Curry-Event – Aloo Gobi

Die Hedonistin hat sich für den Curry-Event im Kochtopf vorzugsweise etwas Vegetarisches gewünscht, und dem folge ich als Fan der indischen Küche natürlich gerne 🙂

Als mich vor einigen Tagen ein wunderschöner Blumenkohl anlachte, war schnell klar, dass mein Beitrag ein Indisches Blumenkohl-Kartoffel-Curry werden sollte – Aloo Gobi.

Das Rezept hab ich vor längerer Zeit von einer Inderin in USA bekommen, die dazu am liebsten Rotis / Parathas serviert. Mir als Glutenflüchtling schmeckt das Gericht auch solo sehr gut, und auch Torsten hat keine weitere Beilage vermisst. Etwas mehr Koriandergrün hätte es durchaus sein dürfen…

Aloo Gobi – Blumenkohl-Kartoffel-Curry

Zutaten:

1 mittelgroßer Blumenkohl, in Röschen zerteilt
1 grosse Zwiebel, fein gewürfelt
3 mittlere Kartoffeln, geschält, in 1 cm-Würfel geschnitten
350 ml Tomatenpüree
1 Esslöffel Kreuzkümmelsamen, ganz
2 scharfe grüne Chilischoten, zum Beispiel Serranos, fein gehackt
2 Esslöffel Ingwer-Knoblauch-Paste (beides fein gerieben, gemixt oder zerdrückt)
1 Esslöffel fein gehackter frischer Ingwer, ersatzweise Pulver
1 Teelöffel Kurkuma
1 Esslöffel Salz, bzw. nach Geschmack
2 Teelöffel scharfes rotes Chilipulver, Menge bei Bedarf anpassen
2 Teelöffel Korianderpulver
3-4 Esslöffel Garam Masala, siehe Text
1 Bund Koriandergrün, Stiele und Blättchen getrennt
Öl oder Ghee

In einem großen Topf oder Wok das Fett der Wahl erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen, dann die Kreuzkümmelsamen und die fein geschnittenen Korianderstiele hinzufügen und ein paar Minuten mitbraten. Wenn alles eine goldene Färbung hat, das Tomatenpüre zugeben. Es soll blubbernd dicklich einkochen – Vorsicht, das kann spritzen! Nach Bedarf etwas Wasser zugeben. Nun alle Gewürze bis auf das Garam Masala hinzufügen, rühren, die Kartoffelwürfel in den Topf geben. Ein paar Minuten leise köcheln lassen.

Jetzt kommen die Blumenkohlröschen dazu und etwas Wasser, je nach Menge des Blumenkohls ungefähr 400-600 ml. Das sieht sehr flüssig aus, kocht aber ein. Abdecken und 20 Minuten unter gelegentlichem Umrühren garen lassen.

Wenn alles gar ist – der Blumenkohl sollte noch etwas Biss haben – kommt das Garam Masala dazu. An dieser Stelle würde ich präzise abschmecken, mein Garam Masala war schon etwa älter und das Gericht bekommt dann schnell eine bittere Note wenn man zu viel erwischt. Sollte das Curry gar zu trocken sein, kann man noch ein wenig Wasser zugeben – ich fand es so perfekt – und auf jeden Fall muss genug Salz dran.

Ganz zum Schluss kommen ein bis zwei Handvoll gehacktes Koriandergrün dazu, die man noch ein paar Minuten mit dem Gericht durchziehen lässt, ehe man dann noch etwas zur Dekoration draufgibt.

Angeblich schmeckt das Gericht am Tag drauf noch besser, weil es dann ganz durchgezogen ist, aber es bleibt nie genug über um das auch auszutesten 🙂

Blog-Event XXXI - Curry

Print Friendly, PDF & Email

Appetit bekommen? - Hungry for more?