Posts Tagged ‘ Japan ’

Suppe aus dunklem Miso und Süßkartoffel

Suppe aus dunklem Miso und Süßkartoffel

Beim Durchforsten meiner Vorräte fand sich kürzlich ein Rest Hatcho Miso in Bio-Qualität. Zwar schreibt Hersteller Lima im Begleittext, Hatcho Miso sei aus reinem Soja hergestellt, deklariert aber völlig richtig einen Anteil von 0,8% gerösteter Gerste, was das Produkt leider nicht glutenfrei macht. Zum Wegwerfen war mir das gute Stöffchen dann aber doch zu schade, und die geringe Menge Gluten ist ausnahmsweise zu verschmerzen. Wer sich das nicht erlauben kann, kann gegebenenfalls auf Genmai Miso von Arche (oder ein anderes gerstenfreies dunkles Miso) ausweichen. Ich habe, nachdem ich u.a. die Peaches with Pungent Red Miso Sauce aus Washoku: Recipes from the Japanese Home Kitchen sehr spannend fand, das Buch aus dem Regal genommen. Elizabeth Andoh ist immer eine gute Wahl, wenn es um japanische Küche geht. Ausgesucht habe ich...

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Japanische Nudelsuppe mit Pilzen – Kinoko Ramen

Japanische Nudelsuppe mit Pilzen – Kinoko Ramen

Ramen (jap. ラーメン) sind für uns meist automatisch japanische Nudeln; in Japan dagegen werden sie als ‘chinesische’ Nudeln angesehen (im Gegensatz zu z.B. Soba und Udon). Obwohl Ramen möglicherweise schon zu Tokugawas Zeiten Einzug in die japanische Küche hielten, wurden sie erst Ende des 19. Jahrhunderts in Japan populär, damals wurden sie allerdings als “Shina-Soba” bezeichnet, also eben chinesische Nudeln. Das hält die Japaner aber nicht davon ab, Ramen in allen Varianten zu lieben und oft und gerne zu verspeisen. Ramen bestehen im Wesentlichen aus Weizenmehl, Wasser und Salz, und ähneln den chinesischen Mie-Nudeln. Wer keine typischen Ramen-Nudeln bekommt, kann also auch prima die gekräuselten chinesischen Instant-Mie benutzen. Japanische Nudelsuppen unterscheiden sich stark von unseren Gewohnheiten, ihre Komponenten (Brühe, Einlagen, Nudeln) werden meist getrennt zubereitet und erst in der...

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Möhren mit Hijiki nach Washoku

Möhren mit Hijiki nach Washoku

Nach dem sehr leckeren Möhrensalat mit Hijiki und Rotkohl wollte ich noch ein weiteres Rezept für Möhren mit Hijiki ausprobieren, und zwar aus Washoku: Recipes from the Japanese Home Kitchen. Dort werden Möhren mit Sake, Brühe, Hijiki und am Ende Sojasauce geschmort.   Soja-geschmorte Möhren mit Hijiki – Hijiki no nimono Washoku würde ich als das endgültige Grundlagenwerk über die japanische Küche (traditionelle Alltagsgerichte) bezeichnen, Elizabeth Andoh erläutert darin liebevoll und mit Hingabe zum Detail Grundzubereitungen und Kochtechniken, ihre Einordnung in die japanische Küchenphilosophie, und liefert ausserdem Warenkunde in rauen Mengen mit, die helfen, sich diese für uns sehr fremdartige Küche nach und nach zu erschliessen. Mir gefällt das Buch sehr gut. Die Möhren mit Hijiki schmecken sehr… japanisch, mit einer für unseren westlichen Gaumen ungewohnten Balance von Süße...

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Möhrensalat mit Hijiki und Rotkohl

Möhrensalat mit Hijiki und Rotkohl

Es ist schon mittlerweile Jahre her, dass ich bei Flickr auf dieses Bild hin nach dem Rezept fragte und – wie das oft der Fall ist – eine freundliche Antwort zurück bekam. Irgendwie kam ich nie dazu es nach zu machen – bis gestern.   Möhrensalat mit Hijiki und Rotkohl Eine der geschmacksgebenden Zutaten ist Hijiki (Sargassum fusiforme, oder auch Hijikia fusiforme). Das Seegras bzw. die Braunalge aus dem Pazifik ist ein typisch japanisches Nahrungsmittel, reich an Mineralien wie Kalzium, Eisen und Magnesium, allerdings mehren sich die Hinweise darauf, dass Hijiki auch (zu viel) Arsen enthält. Das kann man aber wohl cum grano salis nehmen: While the consumption of more than 4.7g hijiki seaweed per day could result in an intake of inorganic arsenic that exceeds the tolerable daily...

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GKE Bohnen – Grüne Bohnen mit japanischem Miso-Sesam-Dressing

GKE Bohnen – Grüne Bohnen mit japanischem Miso-Sesam-Dressing

Für den Garten-Koch-Event Bohnen passt es mir ganz gut, dass LaFujiMama im Washoku-Event einen Miso-Monat ausgerufen hat, und ich krame Washoku: Recipes from the Japanese Home Kitchen hervor für Grüne Bohnen in cremiger Miso-Sesam-Sauce – Ingen no goma miso aé Die wichtigste Zutat ist hier neben den Bohnen ein möglichst hochwertiges helles Miso, ich habe Shiro Miso aus dem Bioladen verwendet, ein goldgelb leuchtendes, mildes, beinahe süßliches Miso.

