KW 36-2010 – Indisches Hühnercurry mit Chili und Kokos

Geschrieben von FoodFreak am 8. September 2010 | Abgelegt unter Rezepte der Woche

Einfache und dennoch superleckere indische Kost gibt es diese Woche bei datenhamster.org – wir holen mal wieder 660 Curries raus und kredenzen euch ein tomatig-würziges Hühnercurry mit Chili und Kokos.

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Bonne maman – yaourt à la vanille naturelle

Geschrieben von FoodFreak am 6. September 2010 | Abgelegt unter Produkttests

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Im Gegensatz zu dem blinden Griff nach dem Kokosjoghurt von Danone haben wir beim Shoppen im Elsass bei den Vanillejoghurts ganz genau hin gesehen, ehe wir uns für eine der unzähligen Varianten entschieden. Eine Version in echten Gläschen fiel leider dank Vanillin und Bindemitteln komplett flach… bestahen konnte nur diese Sorte vor unseren kritischen Augen, dank dieser Zutatenliste:

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Anders gesagt: Vollmilch, Creme fraiche, Zucker (9%), natürlicher Vanilleextrakt, Joghurtbakterien:

Und so schmeckt er dann auch: sahnig-cremig, erkennbar nach Bourbon-Vanille, aber nur gerade so eben, nicht übertönt; leicht gesüsst (erneut, nur gerade so eben, nicht quietschsüss) – und total lecker. (Gelb ist der Joghurt allerdings nicht – und das ist auch gut so). Es geht doch, liebe Lebensmittelkonzerne, man muss nur wollen.

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Daumen nach oben, darf beim nächsten Frankreich-Einkauf wieder mit.

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Einkaufen im Elsass – Haguenau

Geschrieben von FoodFreak am 4. September 2010 | Abgelegt unter Unterwegs

Ein absolutes Such-Highlight in diesem Blog sind die Begriffe “Carrefour” und “Lauterbourg”. Anscheinend gibt es viele Leute die im Elsass einkaufen möchten aber nicht so recht die Peilung haben wann und wo und wie.

Vor knapp zwei Wochen haben wir auf dem Heimweg aus Zürich einen Stopp in Haguenau eingelegt; und dieses Mal etwas besser geplant als bei unserem letzten Herumirren durch Frankreich. Nachdem wir viele Jahre bei Champion in Lauterbourg bzw. Wissembourg einkaufen waren, morphte dieser zu einem Carrefour und zog aus dem Ort heraus an die Autobahn. Das Angebot war uns dort, nur einen Steinwurf hinter der Grenze, aber zu deutsch, und zu teuer.

Der große Super-U an der Autobahn nach Strassburg ist uns ebenfalls zu unfranzösisch; hier scheinen hauptsächlich Deutsche auf der Suche nach allerbilligsten Wein-Kartons unterwegs zu sein. Nach der Sucherei des letzten Jahres, die uns inmitten des Orts Haguenau zu Simply führte, der für seine normale Grösse recht gut sortiert war, haben wir uns dieses Jahr die Adresse von Auchan herausgesucht und sind direkt dorthin gefahren, aus Süden kommend bei Achern über die Grenze, und zurück dann via Iffezheim auf die A5, erheblich einfacher zu erreichen wenn man weiss dass der Auchan Superstore nicht in Haguenau, sondern in Schweighouse bzw. dem Industriegebiet Schweighouse sur Moder liegt – auch direkt an der Abfahrt der route nationale.


Größere Kartenansicht

Unser Einkauf war wie fast alle Einkaufstrips in Frankreich nicht ganz billig – das liegt daran dass wir uns dort bevorraten mit allem was es bei uns so nicht gibt oder was bei uns echt Geld kostet; am Ende standen 285 Euro auf dem Kassenzettel – für einen 3/4 vollen Einkaufswagen.
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DKduW – August 2010

Geschrieben von FoodFreak am 2. September 2010 | Abgelegt unter DKduW

Sommerzeit ist Reisezeit, Ferienzeit, auch in vielen Blogs geht es eher leise zu; das gilt nicht nur für das Foodfreak-Blog. Und weil ich nicht der schnellsten eine bin was das Bloggen angeht momentan – meine Liste an noch zu schreibenden Artikeln hat ein neues Jahreshoch erreicht – verstosse ich dieses Mal gegen meine eigenen Regeln ;) – denn während die Deadline für Einreichungen zum Event normalerweise der 25. jeden Monats ist, nehme ich heute mal alle mit rein die es bis 31.8. geschafft haben. Das waren immerhin erstaunliche 9 Teilnehmer – herzlichen Dank für Euer unermüdliches Forschen in den Untiefen Eurer Kochbuchsammlungen!

