Schnelles Gurken-Kimchi

Dieser Artikel wurde zuletzt am 11. August 2016 aktualisiert

Seit dem Kimchi-Event will ich Gurken-Kimchi machen, und zwar dieses bildschöne hier. Als nun der Lieblingsgemüseladen schöne, dünne Salatgurken zum Kilopreis hatte, schlug ich zu – entschied mich dann aber doch für eine schnelle(re) Variante.

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Bei Eating Well stehen die Gurken „12-24 Stunden“ im Kühlschrank; ich wollte mehr Geschmack, und habe sie bei Zimmertemperatur – etwa 20°C – 24 Stunden durchziehen lassen.


Schnelles Gurken-Kimchi

adaptiert nach einem Rezept von Eating Well

Ergibt: 4 Portionen

Zutaten

  • 300 – 350 Gramm schlanke Gurken
  • 1 1/2 Teelöffel Meersalz
  • 2-3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 3 dünne Lauchzwiebeln, das Weiße und Hellgrüne, fein geschnitten
  • ein daumengroßes Stück frischer Ingwer, geschält und gerieben
  • 2 Esslöffel Reisessig
  • 1 Esslöffel koreanische Chiliflocken (kochukaru), gehäuft
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 1 Teelöffel Fischsauce

Zubereitung

  1. Gurken gründlich waschen und abtrocknen. Die Enden abschneiden und wegwerfen. Die Gurke in halbzentimeterdicke Scheiben schneiden und mit dem Salz gut vermischen. 30 Minuten durchziehen lassen.
  2. Die restlichen Zutaten in einer Schüssel oder einem großen Einmachglas gut miteinander vermischen.
  3. Gurken in einem Durchschlag abtropfen lassen, die Flüssigkeit weggießen. Mit der Chili-Essig-Kombo gründlich vermengen.
  4. Das Gefäß abdecken und die Gurken 24 Stunden an einem nicht zu warmen Ort durchziehen lassen. Danach kalt stellen.

Für dieses Kimchi sind koreanische Chiliflocken eine unabdingbare Zutat. Meine habe ich in einem riesigen Beutel mal im Asienladen gekauft, für ein paar Euro bekommt man eine wirklich große Menge, im Zweifel teilt man dann halt mit anderen Foodies.

Das schnelle Gurken-Kimchi überzeugte auf ganzer Linie- selbst der Liebste, sonst bekennender Knoblauchverächter, war begeistert und fand es total lecker.

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Bei uns begleitete das Kimchi zusammen mit etwas Reis ein basic bulgogi von Bon Appetit – ich würde im Wiederholungsfall dann aber doch auf mein erprobtes Rezept für Bulgogi zurückgreifen, das mochten wir deutlich lieber.

Appetit bekommen? - Hungry for more?

1 Antwort

  1. Super, dafür werde ich meine nächsten Freilandgurken einsetzen. Danke für die feine Anregung!

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