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Japanisches Rindfleisch mit Mandarinen-Soja-Sauce und Shichimi

Japanisches Rindfleisch mit Mandarinen-Soja-Sauce und Shichimi

Nach Wochen in denen bei uns nur selten und wenn dann schnell, oder unkompliziert geschmort, gekocht wurde, gab’s chez Foodfreak heute mal wieder japanische Küche. Ausgesucht hatte ich mir ein Rezept aus essen&trinken, aus der Januar-Ausgabe 2006, in der eine japanische Party vorgestellt wurde. Ich habe aber nur ein Rezept zubereitet – und das Gericht dann einfach mit weissem Reis abgerundet. Japanisches Rindfleisch mit Mandarinen-Soja-Sauce und Shichimi Togarashi Shichimi Togarashi ist ein Standard in meinen Gewürzregal und besteht im allgemeinen aus Mandarinenschale, Sesamsamen, Mohnsamen, Hanfsamen, Nori und gemahlenem Sansho-Pfeffer (ein japanischer Verwandter des Szechuanpfeffers). Eine sehr leckere Mischung die hier im Verein mit dem Mandarinensaft der Sauce einen wirklich geniale Mischung ergibt. Das Rezept ist angenehm einfach, und wird mit kleinen Abwandlungen – siehe unten – sicher nicht das...

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Ein neues Bilderbuch

Ein neues Bilderbuch

Man sollte ja meinen in meinem Alter ist man aus der Bilderbuchphase raus, aber manchmal geht’s eben nicht anders – zum Beispiel weil ich zwar ein wenig phonetisches Japanisch verstehe, aber kein Wort Kanji und Hiragana lese – dem Waku Waku Oekaki Bento Buch konnte ich einfach nicht widerstehen. Genau genommen ist es kein Buch sondern ein auf 78 Seiten in Hochglanz vollfarbig gedrucktes Magazin über Bento-Dekoration. Ich habe mal ein paar Seiten abgelichtet.

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Neu in der Bentosammlung

Neu in der Bentosammlung

Neu im Regal: JLIST schreibt über die DX SAKURA JUBAKO Bento Box, The bento box measures approximately 10 inches (25 cm) from one of the flower petal-shaped edges across. Das halte ich für ein ziemliches Gerücht, aber ich war ganz froh dass die Box doch deutlich kleiner ist. Sie hat etwa den Durchmesser eines CD-Rohlings und die Ausmasse einer 100er-Spindel, beide Ebenen schliessen komplett dicht, dafür fehlt aber ein zusammenhaltendes Gummiband – da werde ich wohl improvisieren oder auf gut Japanisch in ein Tüchlein knoten müssen. Es passt auf jeden Fall viel rein.

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Harumi Kurihara: Harumis japanische Küche

Harumi Kurihara: Harumis japanische Küche

Als Japans berühmteste Kochbuchautorin bezeichnet der Einband des Buches Harumi Kurihara – Harumis japanische Küche Harumi Kurihara. In der Tat ist die “Martha Stewart Japans” sehr erfolgreich, mit mehr als 20 Kochbüchern, einem vierteljährlichen blendend verkauften Kochmagazin und eigenen Läden in Japan, eigener Topfserie und all den Devotionalien die eine Küchenberühmtheit so aufbieten kann. „Harumis Japanese Cooking“, so der englische Originaltitel – das Buch wurde gezielt für den US-Markt konzipiert und mit Rezepten aus dem Magazin “Suteki” gefüllt – wurde 2004 mit dem “Gourmand World Cookbook Award“ als bestes Kochbuch weltweit ausgezeichnet. “More than 75 Authentic and Contemporary Recipes from Japan’s Most Popular Cooking Expert” verspricht die US-Ausgabe, eine Information mit der Dorling Kindersley in Deutschland nicht so freigebig auf dem Cover wirbt. Tatsächlich war ich skeptisch, nachdem ich...

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Japanischer Rettich und Hühnerbällchen

Japanischer Rettich und Hühnerbällchen

Für den prachtvollen Rettich aus der aktuellen Gemüsekiste hatte ich mir bei Fooddownunder ein Rezept für Sesame Pickled Japanese Radish ausgesucht; dazu gabs Kushizashi Tori Dango nach einem Rezept in Emi Kazukos Cafe Japan : Das Rezept für die Hühnerbällchen liess sich bereits beim ersten Lesen etwas eigenartig an, bzw. mir war relativ klar, dass sie nicht unbedingt sehr formstabil sein würden – da kommen knapp 300 g Hähnchenhack mit 1 Ei, 1 EL Zucker und 1 EL Sojasauce in den Mixer, und daraus sollen dann 24 Bällchen von “Golfballgröße” entstehen – das konnte nie und nimmer hinhauen, zum einen weil die Masse ohne Bindemittel viel zu feucht war, zum anderen, weil ein Golfball eine Größe von wenigstens 42,67 mm haben soll und dafür die Menge schlicht nicht reichte…...

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Bento-Boxen

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