Die Metro-Frühlings-Kochherausforderung

9. April 2014
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Die Metro-Frühlings-Kochherausforderung

Die METRO ruft zur großen Frühlings-Kochherausforderung, und wie viele andere Foodblogger auch habe ich mich dieser Aufgabe gern gestellt Das war im Wunderpaket der METRO drin: Hmmm, ja, soso… ein bisschen grüner, frischer, gemüsiger, naja: frühlingshafter hatte ich es schon erwartet, aber davon lassen wir uns nicht unterkriegen. Für mich die schwierigsten Zutaten: die Calamarata-Pasta von Garofalo – nicht weil ich Pasta per se schwierig fände, sondern weil die Form doch eher nach Ragú, Fleischbällchen, geschmortem Irgendwas, Herbst und Winter ruft denn unbedingt Frühling verkündet; sowie die Schokolade, die für mich eher ein winterliches Thema ist, besonders karamellgefüllt, und mir eigentlich auch schon zu weit “verarbeitet” ist mit der Füllung. Beginnen wir doch das Menu mit einem Cocktail. Das Rezept für den Jail House MarTEAni gibt es nebenan im Gin-Nerds-Blog,…

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Tchibo Kaffeerarität – Ipanema Rio Verde

7. April 2014
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Tchibo Kaffeerarität  – Ipanema Rio Verde

Brasilien ist der Welt größter Kaffeeproduzent, und auf brasilianischen Plantagen werden – nicht unbedingt immer zum Segen der Umwelt – die höchsten Ertragsmengen erzielt. Umso wichtiger ist es, dass dort auch hochwertiger Kaffee mit geringeren Ertragsmengen angebaut wird, in diesem Fall zertifiziert von der Rainforest Alliance. Wo kommt der Kaffee her? Die Kaffeefarm “Rio Verde”, gegründet vor rund 100 Jahren, liegt in Conceição de Rio Verde, einer kleinen Gemeinde im brasilianischen Hochland in der Provinz Minas Gerais, auf etwa halbem Weg zwischen Rio de Janeiro und São Paulo. Tchibo beteiligt sich seit 2012 an dieser Plantage. Der rote Lehmboden in der Region ist besonders mineral- und nährstoffreich, ideale Bedingungen also für den Kaffeeanbau. Nach Angaben bei The Captain’s Coffee wird hier eine in Brasilien öfter anzutreffende Trockenaufbereitung der Kaffeebohnen eingesetzt.…

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Hafervoll Müsliriegel

4. April 2014
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Hafervoll Müsliriegel

Wir erfinden den Müsliriegel neu! versprechen die Macher von Hafervoll. Genau genommen machen sie nach eigenen Aussagen “flapjacks“, also Müsliriegel in britischer Tradition, auf der Basis von Haferflocken, wie ja auch der Name schon andeutet. Ob ich mir denn vorstellen könne, die mal zu probieren und drüber zu bloggen, wurde ich gefragt. Logo – Müsliriegel sind für die Lunchbox des Liebsten eine gern genommene Dreingabe, und Zutaten “ohne Chemieschrott” gefallen mir sowieso. Also: in medias res, äh Müsliriegel. Die Riegel Die Hafervoll Müsliriegel gibt es in 4 Sorten; je Müsliriegel sind 65 Gramm Gewicht zu verbuchen. Und das steckt drin und so schmecken sie (uns): Kakao & Haselnuss Haferflocken, Honig, Sonnenblumenöl, Haselnüsse 13%, Kakao (mit Kakaobohnenstücken) 3% Kakao ist hier das entscheidende Wort – der Riegel schmeckt durchaus angenehm nach…

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Balinesisches Grillhuhn mit Apfel-Macadamia-Sauce

