Kohlrabi a la Marquard

Ich weiss gar nicht, ob ich den (vollen) Namen des Kochs, der die Vorlage für dieses Rezept bei Lanz kocht! lieferte, hier nennen darf, nachdem ich mit blutenden Augen sah dass auf seiner Homepage ein ® hinter seinem Namen pappt… jedenfalls erinnere ich mich dass in der fraglichen Sendung um die Zugabe von Zucker („zu allem“, als „natürlicher Geschmacksverstärker“) diskutiert wurde, und die anwesenden Spitzenköche am Ende einhellig das Kohlrabigemüse des Herrn M. lobten.

Mir gefiel an dieser Zubereitungsanleitung, um mal wieder bei dem Begriff zu landen, dass sie supereinfach ist und ohne Chichi und Harakirimeersalz oder patentierte Gewürzmischungen von Sterneköchen auskommt.

Rahmkohlrabi, einfach, nach Stefan M.

(Beilage für 4)

2 Kohlrabi
50 ml Sahne
Butterflocken
Salz
Zucker

Den Kohlrabi schälen und feinblättrig schneiden. Die Kohlrabiblätter aufbewahren. Kohlrabi in einen Topf geben und mit Salz und Zucker würzen. Nach sechs bis acht Minuten, die das Gemüse (kalt) durchziehen soll, ein paar Butterflocken dazugeben und dann zugedeckt circa sechs bis sieben Minuten im eigenen Saft garen. Anschließend die Sahne dazugeben; zum Schluss die kleinen, fein geschnittenen Kohlrabiblätter untermischen.

Bei mir war das dann eine große Superschmelzkohlrabi, bei ansonsten unveränderten Zutaten, die ich nach dem Schälen in vier Stücke geschnitten und diese auf dem guten alten Börner V-Hobel fein gehobelt habe.

Dem Liebsten war’s einen Tick zu süß, ich fand es perfekt (normalerweise ist das bei uns anders herum), das steht und fällt aber sowieso mit der verwendeten Menge von Salz und Zucker. Das Kohlrabigemüse jedenfalls kinderleicht zu machen, und schmeckt wirklich prima.

(Der Fisch auf dem Bild ist schlicht ein Stück gebratenes Lachsforellenfilet.)

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