Swiss Mountain Spring Premium Bitter Lemon

Im Artikel über das Ginger Beer haben wir schon über Swiss Mountain Spring berichtet. Die Schweizer haben in ihrer Range neben den Ginger Beer und dem Ginger Ale noch drei Tonics und natürlich ein Bitter Lemon. Damit haben wir die klassische Mixer-Ausstattung komplett. Mehr braucht es nicht, um sich kompetent hinter dem Bartresen aufzustellen.

Neben dem auch schon erwähnten Bergquellwasser aus der Allegra Quelle in Graubünden verwendet Swiss Mountain Spring für das Bitter Lemon Zitronensaft- und Zitronenfruchtkonzentrat aus Italien und Spanien. Dazu kommt Chinin aus Indien und Indonesien für die Bitterkeit. Wenn ihr übrigens mal Bitter Lemon selbst machen wollt, man kann die Bitterkeit auch ohne Chinin recht gut hinbekommen. Hier ist unser Rezept dazu.

Mit dem Bitter Lemon im Glas denken wir beim Geruch sofort an Zitronensaft. Dann kommt ein „so muss Bitter Lemon riechen“-Gefühl. Ja, wenn wir einen Geruch mit Bitter Lemon assoziieren würden, dann ist es der dieses Softdrinks. Die Zitrone ist natürlich auch im Geschmack vorherrschend. Das Chinin sorgt für eine deutliche Bitterkeit im Getränk. Es schmeckt nicht zu süß und ist schön herb. Pur kann uns das Swiss Mountain Bitter Lemon schon mal überzeugen.

Doch die meisten werden ihr Bitter Lemon nicht pur trinken. Ein Großteil wird genau das damit machen, was wir als nächstes probieren. Sie werden eine Spirituose damit mischen.

Wir fangen klassisch Norddeutsch an, ersetzen aber beim Cola Korn die Cola. Doch wir nehmen nicht irgend einen Korn, sondern den etwas besseren The Ostholsteiner. Die Aromen der Zitrone werden bei dem Ganzen etwas abgeschwächt. Der Drink ist herb und ein wenig süßlicher. Die Bitterkeit ist jetzt mehr am Gaumen auszumachen. Das kann man durchaus so trinken. Wir würden jedoch eher beide Komponenten einzeln bevorzugen.

Ein Gin bietet sich bei einer Bitterlimonade immer an. Wir nehmen dieses Mal den leckeren N GIN VLC aus Spanien. Die Zitronenaromen sind deutlich und werden etwas würziger. Dabei kommt der Wacholder leicht hindurch. Die Bitterkeit ist schön eingebunden, und wir sind ganz zufrieden. Aber auch hier mögen wir den reinen Geschmack der beiden Bestandteile lieber pur.

Dann mal etwas anderes. Warum sollte man nicht auch Whiskey mit Bitter Lemon mischen? Wir wählen den John B. Stetson Bourbon, der vom gleichnamigen Huthersteller stammt. Schon der Geruch ist spannend – er erscheint uns süß. Wir finden eine Mischung aus Honig mit Zitrone und Karamell. Letzteres schmecken wir auch so: Karamell-Zitronen mit Honig und Noten von Lebkuchen. Das ist eine interessante Wandlung und sie gefällt uns. Ein unerwarteter und leckerer Drink hat sich in unser Glas gemogelt.

Fazit

Oft finden wir schöne Kombinationen, die einen Mixer besser machen. Hier trinken wir das Bitter Lemon aber lieber pur. Es schmeckt genau so, wie ein Bitter Lemon für uns schmecken soll. So ein rundes Getränk dieser Art haben wir noch nie getrunken. Dennoch ist gerade die Version mit dem Bourbon sehr spannend und überraschend gut. Allerdings sollte hierfür genau dieser Bourbon benutzt werden, denn ein anderer mit anderem Geschmacksprofil ergibt zwangsläufig auch einen anderen Drink. Auf jeden Fall möchten wir mehr von diesem Bitter Lemon.

Disclaimer

Das Swiss Mountain Spring Premium Bitter Lemon wurde uns von Swiss Mountain Spring unentgeltlich zum Testen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Eine inhaltliche Beeinflussung des Textes fand nicht statt. Wir danken freundlich für die Unterstützung.

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