2. April 2014
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Balinesisches Grillhuhn mit Apfel-Macadamia-Sauce

“Das Wetter zum Wochenende wird schön, lass uns grillen.” verkündete der Mann frohgemut, und ich zog The Barbecue Bible von Steve Raichlen aus dem Regal und blätterte ein wenig. Schnell fiel die Entscheidung für ein ganz einfaches Grillhuhn mit Tamarindenmarinade – der Rest Tamarinde im Kühlschrank wollte sowieso mal benutzt werden – zu dem Raichlen eine Apfelsauce mit Macadamianüssen vorschlug, für die wir ebenfalls alles im Haus hatten. Als Beilage empfahl der Autor einen gelben balinesischen Reis, der mit Zitronengras und Galgant sowie Kurkuma und Kokosmilch geköchelt wurde. Das war mir zu mächtig, und auch etwas zu viel des Guten in Sachen Aromen, deswegen gab es bei uns nur einfachen Duftreis dazu. Balinesisches Grillhuhn mit Apfel-Macadamia-Sauce nach: The Barbecue Bible Ergibt: 4 Portionen Zutaten HUHN 125 ml Tamarindenwasser, aus Tamarinde…

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Choi sum

30. März 2014
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Choi sum

Choi sum, auch Choi sam, Choy sum, oder auch Chinese Flowering Cabbage – Chinesischer Blütenkohl – ist eines der zahlreichen asiatischen Blattgemüse aus der Brassica-Familie, genauer Brassica rapa var. parachinensis. Während asiatische Märkte nur so strotzen vor allerlei Blattgemüsen, die in unzähligen Varianten auf den Tisch kommen, findet man diese bei uns nur selten – dabei würden eine Menge davon auch in unseren Breitengraden gedeihen. Oft werden diese Gemüse auch nur unter einem generischen mustard greens abgehandelt, was genauso echtes Senfgrün aus braunen Senfsamen (brassica juncea) wie die gesamte Familie der Brassica von Bok Choy bis Gai-lan meinen kann. Choi sum sieht dem chinesischen Brokkoli (gai-lan oder auch Chinese kale) sehr ähnlich, und kann genau wie dieser verwendet werden. Den Unterschied sieht man oft erst bei den Blüten – Choi…

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chuao maple bacon

23. März 2014
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chuao maple bacon

In dem ersten hübschen Städtchen, welches wir auf unserer USA-Tour fanden, Paso Robles, kauften wir in einem kleinen Feinkostladen (eigentlich ein winziges Käselädchen) nicht nur Brot und italienische Salami für das Abendessen, sondern auch diese Schokolade. Der Impulskauf war hinterher auch schnell erklärt: Bacon-Schokolade wollten wir schon immer mal probieren. Gehört hatten wir von chuao vorher noch nicht. Chuao verspricht, seine Schokolade aus “ethically and responsibly sourced cocoa” aus Venezuela zu produzieren. Es gab noch einige andere Sorten von dem Hersteller im Laden, einige davon klangen durchaus interessant, doch diese hier, maple bacon, hat es uns ganz besonders angetan. Die Schokolade selbst ist sehr lecker und schmeckt deutlich nach Kakao. Ich nenne sowas ja immer “schokoladig”. Den Bacon in der Schokolade hätte ich mir anders vorgestellt. Er ist wirklich crisp,…

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Perlhuhn mit Bitterorangen und geröstetem Fenchel

21. März 2014
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Perlhuhn mit Bitterorangen und geröstetem Fenchel

Als mir kürzlich beim Einkauf unbedingt zwei hübsche kleine Perlhühner in den Korb flattern wollten, war sofort klar, was ich damit machen wollte, denn in meiner Küche warteten noch zwei frische Bitterorangen auf einen hoffentlich leckeren Einsatz. Unter der Vielzahl gebookmarkter Rezepte mit Seville oranges war nämlich auch eines von Yotam Ottolengi aus dem Guardian, das mir schon beim ersten Ansehen gut gefallen hatte. Die Zutaten stellten mich nicht unbedingt vor große Probleme, wenn ich auch meinen Bestand an grobkörnigem Senf auffrischen musste – das geht anderen Leuten bisweilen anders Ein Rezept im Buch von Ottolenghi lesen. Zutatenliste ehrfürchtig bestaunen. Kopf schütteln. Weiterblättern. Repeat. — Max. Buddenbohm (@Buddenbohm) March 2, 2014 Extrem gut gefällt mir an dem Gericht, dass es im Grunde keine Arbeit macht – ist das bisschen Geschnippel…

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Projekt Kim Chi. Teilnahme bis 21. April 2014

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