Eierlikör-Marmorkuchen

Dieser Kuchen ist ganz frisch gebacken, und das sogar ganz ohne die Kuchenbackmischung „Marmorkuchen“ aus Bielefeld . Hier haben wir einenweiterer Beitrag zum Projekt Kochen ohne Tüte (heute mal Backen ohne Fertigmix) von Küchenlatein und mir.

In der oben erwähnten Fertigmischung findet sich übrigens diese Zutaten:

Weizenmehl, Zucker, Weizenstärke, fettarmer Kakao, Backpulver (Backtriebmittel Dinatriumdiphosphat und Natriumhydrogencarbonat), Reisstärke, Emulgator (E 475, E 471, E 433), Kochsalz und Aroma.

Hinter den E’s verbergen sich:

  • Polyglycerinester von Speisefettsäuren
  • Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren
  • Polyoxyethylensorbitanmonooleat (Polysorbat 80), das den Darm reizen kann

Noch hinzufügen muss man bei der rezeptur für den Standard-Marmorkuchen 150 g Butter oder Margarine, 3 Eier, 100 ml Milch und 1 EL Milch extra. Ich gebe zu, meine Version ist ein klein wenig opulenter, und das nicht nur weil reichlich von Horst Lichters Lieblingslikör reinkommt.


Eierlikör-Marmorkuchen

für 1 Napfkuchenform

5 Eier
200 g Zucker
1 Messerspitze gemahlene Vanille (oder 1 Tüte Bourbon-Vanillezucker)
300 ml Eierlikör
250 ml Öl
300 g Weizenmehl
1 Tütchen Backpulver
4 Esslöffel Kakaopulver

Eier, Zucker und Vanille schaumig schlagen, Eierlikör und Öl verquirlen und langsam zur Ei-Zuckermasse geben. Mehl und Backpulver vermischen und unterrühren.

Die Hälfte des Teiges in eine gefettete Napfkuchenform gießen (Guglhupfform).

Kakaopulver unter den restlichen Teig rühren und diesen auf den hellen Teig giessen. Mit einer Gabel den Teig etwas marmorieren.

Bei 175 Grad ca. 60 Minuten backen (Stäbchenprobe). Nach 30 Minuten den Kuchen mit Alufolie abdecken.


Schmeckt ganz toll nach Likör und ist supersaftig. Und wer will kann natürlich auch Puderzucker oder Schokoguß drauftun – ich bin da eher puristisch veranlagt…

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