Bento-Box

Als Japan-Fan interessiert mich – natürlich – die japanische Eßkultur. Ein fester Bestandteil des japanischen Alltags sind Bentos (o-bento), Lunchboxen, die es sowohl fertig gepackt als auch als selbst zu befüllende Tupperdosen gibt. Die kleinen Kunststoff-Lunchboxen sind in Japan Kult – kein Schulkind das auf sich hält geht ohne eine trendige Plastikdose mit coolen Anime-Motiven aus dem Haus, und japanische Mütter bemühen sich, attraktive, schmackhafte kleine Mahlzeiten in die Essensboxen ihrer Kids zu verpacken.

Für meinen Schatz habe ich zu seinem Geburtstag eine solche Bento-Box kaufen wollen. Das erwies sich als schwerer als gedacht – echte japanische Boxen, die sich verschließen lassen gibt es nur in USA oder direkt aus Japan, und wenn das Ding noch einigermaßen attraktiv sein soll, wird es noch schwieriger. In USA verkauft sich eine Art Tupper-Systembox unter dem Namen Laptop-Lunch recht gut.

Eine große schlichte schwarz-weiße Kunststoff-Bento-Box von einem japanischen Hersteller mit ausschließlich japanischer Website gab es bei einem amerikanischen Asiashop – aber Lieferung nur in die continental US: ich war begeistert.

Schließlich stieß ich auf J-List! – einen Versender von japanischem Zeug mit Sitz in San Diego und in Japan –
– unglaublich was man da alles an Schönem, Häßlichem, Unnützem und Hippem aus Japan kaufen kann, und orderte diese Box:

Sie zeigt Elmo aus der Sesamstraße und ist im Gegensatz zu den anderen bonbonbunten Boxen angenehm dezent in der Farbgebung…

Allzu groß ist sie nicht, ich bin gespannt wie sie sich im Einsatz bewährt.

Toll: Bestellung per Internet/Kreditkarte, fixe Abwicklung, Lieferung per overseas surface war binnen 16 Tagen da.

Super!

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