In der Küche

Der Kampf mit den Kürbis-Gnocchi

Der Kampf mit den Kürbis-Gnocchi

Vielleicht hätte es mich warnen sollen, dass ein guter Freund neulich berichtete, an einem Rezept für Kürbis-Gnocchi fast verzweifelt zu sein – offenbar stimmte die Mehl/Kürbis-Ratio gar nicht, und das Ergebnis war ein Berg orangefarbene Pampe. Daran fühlte ich mich jedenfalls ziemlich stark erinnert, als wir am vergangenen Freitag den Kampf mit dem Kürbis antraten. Am Ende sah das Ergebnis dann gar nicht mal übel aus, und schmeckte vorzüglich, aber dazu später… Das Originalrezept war nun auch nicht eben präzise, was die Mengen anging – 750 g Kürbis waren gefordert – das heisst genau was? Wir hatten einen hübschen kleinen Hokkaido von 1050 Gramm, entkernt, geputzt, entstielt waren das in etwa netto 750 Gramm. Das war wohl schon der erste Fehler, vermutlich war das Bruttogewicht gemeint. Wie im Rezept...

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Einmachwahn

Einmachwahn

Gestern waren wir im türkischen Gemüseladen einen Hamstereinkauf machen – es gab Paprika mit Schönheitsfehlern in großen Beuteln für je 50 cent, und dann habe ich 4 kg Eiertomaten gekauft. Vermutlich ist es eine Art fortgeschrittener Wahnsinn wenn man angesichts von Centpreisen für eine Dose Tomatenmark beschließt, sich an der Herstellung von Sizilianischer Tomatenpaste im Glas zu versuchen. Während also die Paprika entkernt und geschnitten in bunten und weniger bunten Packs zu rund 500 g in den Tiefkühler wanderten, holte ich mein im Sommer erstandenes, wunderschönes neues Einmachbuch raus, aus dem ich zu meiner Schande noch nichts ausprobiert habe. Hans Gerlach – Einmachen Ich könnte noch versuchen es auf den Vollmond zu schieben… jedenfalls habe ich dann gestern Abend die Tomaten geviertelt, eingesalzen, heute morgen abgetropft, 2 Stunden durchgekocht...

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Feldsalat mit Austernpilzen und Granatapfeldressing

Feldsalat mit Austernpilzen und Granatapfeldressing

Gestern abend gab es – wie angekündigt – den Feldsalat aus der Gemüsekiste Nr. 5, zumindest gute 3/4 davon. Dazu habe ich mir beim türkischen Gemüseladen noch ein paar Austernpilze geholt und einen Granatapfel. Die Austernpilze habe ich in Olivenöl mit etwas Rosmarin (von Mutters Riesenbusch aus dem Garten abgeschnitten) gebraten. Der Granatapfel war so saftig, dass mir der Saft beim Anschneiden entgegenspritzte. Also habe ich einen Teil vom Saft statt Essig verwendet, mit einem Teelöffelchen Balsamico dazu und Kräutersalz & Olivenöl ein Dressing gemacht, etwas von der Petersilie aus der Lieferung hineingegeben, und schließlich den Salat mit dem Dressing gemischt, mit Pilzen belegt und Granatapfelkerne darübergestreut. Den Rest Granatapfel werde ich auspressen und Gin mit Granatapfelsaft mixen.

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Die gute Butter

Die gute Butter

“…und ein Stich gute Butter” höre ich noch im Geiste meine Oma sagen. Das kam mir als Kind immer komisch vor, ebenso wie die Betonung auf Bohnenkaffee, wenn sie ein Pfund Kaffee haben wollte. Schließlich gab es ‘Margarine’ oder ‘Butter’, ‘Caro’ oder ‘Muckefuck’ oder eben richtigen Kaffee. Woher das kommt, ist natürlich klar. Aber so richtig bewußt geworden ist es mir erst, als ich kürzlich für ein Projekt nach Ernährung der letzten Jahrhundertwende recherchiert habe und dabei auf dieses (extrem interessante und lesenswerte) Buch stieß: Die deutsche Küche im 20. Jahrhundert Für Baby-Boomers wie mich, die in eine Welt relativen Überflusses geboren sind, ist es schon schwer, sich daran zu gewöhnen, dass das 20. Jahrhundert vorbei ist, geschweige denn, sich die Not und Armut der Jahre bis etwa 1955...

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Eingelegte Kirschtomaten

Eingelegte Kirschtomaten

Eingelegte getrocknete Tomaten sind wahlweise nur zu Feinkostpreisen zu bekommen oder von minderer Qualität, oder beides… Grund genug also, jährlich selbst welche einzulegen. Als besonders lecker haben sich dabei – nicht überraschend – Kirschtomaten erwiesen. Also kaufe ich, wenn es ein Angebot für Kirschtomaten gibt, eine größere Menge (es passt ungefähr 1 kg auf mein Backblech), halbiere sie, lege sie mit der Schnittfläche nach oben auf ein mit Alufolie ausgelegtes Blech, bestreue sie mit etwas Salz und trockne sie ca. 4 Stunden bei 90°C im Backofen. Dann ist das Blech voll zu so viel zusammengeschrumpft, was in ein großes oder zwei kleine Marmeladenläser passt.

