Kürbisravioli

Nicht nur Kaffeebohne hat die Kürbissaison eröffnet – die aktuelle Gemüsekiste hat uns einen feinen kleinen Hokkaido-Kürbis gebracht, und im Garten meiner Mutter habe ich schon vor 14 Tagen einige prachtvolle Hokkaidos geernetet – höchste Zeit also, damit etwas Leckeres zu zaubern!

Kürbisravioli mit Zitronen-Thymian-Butter

Da ich von der Lieferung der vergangenen Woche noch Thymian hatte, bot sich ein Rezept aus dem Buch Herbst- und Wintergemüse. Vitamin-Power für die kalte Jahreszeit an – der Hokkaido passte bestens als Ersatz für den Muskatkürbis.

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Kürbisravioli mit Zitronen-Thymian-Butter

ZUTATEN

TEIG
– 350 g Mehl
– 4 Eier
– 1 EL Olivenöl
– 1 TL Salz
FUELLUNG
– 700 g Muskatkürbis
– Salz
– 2 Frühlingszwiebeln
– 1 Bund Basilikum
– 40 g Pinienkerne
– 50 g Parmesan, gerieben
– Pfeffer
– 1 Prise Cayenne
AUSSERDEM
– Salz
– 1 Zitrone, unbehandelt
– 6-8 Zweige frischer Thymian
– 50 g Butter
NACH BELIEBEN
– Parmesan, frisch gerieben, oder Pecorino

METHOD:

1. Für den Teig Mehl mit Eiern, Öl und Salz zu einem glatten geschmeidigen Teig verkneten. Er soll weich sein, aber nicht an den Fingern kleben. Bei Bedarf noch etwas Wasser beziehungsweise Mehl unterarbeiten. Teig zu einer Kugel formen, in ein Küchentuch wickeln und etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

2. Für die Füllung den Kürbis schälen und von den Kernen mit dem faserigen Inneren befreien. Kürbis würfeln und in einem Topf in wenig Salzwasser zugedeckt bei mittlerer Hitze in 10-15 Minuten weich garen. Wasser abgießen und den Kürbis im offenen Topf auf der abgeschalteten Herdplatte noch etwas ausdampfen lassen.

3. Frühlingszwiebeln waschen, putzen und mit dem knackigen Grün in feine Ringe schneiden. Basilikum waschen, trockenschütteln und die Blättchen fein hacken. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldgelb rösten, abkühlen lassen und fein hacken. Kürbis fein pürieren und mit Zwiebelringen, Basilikum, Pinienkernen und Käse gründlich verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken.

4. Teig noch einmal durchkneten und in Portionen teilen. Jeweils mit der Nudelmaschine zu dünnen Platten formen oder auf wenig Mehl sehr dünn ausrollen. Die Hälfte der Teigplatten im Abstand von etwa 4 cm mit je 1/2 TL Füllung belegen. Die übrigen Teigplatten darauf legen. Den Teig zwischen der Füllung gut andrücken. Ravioli mit einem Ravioliroller oder Messer ausschneiden und die Ränder mit den Zinken einer Gabel (immer wieder in Mehl tauchen) gut zusammen drücken.

5. Reichlich Wasser mit Salz zum Kochen bringen. Zitrone heiß waschen, abtrocknen, Schale mit einem Zestenreißer ablösen oder dünn abschälen und in sehr feine Streifen schneiden. Thymian waschen, trocken schütteln, die Blättchen abstreifen.

6. Ravioli im heißen Wasser in 3-4 Minuten „al dente“ kochen. Butter in einem Pfännchen mit dem Thymian aufschäumen und leicht braun werden lassen. Ravioli abtropfen lassen und auf vorgewärmte Teller verteilen. Zitronenschale in die Butter geben und die Butter auf den Ravioli verteilen. Nach Belieben frisch geriebenen Käse dazu servieren.

Tipp: Es lohnt sich, gleich eine größere Menge Ravioli zuzubereiten und den Rest einzufrieren. Die Ravioli dazu auf einem Tablett nebeneinander roh vorfrieren, erst dann in Gefrierbeutel füllen. Ravioli gefroren ins kochende Wasser geben. Sie brauchen nur eine 1- 2 Minuten längere Garzeit und schmecken wie frische.

SERVINGS: 4
SOURCE: Cornelia Schirnharl: Herbst- und Wintergemüse

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Der Nudelteig liess sich prima verarbeiten, allerdings ist eine Nudelmaschine wirklich sehr hilfreich bei der Verarbeitung.

Die Mischung aus Zitrone und Thymian ist total lecker zu den Kürbisravioli. Note: empfehlenswert!

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