Projekt Tassimo – Die Hardware

Vor einigen Wochen suchte der Kaffeehersteller Jacobs aka Kraft Foods 1.000 Tester für die neue Tassimo-Kollektion. Als Kaffeefreak und Foodie fand ich das interessant und habe mich beworben. Abgefragt wurden dabei u.a. Socialmedia- und Blog-Aktivitäten, bei denen ich auch dieses Blog mit angab; sowie Kaffee-Erfahrungen (in meinem Fall: Siebträger, Vollautomat, Pressstempelkanne, Filtermaschine, Nespresso). „Damit krieg ich eh nie was.“ witzelte ich noch in Richtung meines Liebsten.

Tatsächlich aber gehöre ich zu den ‚ausgewählten‘ 1.000 Personen, die am vergangenen Wochenende von Jacobs mit einer Tassimo T40 sowie drei verschiedenen Jacobs-Produkten dazu ausgestattet wurden. Ich werde in den kommenden Tagen hier von meinen Erfahrungen berichten, heute will ich die Maschine vorstellen.

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Es handelt sich dabei um die Bosch TAS4011 Tassimo in ’silber‘.

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Das Gerät kostet zum Beispiel bei Amazon 114 Euro, wozu noch ein 30-Euro-Cashback-Gutschein kommt, und aktuell ausserdem bei Registrierung mit der Seriennummer der Maschine einmalig ein 20-Euro-Gutschein für den Tassimo-Shop. Die Tassimo-Maschinen scheinen exklusiv von Bosch hergestellt zu sein.

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Bedienelemente an der Front: ein Ein/Aus-Schalter und ein großer Multianzeige Start-Stop-Knopf. Den Tassenhalter kann man etwas in der Höhe verstellen, in der Standardhöhe passt ein Kaffeebecher unter die Getränkeausgabe, für Latte-Macchiato-Gläser muss man ihn wegnehmen, für kleine Kaffeetassen nach oben drehen. Was übrigens schon systembedingt nicht geht, ist – ganz im Gegensatz zu einem Siebträger oder Vollautomaten – zwei Getränke gleichzeitig zuzubereiten.

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In der Seitenansicht sehen wir noch den Wassertank auf der Rückseite und das Stromkabel.

Die Maschine ist leicht, aber durchaus wertig verarbeitet; lediglich der gern und leicht herunterfallende (in den Wassertank) Deckel des Wasserbehälters ist ein leises Ärgernis. Dafür hat der Wassertank eine gut ablesbare Skala – nicht dass man das bei dieser Maschine wirklich bräuchte – und ist auch leichtgängig zu entnehmen und wieder einzusetzen.

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Zum Lieferumfang gehört eine Reinigungs-Disc, die anstelle einer Kaffee-Kapsel (im Tassimo-Speak ist das eine T-Disc) eingelegt wird; für die Erstreinigung soll man diese mit etwa 5 Brühdurchgängen verwenden und dann wieder im Fach an der Rückseite verstauen. Es kostet zunächst etwas Überwindung, den Disc-Halter so kräftig herunter zu drücken dass er schliesst, aber hat man das überwunden, ist das System kinderleicht zu bedienen. Das bei der Reinigung durchlaufende Wasser riecht deutlich nach Plastik.

Auch die Anzeigen (gelbe, grün leuchtende, grün blinkende Lampen rund um den großen Start-Stop-Knopf) sind ziemlich selbsterklärend; allein das richtige Einlegen der Disc ist minimal tricky, wird aber dadurch erleichtert dass alle T-Discs einen Barcode tragen, aus welchem das System die benötigte Wassermenge für exakt dieses Getränk nach Herstellervorgabe auslesen kann.

So weit die Technik. Nach 3 Tagen Betrieb kann ich über die Haltbarkeit noch nichts sagen; die Reinigung, das sei schon verraten, halte ich für suboptimal gelöst, auf eine Antwort auf meine diesbezügliche Frage im Forum warte ich noch. Die von mir getesteten Kaffee-Getränke stelle ich dann in den nächsten Tagen vor.

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