Und wo ich schon dabei bin, fange ich dieses Mal dann auch gleich von hinten an; der aktuelleste Beitrag kommt nämlich von Päm im Mestolo-Blog.

Vegetarische Kost gewinnt ja gerade momentan in der Foodie-Gemeinde bei denen, die Jonathan Safran Foers “Tiere Essen” gelesen haben, wieder große Akzeptanz – wenn ein Essen dermassen lecker klingt wie der Schmorfenchel mit Steinpilzen und Aprikosen-Polenta, dann macht das umso mehr Freude. Pate stand hier das offenbar treffsicher benannte Buch Vegetarisch genießen.

Tina von Lunchforone konnte nicht widerstehen, trotz des enormen Gewichts auf Reisen den neuesten Wälzer von Jamie Oliver zu erwerben: Jamie Does. Auf der Rundreise ums Mittelmeer hat der Naked Chef einige nette Sächelchen gezaubert, und der

Tomaten & Basilikum Salat daraus passt wunderbar in die Sommer- und Ferienküche.

Ans Mittelmeer, genauer (wie immer) nach Griechenland entführt uns Monambelles, dieses Mal mit einem Frühstücksgebäck ganz nach meinem Geschmack – griechisch UND mit Sesam drauf? Nehm’ ich sofort,
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Reisemitbringsel – Aprikosenaufstrich

Geschrieben von FoodFreak am 31. August 2010 | Abgelegt unter Produkttests

Ich bin nur ein sehr sporadischer Marmeladenesser. Sorten denen ich gar nicht widerstehen kann sind allerdings alle Arten von Zitrusmarmeladen – und Aprikosenkonfitüre. Deswegen konnte ich auch nicht umhin, mir aus der Schweiz, genauer aus einer Migros in Zürich, diesen Fruchtaufstrich mitzubringen:

100 % pure fruit

verspricht das Etikett; sowas lässt mich erst mal blinzeln. Aber die Macher des Aufstrichs halten das Versprechen ein, gesüsst und gebunden / geliert wird mit reiner Frucht,

und 55% Aprikosen lassen sich durchaus sehen.

Der Migros-Fruchtaufstrich schafft es zwar nicht, handgemachte Marillenmarmelade aus der Wachau zu toppen (ich glaube das ist auch unmöglich), aber er schmeckt intensiv fruchtig und leckerst nach Aprikose und dürfte so gern wieder in meinen Einkaufskorb wandern. Mjam!

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Der Herd der Zukunft

Geschrieben von FoodFreak am 28. August 2010 | Abgelegt unter Bunt gemischt

Liebe Elektrogerätehersteller: bitte umgehend bauen!

Leider nur ein Konzept, aber was für eins!

Hat tip to @balu.

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Clos Montblanc – Xipella 2007

Geschrieben von FoodFreak am 21. August 2010 | Abgelegt unter Produkttests

Spanische Weissweine haben seit vielen Jahren einen schlechten Ruf — absolut zu Unrecht. Die Zeiten schwerer überoxidierter Weine sind schon lange Geschichte, das haben Weinbauregionen wie Rias Baixas oder Rueda mit viel Erfolg und leichten, schmackhaften säurebetonten Weinen längst bewiesen.

Besonders gut sind spanische Weissweine meines Erachtens da, wo sie sich auf regionale Tugenden besinnen, etwa lokale Rebsorten – die Biowinzer von Albet i Noya haben es mit ihrem sensationellen Xarel.lo vorgemacht, und auch der Wein, den ich Euch heute vorstellen möchte, stammt aus Katalonien und zwei für diese Region typischen Rebsorten; Parellada und Macabeo.

Mit 12 % Alkohol ist er schon unter den kräftigen anzusiedeln, er schmeckt aber nicht so.

Vinos de Penedès schreibt über den weissen Xipella:

Macabeo 60%, Parellada 40%

Die Parelladatrauben wurden Anfang September und die Macabeotrauben Mitte Oktober jeweils nachts geerntet, um höchstmögliche Fruchtkonzentration zu erreichen und vorzeitige Oxidation zu vermeiden. Nach (..) der Mazeration wurden die Trauben nach dem Pressen in Edelstahltanks bei einer kontrollierten Temperatur von 14 Grad fermentiert.

