Ein kleiner Luxus – Ölsardinen

Wer in den letzten Monaten mal Preise verglichen hat, stellt fest dass einstmals ‚billige‘ Produkte wie (guter) Dosenthunfisch oder gute Ölsardinen fast um 100 % teurer geworden sind in 2009. Ölsardinen – ein Luxus? fragt man sich dennoch beim Blick auf die Billigdöschen der Discounter. (Interessanterweise hält auch beim von den Deutschen so geliebten Dosenfisch mit Sauce eine Veränderung Einzug – immer häufiger weicht der gute alte Hering dem Pangasius…)

Gute Ölsardinen allerdings sind ohnehin nicht einfach zu bekommen. (Wer nur das Zeug in Sojaöl, mit oder ohne Haut, für unter 1 Euro die Dose kennt, weiss – mit Verlaub – nicht was gute Ölsardinen sind.)

Gute Ölsardinen liegen im Idealfall in Olivenöl und kommen meist aus Portugal, manchmal auch Italien. Diese Version mit Chili und Sonnenblumenöl habe ich ebenfalls für gut befunden,.

Gestern nun habe ich zu Mittag (wie auch heute) Salat gegessen und mir dazu eine Dose Sardinen aufgemacht, die ich aus Österreich mitgebracht habe. Dort habe ich wenn ich mich nicht sehr täusche gut 2 Euro oder mehr pro Dose bezahlt. Und zwar diese Sorte:

Und keinen Cent bereut.

Gestern lagen die wunderbar aromatisch-scharfen Sardinen auf einem Bett aus Fenchel, Eissalat, etwas Gurke, ein paar Kirschtomaten, heute ist es etwas schlichter geworden. Aber zunächst das Wichtigste – das Kleingedruckte:

Das sieht dann so aus dass in jeder (!) Dose drei Sardinen und eine Chilischote enthalten sind, und ein oder zwei dünne Scheibchen Gemüse, in der gestrigen war auch eine ganze Gewürznelke drin. Schmeckt grossartig, wer diese Dosen irgendwo im Regal sieht und (scharfe) Sardinen mag, sollte sich bevorraten.

Und hier sieht man die Fischlein auf meinem Mittagsteller, davor die restlichen Inhalte der Dose.

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