe weiter unten.

Naan mit Joghurt


Naan mit Joghurt

Rezept von Volker Göbbels

Ergibt: 8 kleine Brote

Zutaten

  • 500 g Mehl Type 550
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 geschlagenes Ei
  • 125 g Joghurt
  • 1 EL Butter
  • 250 ml Milch, ca.

Zubereitung

  1. Die trockenen Zutaten (die ersten 4) vermischen, die vier letzten Zutaten untereinander rühren, dabei nicht die ganze Milch verwenden. Die Ei-Milch-Joghurt-Butter-Mischung langsam unter das Mehl und die anderen Zutaten rühren. Falls der Teig zu trocken ist, noch etwas Milch zugeben. Der Teig sollte allerdings nicht kleben.
  2. Anschließend 2 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen, in 8 Portionen teilen, längliche flache Laibe formen, mit etwas zerlassener Butter bestreichen und 8-10 Min. bei 200°C oder auf Stufe 6 im Ofen backen, bis es hell gold-braun ist.

Die Butter im Teig sollte wohl geschmolzen sein; ich habe Pflanzenöl genommen, und würde auch nicht mit Butter, sondern mit zerlassenem Butterschmalz (Ghee) einpinseln.

Tatsächlich habe ich das nur für den ersten Schwung Brote gemacht, auch ohne die Butterschicht sind die Brote prima – Tip: nicht zu dünn machen, lieber kleine etwas dickere ovale Fladen, davon gehen dann jeweils 4 auf’s Blech, und sie gehen beim Backen auf.

Ein leckeres Brot, das zusammen mit dem Curry eine perfekte Mahlzeit ergab. Danke!

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