Schoko-Pecan-Cookies

Als Pekannuss lebt es sich verdammt gefährlich in unmittelbarer Nähe zu zartbitteren Schokostücken

las ich im aktuellen Heft von LECKER, und das grossartige Bild der Schoko-Pecan-Cookies sowie das Rezept waren für mich einer der Hauptgründe, das Heft schliesslich zu kaufen, obwohl ich doch bis auf mein OLIVE Abo eigentlich dem Horten von Kochmagazinen abgeschworen habe.

Schoko-Pecan-Cookies

Aber wer könnte diesen wunderbaren Keksen mit geschmolzener Edelbitterschokolade drin widerstehen? Ich jedenfalls nicht.

Im Original wird 85%ige Edelbitter-Schokolade verwendet – ich habe mich für die 70%ige FairTrade-Bitterschokolade von Lidl entschieden, die ausgezeichnet schmeckt, und trotz der nicht unbeträchtlichen Zuckermenge sind die Kekse damit genau so geworden wie ich sie haben will: nicht zu süß, und unglaublich schokoladig, mit etwas Crunch. Nur das mit den Schokostückchen hat nicht so ganz geklappt. Aber das tut dem Genuss keinen Abbruch.

Schoko-Cookies mit Pekannüssen

250 g Pekannusskerne
300 g Edelbitterschokolade (85% Kakao), bei mir: 70%ige FairTrade Edelbitter
300 g Butter, weich
250 g brauner Zucker
1 Tütchen Vanillezucker, PH: 1 Prise Vanille gemahlen
Salz
2 Eier
350 g Mehl
2 Teelöffel Kakao
2 Teelöffel Natron
Backpapier

Pekannüsse grob hacken. Schokolade hacken. Die Hälfte im heissen Wasserbad schmelzen.

Ein Blech mit Backpapier auslegen. Ofen vorheizen. (E-Herd 175°, Umluft 150°/ Gas Stufe 2).

Butter, braunen Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz mit den Schneebesen des Rührgeräts cremig rühren. Eier einzeln unterrühren. Mehl, Kakao und Natron mischen, kurz unterrühren [ich hab es draufgesiebt]. Die geschmolzene Schokolade einrühren. Rest gehackte Schokolade und die Nüsse unterheben.

6 grosse Teigkleckse (je 1 gehäufter Esslöffel) mit grossem Abstand auf das Blech setzen, Leicht flach drücken. Im Ofen 12-15 Minuten backen.

Aus dem Ofen nehmen und sehr vorsichtig auf ein Kuchengitter legen. Auskühlen lassen. Inzwischen aus dem übrigen Teig ca. 18 weitere Cookies ebenso backen.

24 Cookies soll das Rezept ergeben, bei mir sind es 23 geworden, ganz wichtig ist der Punkt mit dem etwas flachdrücken (den ich beim ersten Blech überlesen hatte). Das Portionieren war etwas schwierig, ein gehäufter Esslöffel der doch sehr kompakten Masse kann sehr unterschiedlich ausfallen – ich werde mich das nächste Mal an die Vorschläge alter Backhasen halten und mir endlich einen Eisportionierer für solche Zwecke zulegen, das wäre perfekt gewesen.

Super-leckere Kalorienbomben der Coffeeshop-Cookie-Deluxe-Klasse. Dafür hat sich die Investition in das Heftchen schon gelohnt 🙂

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