Sambal Telur

Bei The Little Teochew lachte mich ein Rezept für Sambal Telur an, ein Curry in malaysisch-indonesischem Stil, typisch für Singapur – genau das Richtige gegen eine akute Fernwehattacke.

Sambal Telur

Neben einem selbst gemachten Sambal, also einer Chilipaste, ist eine wesentliche geschmacksgebende Zutat hier ikan bilis, kleine getrocknete Fischchen, die aus der Küche dieser Region kaum weg zu denken sind. Zumindest hier in Hamburg bekommt man die in der Tiefkühlung (!) im Asienmarkt.


Sambal Telur – Singapur-Curry mit Wachteleiern

nach The Little Teochew

Ergibt: 4 Portionen

Zutaten

SAMBAL

  • 10 10 rote asiatische Chilischoten, entstielt
  • 10 kleine rote Schalotten (bei mir: 75 Gramm, geschält gewogen)
  • 4 Knoblauchzehen
  • 4 Macadamianüsse
  • 1 Stängel Zitronengras, der weiche, helle Teil

SOWIE

  • 2 Wachteleier, hart gekocht und gepellt
  • 1 große rote Zwiebel, in feinen Ringen
  • 2 Esslöffel Ketchup
  • 2 Teelöffel Zucker, hier: Palmzucker
  • Salz, sofern benötigt (eher nicht)
  • 1 Handvoll Ikan bilis
  • Öl

Zubereitung

  1. Für das Sambal alle Zutaten im Elektrohacker zu einer Paste mixen.
  2. In Wok oder Pfanne 2-3 Esslöffel Öl erhitzen. Die Ikan Bilis darin knusprig braten, herausheben, beiseite stellen.
  3. Zwiebel in derselben Pfanne braten bis sie weich wird, dann das Sambal (und ggf. noch etwas Öl) zugeben und auf niedriger Hitze zwei Minuten garen. (Gut Lüften!)
  4. Ketchup und Zucker einrühren. Probieren und ggf. salzen. Eier einrühren, so dass sie gerade von der Sauce überzogen sind, zum Schluss die Ikan bilis untermengen. Servieren.

Das ist heftig scharf – und wahnsinnig lecker.

Dazu empfiehlt sich unbedingt VIEL Reis, und wer glaubt, von den paar Wachteleiern würde niemand satt, wird sich dank der beträchtlichen Schärfe schnell eines anderen belehrt finden.

Mit auf dem obigen Bild befinden sich ausserdem noch Zucchini mit Kreuzkümmel und Kokos, adaptiert nach einem Rezept für grüne Bohnen mit Kokos – eine schöne frische Beigabe.

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