Kohlrabi-Pastinaken-Curry mit Spinat, Sri-Lanka-Style

Dieser Artikel wurde zuletzt am 21. März 2016 aktualisiert

Am Mittwoch war ich auf dem Wochenmarkt, und habe an einem meiner zwei Lieblingsgemüsestände bunt eingekauft, was mich anmachte. Darunter waren auch Pastinaken, eine große Superschmelzkohlrabi, und frische kleine braune Champignons. Und mit ein wenig Blattspinat aus dem Tiefkühler und ein paar Standards aus dem Vorrat wurde daraus dieses wirklich leckere Curry.

Kohlrabi-Pastinaken-Curry mit Spinat, Sri-Lanka-Style

Der Stil ist angelehnt an die Currys, die wir in Sri Lanka kennen gelernt haben. Einen großen Anteil daran hat das scharfe, geröstete Sri Lanka Curry (das Chili & Ciabatta hier empfohlen hat, und von der ich eine kleine Menge ihrer großen Tüte abbekommen habe – vielen Dank!). Allerdings ist mein Currygericht schon wegen der Zutaten nicht „authentisch“.


Kohlrabi-Pastinaken-Curry mit Spinat, Sri-Lanka-Style

Ergibt: 4 Portionen

Zutaten

  • 1 große Superschmelz-Kohlrabi
  • 2 mittelgroße Pastinaken
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Esslöffel Butterschmalz (Ghee), oder Pflanzenöl
  • 1 1/2 Teelöffel scharfes geröstetes Sri-Lanka-Curry
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • 3 Esslöffel Wasser
  • 500 ml Kokosmilch, aus dem Tetrapack, siehe Text unten
  • 250 Gramm Blattspinat, TK, etwas getaut
  • Salz
  • 1 Limette, den Saft
  • 200 Gramm kleine braune Champignons
  • 1-2 Esslöffel Olivenöl, oder anderes Bratfett

Zubereitung

  1. Pastinaken schälen und würfeln (hier: ca 1,5 cm Kantenlänge). Die Zwiebel schälen und in feine Halbringe schneiden. Die Kohlrabi schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Champigons putzen und vierteln.
  2. Butterschmalz in einem großen Topf erwärmen, die Zwiebelringe darin anschwitzen. Dann die gewürfelten Gemüse (aber nicht die Pilze) zugeben. Zwei Minuten braten lassen, umwenden, und das Currypulver und Kurkuma darüberstäuben. Tomatenmark und Wasser verrühren, dazu gießen. Umrühren, die Kokosmilch angießen, und alles abgedeckt etwa 20 Minuten sanft garen lassen.
  3. kohlrabicurry

  4. Wenn die Pastinakenstücke weich sind, den Blattspinat zugeben. Noch einige Minuten garen lassen. Mit Salz und Limettensaft abschmecken.
  5. In einer Pfanne das Bratfett erhitzen, die Champignonviertel darin kräftig anbraten, bis sie „trocken“ und angeröstet sind.
  6. Die Pilze auf das Curry geben und servieren.

Zur Kokosmilch: man kann dieses Gericht auch komplett ohne Kokos machen; dann die Kokosmilch durch Brühe und am Ende 2-3 Esslöffel Crème fraîche zusätzlich ersetzen. Ich habe für das obige Essen mit dünner Kokosmilch (dem dünnflüssigen Teil eines 1-Liter-Tetrapacks) und etwas zusätzlicher Crème fraîche gearbeitet, aber im Normalfall sollten „reguläre“ 500 ml Kokosmilch mit cremigem Fettanteil ideal sein.

Während die Kohlrabi ihren Biss behalten, werden die Pastinakenstücke weich und cremig, was in der Textur sehr angenehme Kontraste gibt. Und die Pilze zum Schluss sorgen für ein wenig umami, um das Ganze abzurunden.

Man kann das mit und ohne Reis essen, und wir fanden beide dieses vegetarische Curry sehr gelungen.

Appetit bekommen? - Hungry for more?

9 Antworten

  1. Das ist ja eine spannende Kombination! Helmut ist zwar kein großer Pastinakenfreund, aber in einem Curry geht das wohl noch am ehesten 🙂

  2. Sabine sagt:

    Ha, das kommt mir doch wie gerufen – ich habe mir nämlich gerade geröstetes Currypulver aus Sri Lanka mitgebracht! Aber warum meinst Du, dass dieses Produkt nicht authentisch ist? Oder bezog sich das auf das Gericht mit den Pastinaken und Kohlrabi?

    • FoodFreak sagt:

      genau – Pastinaken kann ich mir in Sri Lanka nur schwer vorstellen 🙂 – ich mache es mal oben etwas deutlicher…

      Nachtrag: auf / in Sri Lanka würde man auch frisch pürierte / geriebene rohe Tomaten nehmen statt Tomatenmark und Wasser, aber momentan gibt es keine Tomaten, die auch nur annähernd was taugen.

  3. Das gföllt mir! Ich muss unbedingt immer eine Dose Kokosmilch im Hause haben. Pastinaken hatte ich sogar da, aber heute zu einem Süppchen verkocht. Ohne Einkaufszettel wird das mit dem Nachkochen nix. 😉

    • FoodFreak sagt:

      ich kaufe mittlerweile lieber die Kokosmilch von Aroy-D im (grünen) Tetrapak, da gibt es 250 ml, 500 ml, 1000 ml. Die 250ml-Päckchen gehören hier in den Basisvorrat. Was den Einkaufszettel angeht: immer eine gute Idee, aber das schöne an so einem Gericht ist ja auch, dass es prima anpassbar ist – wenn man lieber andere Gemüse unterbringen will, gar kein Problem 🙂

  4. Gourmettatze sagt:

    Das ist ja ein schönes Rezept für ein Curry. Ich finde Pastinaken sind ein ganz tolles Wintergemüse und in Kombination mit Spinat sicherlich unglaublich köstlich 🙂

    danke für das Rezept und viele Grüße,
    -Swetlana

  1. 30. Januar 2016

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