Projekt Tassimo: Jacobs Latte Macchiato

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Eine der Kaffeesorten aus dem Jacobs Krönung Vielfalt Tassimo Test bin ich Euch noch schuldig, quasi das Pièce de résistance. Was sich schon bei den Forenbeiträgen abzeichnete, fand auch Eingang in eine Umfrage im Projektblog mit dem Titel Welche Kaffeespezialität ist bei Ihnen und Ihren Gästen der Favorit? – 78% der Teilnehmer(innen) entschieden sich für den

Jacobs Latte Macchiato

und eine der Kommentatorinnen schrieb sinngemäss, dass man sich doch so eine Maschine nur zulege wegen der leckeren Milchgetränke, die man, exaktes Zitat, „sonst nur in Kaffees bekommen kann“.

Der Latte Macchiato kommt in einer Riesenpackung daher. Das liegt daran, dass neben 8 Espresso-Discs auch noch 8 dreifach dicke Milch-Discs (die man sogar einzeln kaufen kann) dabei sind, denn für eine Portion Latte Macchiato braucht man natürlich zwei Komponenten – Milch und Kaffee.

Wenn auch für meine Begriffe das, was in den Milch-T-Discs geliefert wird, nicht mehr viel Ähnlichkeit mit Milch hat. Auf die Zutatenliste gehe ich am Schluß ein, denn man schmeckt, was drin steckt, vorsichtig formuliert. Müllmäßig ist diese Sorte der absolute Ober-Irrwitz.

So wird der Latte Macchiato zubereitet:

Ich habe oft gelesen, die Tassimo-Maschine sei ja sooo praktisch, weil man mal schnell eben eine Portion Getränk machen könne, und kann dabei nur lachen. in der Zeit habe ich auch frisch Milch aufgeschäumt und einen sauberen Espresso hinein laufen lassen. Am Siebträger…

Womit wir dann zum Geschmack kämen. Der erste Schluck ist überraschend gut. Cremig, und man merkt sofort wie die Milch das Bittere des auch hier nur maximal mäßigen Ausgangskaffees übertönt. Dann stellt sich erste Irritation ein. Etwas schmeckt… seltsam. Künstlich. Mit einer Süßenote, die an Kondensmilch erinnert und – SALZ???

Der Latte an sich ist auf dem ersten Drittel eben so trinkbar, allerdings auch hier nur unter Zufügen von Zucker oder Aromasirup, und so überrascht es mich nicht, dass im Forum die versammelten Kakao- und Lattefans ihn am Liebsten mit Karamelsirup bzw. in der Caramel Macchiato Fassung mögen. Das deckt sich mit meinen bisherigen Beobachtungen: das Tassimo Fangirl an sich liebt süße Milchschaumdrinks, keinen guten Kaffee…

Der Blick auf die Zutatenliste der Milch T-Disc ist wenig überraschend, aber doch ernüchternd:

Ultrafiltriertes Vollmilchkonzentrat (76%), Wasser, Zucker (11%), Salz, Säureregulator E339 (Natriumortophosphat)

Als erstes fallen mir 11 Prozent (!) Zucker in der „Milch“-Mixtur auf, dann Salz, und schliesslich ein phosphorhaltiger Säureregulator… das Ultrafiltrierungsverfahren für die Milch hat sich Jacobs patentieren lassen. Mit Verlaub, aber in meinen Milchkaffee kommt nur Bio-Vollmilch (entgegen aller Behauptungen schäumt die 1a auf an meiner Maschine) und Kaffee. Und das schmeckt schon ohne raue Mengen Zucker, Salz und einen Osteoporoseverstärker als Konservierungsstoff.

Der Jacobs Latte Macchiato dagegen ist für mich auf der Hälfte der Portion fast untrinkbar. Ich lasse beim hausgemachten schon mal Reste im Glas und trinke die später kalt; was mir da bei dem Tassimo-Getränk aus dem Glas entgegenkommt schmeckt kalt aber dermaßen widerlich salzig-künstlich, dass ich es nicht mal mit viel gutem Willen runterbringe.

Fazit: Hoch geliebt von den Tassimo-Fans, finde ich diesen Latte Macchiato einfach ekelhaft.

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