Köln – Cafe Teba

Auf dem Ausflug in die Domstadt Köln verschlug es uns für ein (erholsames) Stündchen in ein kleines Restaurant / Café in der Innenstadt – das Café Teba. Es fällt mir schwer den Laden zu beschreiben – deswegen lasse ich erst mal Bilder sprechen:

Am ehesten ist das Lädchen von der Größe eines durchschnittlichen Wohnzimmers wohl ein arabisches / ägyptisches Tee-/Kaffeehaus mit Restaurant und am Wochenende Tanz.

Ausgesucht hatte ich es eigentlich, weil es ungemein verkehrsgünstig liegt – einen Steinwurf von der S- und U-Bahn-Haltestelle Hansaring entfernt, damit nur 1 Haltestelle vom Dom und Hauptbahnhof weg, und durch die Nähe zum großen SATURN am Hansaring auch quasi nicht zu verfehlen.

Die Adresse lautet(e) Hamburger Str. 12, und auf der anno 2017 nicht mehr existenten Webseite fand sich ein detaillierter Anfahrts- / Anlaufplan.

Essen mochten wir noch nichts, hatten wir doch gerade erst ein Essen in der Alten Feuerwache wenige Stunden zuvor genossen. Die Speisekarte von Couscous bis Kebab sah aber sehr gut aus, und der Duft der uns aus der Küche in die Nase zog, war durchaus vielversprechend.

Der kostenlose WLAN-Zugang – Passwort gibt’s beim Chef – ist ein sehr angenehmes Feature, gerade für Reisende. Kostenlos ist hier auch für den, der es mag, das Sheesha-Rauchen.

Wir ließen die Wasserpfeife jedoch aus und bestellten von der gut sortierten Karte eine große Kanne Darjeeling Ambootia für uns zwei. Für die wirklich große Kanne haben wir 6 Euro bezahlt, das Preisniveau war generell sehr angenehm. Und geschmeckt hat der Tee auch sehr gut.

Am Wochenende findet hier ab 23 Uhr bis open end ein Tanzabend statt, und auch Werbung für Bauchtanzabende hing in den Fenstern. Vermutlich werden dann die kleinen Nähmaschinentischchen an den wunderschön dekorierten Wänden entlang aufgestellt, und die Mitte dient als Tanzfläche. Wahrscheinlich ist die Luft dann mit all den Sheeshas, die die Fensterbänke zierten, zum Schneiden, aber vermutlich auch gut Partystimmung – der Chef erklärte Dienstag gerade einem Stammgast, dass jemand am Wochenende mit all seinen Freunden hier Geburtstag feiere und getanzt werde.

Vor der Tür des Cafes stehen zwei Sandsteinfiguren:

Solltet Ihr in Köln einmal vor diesen beiden Statuen stehen, geht ins Teba und trinkt einen Tee – es lohnt sich, schon für das aussergewöhnliche Ambiente. Und wenn ich mal wieder in Köln bin, werde ich dort essen gehen – versprochen!

Print Friendly, PDF & Email