Wieder mal: Hokkaido-Milchbrot (und ein Gadget)

Vor etwas über einem Jahr habe ich das hübsche Hokkaido-Milchbrot nachgebacken, das ich in diversen Blogs gesehen hatte (Rezept hier).

Nun habe ich das Rezept erneut hervorgeholt, denn ich wollte auch endlich so ein superfluffiges Brot haben.


Oder genauer, der Hintergrund war unser neuer Hausgenosse.

Der Liebste und ich liebäugeln nämlich seit geraumer Zeit mit einer Küchenmaschine. Oder vielmehr, ich will einen anständigen Fleischwolf zum Wursten, und wenn man sich schon ein elektrisches Item mehr anschafft, dann kann es auch mehr als einem Zweck dienen, etwa den Brotbackaktivitäten des BestenAllerMänner, oder der Produktion perfekten Eischnees, oder…

Und deswegen habe ich mich an meinen eigenen Rat aus dem Kochbuch für Geeks gehalten:

Küchenmaschinen sind selbst für den kulinarischen Geek zunächst überflüssig und stellen meist nur weiteres Gerät dar, das Platz blockiert und auch noch unhandlich zu reinigen ist. Wird wirklich viel und häufig selbst gekocht und gebacken, könnt Ihr Euch die Anschaffung überlegen. Und dann solltet Ihr nicht zu einer billigen Null-Acht-Fünfzehn-Küchenmaschine greifen, sondern in ein robustes, langlebiges Gerät mit Erweiterungsmöglichkeiten investieren

Genau das. Schuld ist, neben anderen, übrigens Frau Zorra an der Neuanschaffung, die immer mal wieder von den Erlebnissen mit ihrer Bosch MUM 8210 berichtet.

Wir haben neulich die neueren Modelle (BOSCH MUM 8400 und 8600) angesehen und ergoogelt und Preise verglichen, und die höchst attraktive MUM82R1 mit rot lackiertem Metallgehäuse angeschmachtet. Und dann passierte etwas das die Planung umwarf.

Der BesteAllerMänner arbeitet bekanntlich bei einem grossen Elektronikhändler, und es bot sich die Gelegenheit, so ein Teil für einen deutlich reduzierten Preis zu bekommen. Und so ist es die schlichte MUM8200 geworden. (Die sich übrigens 1a reinigen lässt).


Da wird auch 14 Minuten Teig kneten ein Klacks, und das Ergebnis war der wohl glatteste, elastischste Teig den ich je produziert habe.

Und nun stimmt auch die Fluffigkeit, der entwickelte Kleber, die gesamte Teigkonsistenz – und trotz zu Anfang zickender Hefe ist das Hokkaido-Brot wunderbar aufgegangen.

Manchmal muss es eben doch die Küchenmaschine sein.

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