Zucchini Kootu – Chana Dal mit Zucchini und Chili

Dieser Artikel wurde zuletzt am 9. Juli 2017 aktualisiert

Zum zehnten und damit letzten Mal findet aktuell der Dauerevent Schatzsuche im Vorratsschrank von Frau Magentratzerl statt, und auf quasi den letzten Drücker schaffe ich dann auch noch eine Teilnahme. Der Schatz in meinem Vorratsschrank ist in diesem Fall ein Glas mit Chana Dal, den halbierten gelben indischen Kichererbsen, und da ich davon immer eher überschaubare Mengen brauche, bleibt davon meist lang etwas im Vorrat stehen.

Im Kühlschrank lag noch eine Zucchini, also begab ich mich auf die Suche, und blieb bei Jopreetskitchen an einem Gericht aus der indischen Küche hängen, für das alles im Haus / Vorrat war – perfekt!

Chana Dal mit Zucchini

Eigentlich ist das ein prototypisches Dal, also etwas, das im Rahmen einer größeren indischen Mahlzeit serviert wird – wir haben es aber als Solomahlzeit mit etwas Reis (und ein wenig Joghurt) gegessen.


Zucchini Kootu – Chana Dal mit Zucchini und Chili

adaptiert nach einem Rezept von Preeti Tamilarasan

Ergibt: 3-4 Portionen

Zutaten

  • 2 Esslöffel Öl
  • 1 Teelöffel schwarze Senfsamen
  • 4 getrocknete Chilischoten, durchgebrochen, Samen ausgeschüttelt, entstielt
  • 4-6 Curryblätter
  • 1 mittelgroße Zucchini, nicht zu klein gewürfelt
  • 125 Gramm Chana Dal, halbe indische Kichererbsen
  • 2 große Schalotten, gehackt
  • 4-6 Esslöffel Tomatenpüree, frisch oder aus dem Packung
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1/4 Teelöffel Kurkuma
  • 1/2 Teelöffel Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 Prise Asafoetida, nach Wunsch
  • Salz

Zubereitung

  1. Chana Dal mit kaltem Wasser einweichen, eine halbe Stunde stehen lassen, danach gründlich durchspülen und abtropfen lassen.
  2. Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Senfsamen hineingeben und aufpoppen lassen, dann die Chilischoten und die Curryblätter zugeben. kurz mitbraten lassen, bis die Curryblätter duften.
  3. Zwiebel in den Topf geben, anschwitzen. wenn sie weich sind, das Tomatenpüree zugeben, umrühren, Zucchini dazu, mit Kreuzkümmel, Kurkuma und Asafoetida würzen, und noch ein paar Minuten alles simmern lassen.
  4. Die Hülsenfrüchte und etwa 140 ml Wasser zugießen, eine Prise Salz zugeben, umrühren und den Deckel auflegen. Leise köcheln lassen, nach 30-40 Minuten prüfen, ob noch Wasser dazu muss. Köcheln lassen, bis die Kichererbsen weich sind – das dauert je nach Alter zwischen 45 und 60 Minuten. Mit Salz abschmecken, nach Wunsch Koriandergrün oder frittierte Curryblätter darauf geben.

Das Ergebnis ist ein feines, hoch aromatisches Gericht, das wir beide spontan sehr lecker fanden, allein die Zucchinimenge hätte noch etwas höher sein dürfen.

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

1 Antwort

  1. Susanne sagt:

    Das ist so ein Gericht, das könnte ich jederzeit essen. Da ist es fast schade, dass ich keine Chana Dal im Haus habe….
    Danke für’s Mitmachen. Und ich wünsche Dir ein wunderbares 2017.

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