Buffalo, Baby!

9. Oktober 2014
Von:
Buffalo, Baby!

Nein, es geht hier nicht um den Büffel, sondern um die gleichnamige Sauce, wobei auch das so eine Geschichte für sich ist. Für US-Amerikaner bedeutet “Buffalo” im allgemeinen “Buffalo Chicken Wings”, und eine ganz bestimmte Zubereitungsart, bei der die zunächst frittierten Hähnchenflügel noch in einer Mischung aus einer Cayenne-basierten Chilisauce und etwas Butter baden. Ob die Flügel nun paniert sein sollen/dürfen oder nicht, ist ein beliebter Diskussionspunkt. Eine der bekanntesten Marken und angeblich die Original-Buffalo-Sauce ist Franks Red Hot Sauce, die ich aber hier noch nie gesichtet habe. Selbstredend kann man auch andere Chilisaucen verwenden – bei mir tat lange Jahre für Chicken Wings die Crystal Louisiana Hot Sauce ihren Dienst. Letzten Endes sollte es für das folgende Rezept eine würzige, scharfe, rote Chilisauce sein. Wer eine “authentische” Fassung sucht:…

Mehr...

Paprika-Buletten

6. Oktober 2014
Von:
Paprika-Buletten

In einer älteren essen&trinken-Ausgabe fand sich ein Rezept mit der Bezeichnung “Paprika-Buletten”, das mir recht gut gefiel (das Original könnt ihr mit einer Suche auch schnell online finden – wegen des Leistungsschutzrechts verzichte ich aber zunehmend auf das Verlinken von Verlagsangeboten). Den Titel fand ich jedoch irreführend – die Frikadellen (Fleischpflanzerl) ruhen auf einem Kartoffelbett, in welchem sich auch ein paar Paprikaschoten tummeln, und die Paprikamenge im Hackteig ist ebenfalls nicht wirklich dazu angetan, eine solche Benamsung zu rechtfertigen. Ich habe ein klein wenig an der Würzung gebastelt – hier das Rezept, das von allen Beteiligten einen klaren Daumen nach oben bekam: Paprika-Buletten adaptiert nach essen & trinken, Januar 2006 Ergibt: 6 Portionen Zutaten BULETTEN 80 Gramm Brötchen, vom Vortag 200 Gramm Zwiebeln 2 Handvoll glatte Petersilie 6 Esslöffel Öl…

Mehr...

Shokomonk Weisse Schokolade Erdbeere – Bourbon-Vanille

3. Oktober 2014
Von:
Shokomonk Weisse Schokolade Erdbeere – Bourbon-Vanille

Wir haben schon einige Sorten shokomonk verkostet. Nun kamen ein paar Riegel hinzu, und natürlich werden wir auch über diese berichten. Den Anfang macht Shokomonk Weiße Schokolade Erdbeere – Bourbon-Vanille. Die Zutaten: Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver (21%), Magermilchpulver, Erdbeerstückchen gefriergetrocknet (3%), Emulgator: Sojalecithin, Bourbon Vanille (0,11%), Säuerungsmittel: Citronensäure, Aroma. Und so sieht der Riegel aus: Beim Öffnen des Riegels riecht es erst stark künstlich. Vanille und Erdbeere bzw. deren Aromen können ja schnell überdosiert sein. Doch der Geschmack ist dann ausgewogen. Völlig unerwartet schmeckt der Riegel nicht zu süß. Das Erdbeeraroma ist deutlich, aber nicht überstark. Eben so ist es mit der Vanille. Erwartet hatte ich eine Aromabombe, heraus kam dann aber doch etwas Gutes.   Disclaimer Diese shokomonk Weiße Schokolade Erdbeere – Bourbon-Vanille wurde uns von shokomonk unentgeltlich zum Testen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank…

Mehr...

