Tchibo Kaffeerarität No. 01/2016 – Malawi Ngapani

Dieser Artikel wurde zuletzt am 20. September 2016 aktualisiert

Das Jahr 2016 hat der Kaffeeröster Tchibo mit einem ganz besonders feinen und raren Estate-Kaffee als erste Rarität eingeläutet – die Rede ist vom Malawi Ngapani.

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Wo kommt der Kaffee her?

Ngapani ist ein kleines Estate, also eine Kaffeefarm, in den Bergen des ostafrikanischen Staates, genauer gesagt, in den Chiradzulu Mountains.

Tchibo dazu:

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Am Fuß des beeindruckenden, 1.730 Meter hohen Berges entstand an der Grenze zu Mosambik die „Malawi Ngapani Coffee Estate“. Die Farm ist die einzige ihrer Art in der weiteren Umgebung und ist Schauplatz eines wunderbaren Ereignisses im September und Oktober, wenn Elefantenherden durch den in Sichtweite der Farm gelegenen „Namizimu Elephant Corridor“ ziehen. Auf der vor nunmehr 30 Jahren gegründeten Farm finden rund 900 Männer und Frauen aus den umliegenden Dörfern Arbeit – und eine Heimat. Gemeinsam sorgen sie für Anbau, Ernte und Veredelung dieser erlesenen Spezialität.

Von Hand verlesen und sorgfältig aufbereitet entsteht hier über dem „See der Sterne“ unsere erste Rarität des Jahres 2016. Folgen Sie uns in eine wunderbare, exotische Welt unter der Sonne Afrikas und freuen Sie sich auf ein ganz besonderes Kaffee-Erlebnis.

So sehen die Bohnen aus

Malawi ngapani

Es sind gleichmäßige, wohlgeformte, große Bohnen, mit einer fruchtig-nussigen Duftnote und einem hellem Milchschokoladenbraun.

Und wie schmeckt der Kaffee nun?

Ich mag sehr gern (ost-) afrikanische Kaffees, und das ist einer, der wirklich ungewöhnlich und schwer zu finden ist – eine echte Rarität. Wie alle Raritäten von Tchibo ist auch dieser Kaffee von der Rainforest Alliance zertifiziert.

Bei Gourmet Coffee Lovers steht

Bright and with medium body, Malawai Ngapani has a crisp (East African) acidity and distinct fruity aroma with tones of hazelnut and chocolate.

Im Geruch würde ich dem auf jeden Fall zustimmen. Wir haben den Kaffee auf verschiedene Weisen zubereitet – in der French Press, in der AeroPress (mit kurzer und langer Brühdauer), und handgefiltert, mit und ohne Zucker und Sahne.

Eine kurze Brühdauer, Espresso-Style, bekommt dem Kaffee gar nicht – er wird dabei relativ bitter, hat aber nicht viel Körper. Am besten gefiel uns der Malawi Ngapani handgefiltert, mit einer etwas gegenüber unseren normalen Mengen erhöhten Kaffeemenge je Liter, was dann auch für ein wenig mehr Tiefe im Geschmack sorgt. Er schmeckt sehr frisch, leichtfüßig, mit einer angenehmen, fruchtige Säure, und leicht nussig-schokoladigen Noten, hat aber nicht so viel Wucht aufzubieten wie manch andere Sorten; dementsprechend ist er auch am besten pur oder mit einem Hauch Zucker zu genießen, als Milchkaffee dagegen geht er unter.

InnJoy nennt den Malawi Ngapani

schon jetzt den Top-Anwärter auf den Titel „Rarität des Jahres“

So weit würde ich dann doch nicht gehen, aber auf jeden Fall ist der Kaffee aus Malawi eine wirklich ungewöhnliche Sorte, die der Reihe der Besonderheiten alle Ehre macht, und schon deswegen zum Probieren sehr zu empfehlen.

Der Malawi Ngapani ist seit dem 25.01.2015 in den Tchibo-Filialen und natürlich auch online für 9,99€ je 500 g erhältlich.


Der Kaffee wurde mir für den Produkttest unentgeltlich zur Verfügung gestellt; eine inhaltliche Beeinflussung meines Textes fand nicht statt.

(Bildrechte: Banner und Abbildung der Packung © Tchibo)

Appetit bekommen? - Hungry for more?

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