Unterwegs

Back und Snack, Dortmund

Back und Snack, Dortmund

Bei mehreren Terminen in Dortmund, und 4-5 Stunden Anfahrt ab Hamburg, war klar, dass wir irgendwo Mittagessen mussten. “Lass uns doch ‘ne Currywurst essen.” schlug der Liebste halb im Scherz vor, und ich suchte mir eine bei Qype hoch gelobte Currywurstbude in Dortmund aus. Aber wie das oft so ist, kam es dann anders… oder auch nicht Im Industriegebiet in Dortmund-Marten, ganz in der Nähe eines unserer Termine, kamen wir an dieser Bude (nicht die zuvor eingeplante) vorbei: Mitten zwischen Gewerbebetrieben gelegen, lebt so ein Laden nicht von Laufkundschaft, sondern von Stammkunden; und bei knurrenden Magen beschlossen wir spontan, dort einzukehren. Eine wirklich gute Wahl. Der kleine Laden, der aus mehreren Containern zusammen gesetzt ist, brummt zur Mittagszeit. Ob Blaumann oder Maßanzug, hier kehrt jeder ein, und das hat...

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wagamama, Zürich

wagamama, Zürich

Da sitzen wir also bei Getränk und Imbiss nichts ahnend im Tibits in Zürich, als auf einmal ein wagamama-LKW an uns vorbei fährt. Es gibt ein wagamama in Zürich?! “Waga-was?” fragt mein Schweizer Freund erstaunt. Und so kommt es wie es kommen muss, ein paar Stunden später sitzen wir am Ufer der Sihl unter einem Sonnenschirm und nehmen unseren Lunch bei wagamama. Das erste Mal hörte / las ich von wagamama irgendwann Mitte der 90er; das ursprünglich Londoner Restaurant, das mittlerweile über 100 Filialen weltweit besitzt, war DER Geheimtipp für Asia-Nudelsuppen und asiatische Fusion-Küche. Das wagamama Kochbuch ist demzufolge natürlich ein Beststeller. Wie alle Ketten lebt das wagamama vom seiner Corporate Identity – die Restaurants gleichen sich überall. Ein großer Raum, lange Tische mit Bänken, eine offene Küche: sehr...

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Tibits in Zürich

Tibits in Zürich

Unter den Gastro-Empfehlungen für Zürich, die mich auf verschiedenen Kanälen erreichten, fand sich ein Name immer wieder: Tibits. Tibits ist ein vegetarisches Self-Service-Restaurant, momentan mit Filialen in Zürich, Wintherthur, Bern, Basel und London, und ein, wenn man so will, Ableger des Schweizer Tempels der vegetarischen Küche, des Hiltl. Nun liegen meine Vegetarier-Tage ja schon ein paar Takte zurück, aber ich bin gutem vegetarischem Essen unter bestimmten Bedingungen durchaus nicht abgeneigt, deswegen antwortete ich, als wir nach einem ein wenig verregneten Spaziergang über den Markt am Bürkli-Platz (traumhafte Bio-Gemüse) am späten Vormittag Hunger hatten, meinem Schweizer Freund auf die Frage, wonach mir denn der Sinn stünde, mit “Wie wär’s mit Tibits?” Passenderweise gab’s einen Geocache in der Nähe; gemütlich spazierten wir hinüber zu dem Restaurant, in dem auch mein Züricher...

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Einkaufen im Elsass – Haguenau

Ein absolutes Such-Highlight in diesem Blog sind die Begriffe “Carrefour” und “Lauterbourg”. Anscheinend gibt es viele Leute die im Elsass einkaufen möchten aber nicht so recht die Peilung haben wann und wo und wie. Vor knapp zwei Wochen haben wir auf dem Heimweg aus Zürich einen Stopp in Haguenau eingelegt; und dieses Mal etwas besser geplant als bei unserem letzten Herumirren durch Frankreich. Nachdem wir viele Jahre bei Champion in Lauterbourg bzw. Wissembourg einkaufen waren, morphte dieser zu einem Carrefour und zog aus dem Ort heraus an die Autobahn. Das Angebot war uns dort, nur einen Steinwurf hinter der Grenze, aber zu deutsch, und zu teuer. Der große Super-U an der Autobahn nach Strassburg ist uns ebenfalls zu unfranzösisch; hier scheinen hauptsächlich Deutsche auf der Suche nach allerbilligsten Wein-Kartons...

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Fundstücke

Fundstücke

Als wir vor zwei Wochen durch das Canadian Warplane Heritage Museum in Hamilton schlenderten – ein unbedingt anzuratender Stopp für Flugzeug- und Historienfans die in Ontario unterwegs sind – bin ich auch auf ein paar Foodie-Kleinode gestossen, die ich Euch nicht vorenthalten will: In Zeiten knapper Nahrungsversorgung war die Selbstversorgung per eigenem Garten – Grow Your Own – wichtig; und so wurde aus dem Küchengärtchen im 2. Weltkrieg auch schon mal ein “Victory Garden”. Sehr apart fand ich auch die salutierende Hausfrau, ähm, ich meine, den Housoldier. So manche Marke hat sich ihren Ruf nicht zuletzt durch Notrationen erarbeitet. Und wenn kein Toaster im Haus ist, greift die patente Hausfrau eben in die Werkbank des Göttergatten.