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Backen mit Wow-Effekt

Backen mit Wow-Effekt

Gestern habe ich mich an eine Challah gewagt, ein jüdisches Hefebrot. Zwar hatte ich eigentlich eher etwas brioche-ähnliches Fluffiges mit Safran im Kopf (Safran ist für das süße Hefebrot eine durchaus typische Zugabe), aber dann habe ich mich doch für ein Rezept entschieden, das Petra Holzapfel bereits ausprobiert hat – ohne Safran. Ihr findet es hier (mit Bild). Eins vorweg: das Rezept liest sich kompliziert, aber bis auf die Sache mit dem Sechs-Stränge-Flechten, die ich trotz Trockenübungen mit Fäden zunächst nur mit Mühe hinbekommen habe, ist es eigentlich viel einfacher als es aussieht. Man muß nur genug Gehzeiten einplanen. Ach ja, statt Honig habe ich Löwenzahnsirup verwendet, tut der Sache keinen Abbruch. Der Teig lässt sich ganz einfach und ohne Probleme handhaben und verarbeiten. Irgendwann klappte das mit dem...

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Spaghettikürbis

Spaghettikürbis

Zu den jährlichen Freuden des Spätsommers gehört für mich der Einkauf von ein oder zwei Spaghettikürbissen. Dieses überaus leckere Gewächs gibt es nur Ende August / Anfang September, und auch nur an einigen wenigen handverlesenen Ständen auf meinen Lieblingswochenmärkten, zuverlässig bei einem Gemüsebauern der Region auf dem Isemarkt. Kürbis, ungegart Das spannende am Spaghettikürbis ist, daß das Fruchtfleisch nach dem Garen in spaghettiähnliche Fasern zerfällt und so auch in Nudelgerichten als Nudelersatz (oder einfach als leckere Gemüsebeilage) eingesetzt werden kann (auch ideal für Glutenallergiker…). Er schmeckt leicht süßlich, gemüsig, aber nicht typisch nach Kürbis. Tipps zum Garen und einige gute Rezepte findet man bei fabulousfoods.com (in Englisch). Ich verwende die dort beschriebene Backofen-Methode.

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New fish on the blog

New fish on the blog

Ein weiteres Stück Esserlebnis aus dem Asienladen… viele Asiaten und Afrikaner kaufen in unserem bevorzugten Asiasupermarkt gern Fisch ein. Meist sind das ganze Fische, tiefgefroren, ausserdem gibt es Filets, natürlich Garnelen aller Art, Tintenfische und -fischchen, Pangasius-Bällchen etc. Uns lachte ein Päckchen kleine Fischfilets an, 500 g für 3,35 €, genauer das hier: Laut Packungsaufdruck handelt es sich um upeneus moluccensis, einen Ziegenfisch aus den wärmeren Gewässern dieses Planeten. Beim Auftauen rochen die kleinen, festen, wunderbar grätenfreien Filets angenehm nach frischem Meerwasser. Wir haben damit nicht viel angestellt, einfach nur ein ganz wenig Kokosraspel aufgestreut und in Öl in der Pfanne knusprig gebraten: Das Endergebnis (sehr lecker!):

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Mayonnaise

Seit längerem bin ich ziemlich wählerisch, was die Qualität gekaufter Fertigmayo angeht. Die Light- und sonstigen fettreduzierten Varianten (“Salatcreme”, vielen Dank auch, *nicht* auf meinem Salat!) fallen automatisch raus, da sie nicht bloss meiner Meinung nach eklig schmecken, sondern mir auch spätestens beim Blick auf die Zutatenliste der Appetit vergeht. Da tummeln sich Sorbin- und Benzoesäure, Verdickungsmittel, Aromen… und nicht zu vergessen billiges raffiniertes totes Soja- oder Erdnußöl. Unter den Sorten, die ich kaufe, befindet sich die Thomy Delikatess-Mayonnaise, weil sie eine der wenigen ist die das Öl deklarieren (80 % Sonnenblumenöl, und man schmeckt den Unterschied zu Sojapamps deutlich, immerhin 6,2% Eigelb, leider auch Aromen…) Dagegen steht auf fast allen anderen Gläsern im Supermarkt meist nur “Pflanzenöl” oder sogar explizit “Sojaöl” drauf. Essbar finde ich auch die –...

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Exklusiv-Interview mit dem Krümelmonster

Exklusiv-Interview mit dem Krümelmonster

The FoodFreak hatte heute morgen exklusiv Gelegenheit, mit dem Krümelmonster zu sprechen und Krümel zu den neuesten Entwicklungen in der Sesamstrasse zu befragen. TFF: “Herr Krümel, wie stehen Sie zu den neuen Anforderungen an Sie als Krümelmonster, künftig weniger Kekse zu essen und Kindern eine gesunde Ernährung vorzuleben?” Krümel: (verdreht die Augen) “Keeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeksssseeeeeeeeeee!” (Nimmt sich einen Keks vom Teller). “Es war ja klar dass Sie damit anfangen… Also. Ich bin ein Krümelmonster. Ich esse Kekse. Das ist meine Natur. Kekse sind FUN, und die Sesamstrasse soll Spaß machen. Ich halte wenig davon, da jetzt political correctness raushängen zu lassen. Aber was will man machen.” (seufzt) TFF: “Sind Sie denn nicht der Meinung, dass Kinder gesunde Ernährung lernen müssen?” Krümel: “An Kinder wird heute so viel herangetragen… wenn man sich...

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Bento-Boxen

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Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de