#twitback – Sandwichbrot

Dieser Artikel wurde zuletzt am 11. August 2015 aktualisiert

Vergangene Woche twitterte das Bon Appétit Magazine ein Rezept für ein Roasted Potato Sandwich Bread, welches ganz nett klang, und so fragte ich in die Runde:

Screenshot 2015-06-23 11.01.30

Frau Küchenlatein zog spontan mit, und in der folgenden Diskussion stellten wir fest, dass das Rezept doch einige Tücken aufwies. Etwa: zu viel Salz (das spiegelt sich auch in den Kommentaren beim Rezept wider), zu viel Essig, und dann war da noch das Thema Kartoffeln. Entgegen des Namens kommen nämlich keine gebackenen Kartoffeln rein, sondern „potato flour“, bei dem es sich – im Gegensatz zum deutschen Kartoffelmehl, das Kartoffelstärke meint – um etwas wie Kartoffelflocken oder Instant-Kartoffelpüree handelt.

Sowas kommt mir nicht in den Haushalt, geschweige denn ins Brot, und so entschied ich mich am Ende für je 40 g Kartoffelstärke und 40 g farina bona, ein Mehl aus gerösteten Maiskörnern, das eine tolle Röstnote mitbringt, und auf Umweg über Cucina Casalinga in meinen Haushalt gelangte.

Das benötigte dann etwas mehr Buttermilch, zumal ich auch noch Manitoba-Mehl zugegeben habe. Meine Mengen und Zeiten finden sich nachstehend.

Sandwichbrot mit farina bona
Trotz einiger Tücken des Objektes ist das Brot gut gelungen, eigentlich nicht besonders aufwändig, und schmeckt prima.


Sandwichbrot mit Farina Bona und Kartoffelstärke

adaptiert nach einem Rezept von Bon Appétit

Ergibt: 1 Laib

Zutaten

  • 1 Teelöffel Trockenhefe
  • 160 Gramm Wasser
  • 400 Gramm Weizenmehl Type 550
  • 100 Gramm Manitoba-Mehl
  • 40 Gramm Kartoffelstärke
  • 40 Gramm farina bona; Mehl aus geröstetem Mais
  • 220-250 ml Buttermilch
  • 2 Teelöffel Meersalz
  • 2 Teelöffel Reisessig
  • 100 Gramm Butter, weich
  • etwas Milch, zum Bepinseln

Zubereitung

  1. Hefe und Wasser in der Rührschüssel der Küchenmaschine mischen, 10-15 Minuten gehen lassen.
  2. Mehle und Buttermilch zugeben, langsam durchkneten. Nach Bedarf mehr Buttermilch hinzufügen, auf mittlerer Stufe etwa 5 Minuten kneten lassen, bis ein glatter, zäher Teig entsteht.
  3. Hmmmmmmm. #twitback

  4. Kurz auf der Arbeitsfläche durchkneten und 15 Minuten gehen lassen. Den Teig in 6 oder 8 Stücke zerpflücken. Essig und salz zugeben, zu einem glatten Teig kneten. Nun die Butter portionsweise einarbeiten. Nach etwa 4-5 Minuten sollte ein glatter Teig entstanden sein.
  5. Wird noch #twitback #Brot

  6. Den Teig abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. (Hier: ca. 6 Stunden). Entgasen und (über Nacht) in den Kühlschrank stellen.
  7. Vor der Weiterverarbeitung den Teig auf Zimmertemperatur bringen. Dann zu einer länglichen Rolle formen. Mit der Nahtseite nach unten in eine gut gefettete (oder mit Backpapier ausgelegte) Backform geben. Gehen lassen, bis der Teig über den Rand der Form ansteigt.
  8. Den Ofen auf 250 °C vorheizen. Das Brot mit Milch einpinseln, und mit einem Schaschlikspieß zwei oder drei Reihen Löcher in die Oberfläche pieken, so dass Dampf entweichen kann. In den Ofen stellen. Temperatur auf 225° C reduzieren. 50 Minuten backen lassen, dabei evtl. nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken.
  9. Aus dem Ofen nehmen, vorsichtig aus der Form lösen. Nach Bedarf (bei mir nicht nötig) das Brot nochmal auf dem Gitterrost nachbräunen lassen.

20150621-SM-N9005-sandwichbread


Das Brot hat eine gute Textur, der Geschmack ist rund, und abgesehen von den Wartezeiten macht es auch nicht wirklich viel Arbeit. Auch getoastet macht es eine gute Figur – darf es hier gern wieder geben.

Appetit bekommen? - Hungry for more?

6 Antworten

  1. datenhamster sagt:

    Sehr schön ist es leicht angetoastet als Toast-Ersatz. Sehr lecker

  2. Besonders das Farina bona gefällt mir darin!

  3. Ulrike sagt:

    Du hast deines eher herausgenommen, unsere Kruste war reichlich angemälzert ;-). Aber sonst wirklich ein schönes Brot, danke für die Idee

  4. Küchenlatein lese ich auch gern. Ihr Brot hier sieht ziemlich lecker aus!

  1. 23. Juni 2015

    […] Zu Petras Sandwichbrot geht es hier entlang. […]

  2. 24. Juni 2015

    […] #twitback – Sandwichbrot | Foodfreak […]

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