Gebratener Römersalat, grüne Bohnen, Anchovis

Dieser Artikel wurde zuletzt am 24. August 2015 aktualisiert

Im Food & Wine Magazine entdeckte ich im Frühjahr ein Gemüsegericht, das dort als „Warm Green Beans and Lettuce in Anchovy Butter“ bezeichnet wurde. Die Kombination mit Anchovis, die in Butter aufgelöst an malaysisches Belacan erinnern, und den gebratenen Rümersalatherzen fand ich sehr anregend, und hatte sie mir für die ersten grünen Bohnen des Sommers vorgemerkt. Ich mag ja ohnehin gern Gemüsegerichte abseits der bekannten Standards.

Beschreibung

Meine Fassung ist ein wenig adaptiert (so fand ich zusätzliches Olivenöl am Ende eher unnötig), und auf 2 Portionen heruntergerechnet. Statt, wie bei F&W, Pistazien und Lauchzwiebelringe darüberzustreuen (letztere hatte ich schlicht vergessen), gab es bei uns noch ein paar hart gekochte Eier als Beilage.


Gebratener Römersalat, grüne Bohnen, Anchovis

adaptiert nach: Food & Wine magazine, February 2015

Ergibt: 2 Portionen

Zutaten

  • 1 kleiner Römersalat; bzw. 1 großes „Römersalatherz“
  • 300 Gramm grüne Bohnen, frisch, entstielt und ggf. entfädelt
  • 4 Sardellenfilets in Öl, Anchovis
  • 40 Gramm Butter
  • 1 Knoblauchzehe, in dünnen Scheiben
  • einige Zitronenachtel
  • Salz
  • 3 Eier, hart gekocht, längs halbiert

Zubereitung

  1. Die Butter in eine rgroßen Pfanne schmelzen lassen. Anchovis, Knoblauch und Bohnen hinzufügen, unter Wenden bei mittlerer Hitze ungefähr 8 Minuten braten. Aus der Pfanne heben.
  2. Den Römersalat längs vierteln, die Viertel im heißen Fett von allen Seiten sehr kurz anbraten, bis sie goldbraun werden. Bohnen und Salatherzen vorsichtig mischen und mit Salz würzen. Auf eine Servierplatte geben und die Eihälften und Zitronenspalten darum herum anrichten. Beim Essen kann jeder nach Wunsch etwas Zitrone darüber geben.

Mit ein paar Flocken Fleur de Sel, die bei Tisch ergänzt wurden, ein ausgesprochen leckeres Sommeressen, das schnell gemacht ist.

Appetit bekommen? - Hungry for more?

2 Antworten

  1. Sabine sagt:

    Das klingt wirklich gut! Erinnert ein bisschen an Bagna cauda. Für solche Umami-Geschichten bin ich ja immer sehr zu haben.

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