Toby’s Estate Woolloomooloo

Wie wir schon berichtet hatten, waren wir in Singapur in Toby’s Estate Coffee, um bei Brüllhitze einen Kaffee zu trinken. Und wie auch erzählt, hatten wir uns damals ein sündhaft teures Päckchen Kaffee mitgenommen. Den Woolloomooloo. Ja, es sind wirklich so viele Os drin. Nicht nur der Name war der Grund, warum wir uns für diesen Kaffee entschieden. Auch die Beschreibung klang nett.

Based on an aged monsooned Indian bean. This smooth spicy blend is excellent for milk coffees, full bodied and rich with spice, earth and cocoa notes.

Toby's Estate Coffee

Ich kann gar nicht mehr genau sagen, was er kostete. Etwa 16 Singapur-Dollar waren es, glaube ich. Das sind rund 10 Euro für 200 Gramm Kaffee. Wirklich nicht wenig. In einem Online-Shop aus Australien fand ich einen Preis von etwa 35 Euro das Kilo.

Woolloomooloo Packung

Der Name selbst geht auf den Gründer Toby Smith zurück, der mit seinem Vater einen kleinen Kaffeeröster gekauft hatte und anfing, in der Garage Kaffee zu rösten. Die Garage stand in Woolloomooloo, und sie wurde auch zum ersten Laden. So viel zur Geschichte. Wir waren gespannt, wie der Kaffee so schmeckt, und haben ihn in verschiedenen Zubereitungen ausprobiert.

Milchkaffee

Zu allererst musste der Woolloomooloo im Milchkaffee ran. Wir brühen uns dafür immer einen starken Kaffee in der AeroPress, auf den dann geschäumte Milch kommt. Deutlich, leicht nussig und etwas schokoladig schmeckt der Kaffee durch die Milch durch ohne aufdringlich zu sein. Er passt sehr gut in einen Milchkaffee und wir mochten ihn so sehr.

French Press

Selten trinken wir einen Kaffee ohne Süßung aus der auch als Bodum-Kanne bekannten French Press. Mit dem Woolloomooloo ist das kein Problem. Auch hier riecht und schmeckt er etwas nussig. Zudem haben wir noch etwas Kakao und erdige Noten.

AeroPress

Mit der AeroPress machen wir einen kleinen starken Kaffee, der an einen Espresso erinnert. Der Woolloomooloo schmeckt ähnlich wie aus der French Press, hat aber noch ein paar angenehme Bitternoten dazu. Auch verdünnt als Americano macht er eine gute Figur.

Woolloomooloo Bohnen

Uns gefällt der Toby’s Estate Woolloomooloo sehr gut. Er ist lecker. Schön ist, dass er so vielseitig einsetzbar ist. Viele Zubereitungsarten haben uns immer einen leckeren Kaffee präsentiert. Wären da nicht die zwei Haken: Es gibt ihn bei uns nicht, nur in Singapur und in Australien, und er ist nicht gerade günstig. Solltet Ihr trotzdem mal über den Woolloomooloo stolpern, dann zögert nicht, Euch einen zu kaufen.

Appetit bekommen? - Hungry for more?

Kommentar verfassen