Üblicherweise werden Macabeo und Parellada eher für cava gemischt; aber auch ohne Bläschen drin ergibt sich hier ein angenehmer, frischer Wein mit fruchtiger Note, einem Hauch von Zitrus und Melone und einem ein ganz klein wenig erdigen Körper. Ich mag ja ohnehin crispe Weisse aus dem Stahltank, und dieser hier bildet da keine Ausnahme.

In meinem Glas tummelte sich der gefällig leichte, gelbliche Xipella mit grünen Reflexen aus dem Jahr 2007; den Jahrgang 2006 gibt es noch für momentan um 10 Euro bei Vinos de Penedès.

Ein ganz hübscher Wein für heisse Tage, aber aus dem Penedès habe ich schon Eindrucksvolleres im Glas gehabt.

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Besser spät als nie: Ricotta-Gnocchi

Geschrieben von FoodFreak am 19. August 2010 | Abgelegt unter Rezepte - Recipes

Mit Frau Monambelles habe ich mich vor gar nicht allzu langer Zeit noch drüber unterhalten, dass es so gewisse Rezepte in der Foodie-Blogosphäre gibt, die einfach jeder mal gemacht haben muss, oder die doch so eine Art Hype geniessen; und meistens liegt das daran dass sie einfach UND großartig sind.

Die 15-Minuten-Ricotta-Gnocchi von Delicious:Days sind eines dieser Rezepte, und gestern habe ich sie endlich nachgemacht.

Damit bin ich wirklich, wirklich, wirklich spät dran. Ich vermute es hat was damit zu tun dass ich mit Gnocchi, erschwert durch eine bittere Niederlage im Kampf mit Kürbis-Gnocchi, ein wenig auf Kriegsfuß stehe. Völlig zu Unrecht, wie sich herausstellte.

Auch bei Fool for Food, The Noshery, Chili und Ciabatta, dem Kuriositätenladen, bei Schöner Tag noch, Hefe und mehr und sicher noch vielen anderen Blogs wurden diese Gnocchi mit einer Vielzahl von Beigaben und Saucen kombiniert, und stets waren alle zufrieden.

Ich habe mich von Frau Zorras Fassung mit Tomaten-Basilikum-Sugo inspirieren lassen.

15 minute ricotta gnocchi

Was kann ich anderes sagen, ausser: super. Wunderbar zu verarbeitende, fluffige Gnocchi, die spontan von mir und Herrn datenhamster den Daumen nach oben bekamen. So schnell wie die gemacht sind, gibt es keinen Grund mehr, Gnocchi nicht selbst zuzubereiten.

Das Rezept:
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KW 33-2010 – Kartoffelsalat mit Joghurt und Meerrettich

Geschrieben von FoodFreak am 18. August 2010 | Abgelegt unter Rezepte der Woche

Auf der Suche nach einem ebenso einfachen wie leckeren Kartoffelsalat haben wir bei datenhamster.org heute mal wieder auf den Fundus von Foodfreak zurück gegriffen – der Kartoffelsalat mit Joghurt und Meerrettich von Ottolenghi erfüllt alle Kriterien, um als Rezept der Woche nominiert zu sein.

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Gewürzschwanzlängenvergleich – eher nicht

Geschrieben von FoodFreak am 16. August 2010 | Abgelegt unter Bunt gemischt

So sieht es aus wenn chez Foodfreak der Gewürzschrank ausgeräumt und gesichtet wird.

Ich habe Freunde die immer nur den Kopf schütteln ob der “vielen Gewürze” die ich habe.

Naturgemäss habe ich als Fan der indischen Küche ein paar mehr… aber nachdem Hande (@vinoroma) und Katharina (@katha_esskultur) gerade auf Twitter und in ihren Blogs (hier und hier) den ultimativen Gewürzschwanzlängenvergleich hinter sich haben, kann ich mit ruhigem Gewissen sagen, in dieser Liga spiele ich nicht mal annähernd ;)

Meine gerade vor einem demnächst irgendwann anstehenden Frankreich-Einkauf erstellte Liste (ich muss ja schliesslich wissen was ich neu beschaffen muss kann / darf):

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