Indi & Co Ginger Beer

Dieser Artikel wurde zuletzt am 10. März 2017 aktualisiert

Der Gin- und Tonic-Boom in Spanien ist ungebrochen. So verwundert es nicht, dass neben neuen Gins auch neue Tonics von Herstellern von Erfrischungsgetränken aus dem Boden sprießen. Einer davon ist Indi & Co, von denen wir schon das Tonic probieren durften. Hier im Blog haben wir außerdem über die Kola und die Orangenlimonade von Indi & Co. geschrieben. Nun durften wir auch das Ginger Beer verkosten und waren überrascht.

Die Philosophie von Indi & Co. ist recht einfach. Sie verwenden natürliche Produkte bzw. Mazerationen und Extrakte daraus. Dazu guter Roh-Rohrzucker. So soll ein hochwertiges Getränk entstehen. Für das Ginger Beer kamen hier nicht nur Extrakte von Ingwer, sondern auch der Kalamansi-Frucht zum Einsatz.

Wie gesagt, wir waren überrascht. Nachdem wir den scharfen Ingwer in der Nase verkraftet und den Hust- und Niesanfall hinter uns hatten, rochen wir vor allem Vanille bzw. eine Karamell-Vanille-Mischung. Das ist durchaus ungewohnt in Ginger Beer. Das Ingwer-Extrakt hat es in sich. Es brennt ganz schön, auch in Mund und Rachen. Ein so starkes Ginger Beer hatten wir bislang noch nicht. Im Mund fühlt es sich dann etwas zu cremig an. Wir fühlen uns an eine Sahne-Vanillecreme erinnert. Nachdem wir noch etwas Limettensaft dazu gegeben haben, stellen wir fest, dass dem Getränk eine spritzige Säure fehlt.

Nach den guten Erfahrungen mit Gin und Herbal Moscow haben wir das Ginger Beer mit drei verschiedenen Gins probiert. Diese waren Isle of Harris, N GIN VLC und Wint & Lila. Eine richtig schöne Kombination haben wir nicht gefunden. Allen gemeinsam war die zu starke Süße. Ebenfalls bei allen gleich war die Erfahrung, dass die Drinks mit einem Spritzer Limette besser schmeckten. Doch einen guten Drink bekamen wir mit keinem. Wir hatten sogar das Gefühl, die Stärke des Ingwers erhöhe sich dadurch. Lediglich mit Wint & Lila schmeckte der Drink recht angenehm. Die Minze aus dem Gin harmonierte gut mit dem Ginger Beer. Aber wie gesagt, richtig gut war keine Kombination.

Doch Ginger Beer ist bekannter aus dem Moscow Mule. Mit Vodka haben wir allerdings nicht getestet. Statt dessen haben wir uns an den Kentucky Mule mit Bourbon gewagt. Der Wild Turkey 81 Proof mit seinen süßlichen Honig- und Holznoten passte hier relativ gut. Diese Aromen kommen dann im Drink auch deutlich hervor. Ergänzt werden sie von den Vanille- und Limette-Aromen. Die Süße passt hier ganz gutm und der Cocktail schmeckt angenehm. Charmant wird er dann noch mit einem Spritzer Limettensaft, was ihm auch die passende Säure gibt.

Fazit

Pur und mit Gin mochten wir das Ginger Beer von Indi & Co. nicht so wirklich. Eine deutlich Gin-Note mit ein bisschen Schärfe mögen wir ganz gerne, doch hier hat der Hersteller etwas übertrieben. Ganz anders sieht es im Kentucky Mule aus, der uns sehr gut gefiel. Ein Moscow Mule Test steht noch aus.

Wenn Ihr selber probieren wollt, das Indi & Co Ginger Beer gibt es bei Ardau Weinimport.

Disclaimer

Das Indi & Co Ginger Beer wurde uns von Ardau Weinimport unentgeltlich zum Testen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Eine inhaltliche Beeinflussung des Textes fand nicht statt. Wir danken freundlich für die Unterstützung.

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