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Spring Rolls, Toronto

Spring Rolls, Toronto

Wir wollten nicht mehr groß durch die Stadt touren als wir heute nachmittag in Toronto ankamen, sondern sind nur ein bisschen durch den am Sonntag sehr ruhigen Business District geschlendert, bei strahlendem Sonnenschein, knapp 15°C und blauem Himmel – aber etwas essen wollten wir schon, nicht zu teuer, aber auch keinen Burger oder anderes Ketten-Fast-Food. Aus dem Lonely Planet Reiseführer Kanada hatte ich noch grob das Spring Rolls als eine lokale kleine Kette von günstigen Asiarestaurants in Erinnerung – Spezialitäten: Frühlings- und Sommerrollen, und das inoffizielle Nationalgericht Torontos, Pho. Die Preise – die meisten Hauptgerichte um 10 Dollar – sind moderat, vor allem aber konnte man heute wunderbar noch draussen in der Sonne sitzen beim (frühen) Abendessen, und so machten wir dort Halt.

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Tee trinken in Baabe – Cafe Klatsch

Tee trinken in Baabe – Cafe Klatsch

Von unserem Rügen-Trip Anfang März bin ich noch einen Bericht schuldig, und zwar den über ein nettes und einfaches Café direkt am Kurhaus in Baabe – das Café Klatsch. Leider habe ich von aussen kein Bild gemacht – irgendwie waren wir bei eisigem Wind so durchgefroren dass uns nur noch die Wärme lockte… Bei wärmerem Wetter kann man statt hinter den riesigen Glasscheiben auch angenehm draussen auf der Terrasse sitzen, die Ostsee in Hör- und Sehweite, und das Kurhaus direkt vor der Nase. Gleich als erstes stach mir – neben der an ein Öko-Café alter Zeiten erinnernden Innenausstattung – ein grosses Regal mit vielen Teedosen ins Auge. Ausserdem gab’s eine Kuchentheke mit augenscheinlich selbstgemachten, lecker aussehenden Kuchen und Torten. Zum Interieur gehört noch eine Spielesammlung, Zeitschriften, kleine und grosse...

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Oishii, Aachen

Aufgrund vieler guter Bewertungen bei QYPE habe ich neulich in Aachen das (Sushi-Restaurant) Oishii aufgesucht. Das Oishii liegt in der Pontstraße, also einer gastronomisch sehr aktiven Ecke von Aachen, und ist entsprechend auch am Sonntag abend gut besucht. Wir hatten nicht reserviert, haben aber dennoch ein Plätzchen gefunden, was sehr angenehm war. Überrascht war ich erst mal von der Grösse des Ladens, tritt man ein wähnt man sich in einer japanisch engen traditionellen mit Holz ausgestatteten Sushi-Bar, aber das Restaurant ist sehr viel grösser als es den Anschein hat, und die weiteren Räumlichkeiten sind eher modern-loungemässig ausgestattet. Leider habe ich keine Fotos gemacht, wegen der Beleuchtung hätte ich sonst arg viel blitzen müssen. Die Karte ist sehr bunt gemixt, ich würde es als japanisch-asiatische Fusion-Küche bezeichnen. Die viel gelobte...

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Van den Daele, Aachen

Van den Daele, Aachen

Auch wenn ich vor einer Tour natürlich auch Gastro-Kritiken sichte, hatten wir die “Alt Aachener Kaffee- und Weinstuben Van den Daele” nicht auf dem inneren Radar, als wir geocachend durch die Kaiser- und Kurstadt Aix-la-Chapelle spazierten. Im Gegenteil – rein zufällig kamen wir hier vorbei, sahen in die Auslagen – wunderbar aussehende Kuchen im Schaufenster – und beschlossen spontan einen Kaffeestopp einzulegen. Im Inneren erwartete uns ein wirklich sehr historisches Ambiente, insgesamt vier alte Bürgerhäuser sind hier nach und nach und Zimmerchen für Zimmerchen zu einem großen Ganzen gewachsen, mit dunklen Holzvertäfelungen, kleinen Räumen, steilen Treppen, Kerzenleuchtern, Printen-Modeln an den Wänden und allem was man von einem historischen Kaffeehaus so erwartet.

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Aachen – ideal für Süßmäuler

Aachen – ideal für Süßmäuler

Zwei Tage in Aachen können für die schlanke Linie höchst fatal ausfallen… nicht nur, dass belgische Frites, Trüffel, Bier und holländische Pannekoeken nur einen Steinwurf entfernt sind, nein da gäbe es noch etwas viel fataleres – dieses Schild: Also stand ein Stopp bei ebendiesem natürlich fest auf dem Programm. Bei Lindt im Werksverkauf gibt es (fast) das gesamte Programm des Hauses – Aktionsware, Fehlverpacktes, Produkte die sich dem MHD nähern, und welche die im Ausland oder für das Ausland hergestellt werden – Tafeln die wir nur mit 100 Gramm kennen mit 150 Gramm Grösse, und das alles bis auf hochaktuelle Neuigkeiten für 50% des Ladenpreises, bei Fehlverpacktem auch schon mal deutlich drunter. Da lacht das Herz des Schokoladenjunkies und man möchte am liebsten gleich einen der Einkaufwagen voll machen...

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