Zwetschgenauflauf

29. September 2014
Von:
Zwetschgenauflauf

Dieses Gericht ist ein echter Familienklassiker. Es begann vor 30 oder 35 Jahren mit einem Schnippel aus einer längst vergessenen Zeitung. Es ist ganz einfache Alltagskost für den Herbst, für die Erntesaison, es gewinnt absolut keinen Schönheitspreis, aber es ist lecker. Der Grießauflauf mit Zwetschgen drin erinnert im Geschmack an Zwetschgenknödel, und natürlich kann man, wenn man das möchte, auch eine Vanillesauce dazu servieren. Zwetschgenauflauf Ergibt: 4 Portionen Zutaten 750 Gramm Zwetschgen 1 Bio-Zitrone 100 Gramm Zucker 1 Esslöffel Vanillezucker 3 Eier (Klasse M) 500 Gramm Quark, 20% Fett 1 Kaffeetasse Griess, hier: Weichweizengriess 2 Teelöffel Backpulver 60 Gramm Speisestärke 20 Gramm Butter 2-4 Esslöffel Semmelbrösel etwas Butter, in Flöckchen Zubereitung Die Zwetschgen waschen und entsteinen. Die Zitrone auspressen, 20 g Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft zu den Zwetschgen geben und…

Mehr...

Tchibo Kaffeerarität – Finca Medina Antigua, Guatemala

26. September 2014
Von:
Tchibo Kaffeerarität – Finca Medina Antigua, Guatemala

Wieder einmal hat Tchibo eine Kaffeerarität auf den Markt gebracht, wobei man sich schon fragen darf, wie rar eine Rarität sein muss, um bundesweit in den Handel zu kommen. Dieses Mal handelt es sich um einen Kaffee aus Guatemala. Das finde ich sehr gut, ich mag auch schon den “normalen” Edel-Guatemala-Kaffee (Guatemala hard bean) sehr gern. Ein Blick ins WWW verrät mir, dass auch Starbucks schon mal sortenreinen Arabica von der Finca Medina im Angebot hatte; und bei Interamerican Coffee kann man lesen: Founded in 1842, Finca Medina is located on the outskirts of Antigua Guatemala. It is a 74 acre estate that produces genuine Antigua coffee. At Finca Medina, advanced technology is incorporated in coffee production and the milling process, while also maintaining traditional work techniques, which correspond with…

Mehr...

Kürbisschnecken

11. September 2014
Von:
Kürbisschnecken

Auf dem Markt leuchten uns um diese Jahreszeit die ersten Kürbisse herbstlich entgegen, und ich konnte einfach nicht widerstehen: ein mittelgroßer, leuchtend orangefarbener Hokkaido musste mit. Eine Hälfte des ersten Kürbis der Saison ist immer fest für Kürbisbratkartoffeln eingeplant, die zweite Hälfte dagegen wollte ich für ein neues Rezept nutzen. Ich habe mich dabei von diesen Pumpkin Pie Cinnamon Rolls inspirieren lassen. Für diese hübschen Hefeteigschnecken braucht man Kürbispüree, und zwar sowohl im Teig als auch als Fülle; ich habe also meinen Kürbis gewürfelt und mit wenig Wasser weich gekocht, dann gut abtropfen lassen, und mit dem Mixstab püriert. In diesem Fall hatte ich nach dem Backen noch 175 Gramm Püree über, die ich für andere Zwecke eingefroren habe. Kürbisschnecken mit Ahornsirupguss adaptiert nach einem Rezept von Culinary Concoctions by…

Mehr...

Thoran – ein Gemüsegericht aus Kerala

5. September 2014
Von:
Thoran – ein Gemüsegericht aus Kerala

Als ich mir neulich die sechsteilige Serie Rick Stein’s India anschaute, blieb ich an einem ganz einfachen Stir-Fry hängen, das mich ungemein reizte. Rick Stein nannte es ein Thoran , und bezeichnete es als typisch für Kerala. Kerala ist eine der am dichtesten besiedelten Regionen Indiens. Im Staat an der Südwestspitze Indiens leben rund 33 Millionen Menschen, die Malayalam als Muttersprache sprechen. Gleichzeitig ist Kerala eines der Hauptanbaugebiete für Kokosnüsse; logischerweise wird also viel mit Kokos gekocht. Für Thoran werden fein geschnittene Gemüse aller Arten mit Senfsamen, Chili, Kokosraspel und Curryblättern im Wok bzw. Kadhai schnell gegart. Mir fiel beim Vergleich verschiedener Rezepte auf, dass ich so etwas schon mal (aber nur mit Möhren) nach einem Rezept aus Maya Kaimals Savoring the Spice Coast of India: Fresh Flavors from Kerala…

Mehr...

Bento-Boxen

Letzte Kommentare