Chili-Rind mit schwarzem Pfeffer, indisch

Dieser Artikel wurde zuletzt am 11. August 2015 aktualisiert

Auf der Suche nach einfacher, schmackhafter Kost, die sich mehr oder weniger aus Vorräten der Casa Foodfreak zubereiten ließ, blieb ich kürzlich in Secrets from My Indian Family Kitchen an einem Gericht hängen, dessen Titel schlicht „chili beef with black pepper“ lautet. Die Zusammenstellung klang ebenso interessant wie gut machbar.

Chili-Rind mit schwarzem Pfeffer, indisch

Bis auf ein paar Lauchzwiebeln war alles im Haus, der Zubereitungsaufwand hielt sich angenehm in Grenzen (der Gatte wie ich waren gerade gesundheitlich angeschlagen), und auch die vorgeschlagene Kombination mit einem Gewürzreis und einem Gurken-Minz-Raita war einfach zu bewerkstelligen.


Chili-Rind mit schwarzem Pfeffer, indisch

nach: Secrets from My Indian Family Kitchen von Anjali Pathak

Ergibt: 4 Portionen

Zutaten

  • 2 Esslöffel Pflanzenöl, hier: Kokosöl
  • 2 Teelöffel schwarze Senfsamen
  • 1/2 Teelöffel schwarze Pfefferkörner, fein in einem Mörser zerstampft
  • 5 cm Zimtstange
  • 20 frische Curryblätter
  • 1 Esslöffel frisch geriebener Ingwer
  • 3 Knoblauchzehen, zu einer feinen Paste zerrieben
  • 3 grüne Chilischoten, 1 in Scheiben geschnitten, 2 längs aufgeschlitzt
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma
  • 1 Esslöffel Tomatenmark, mit 2 Esslöffel Wasser verrührt
  • 600 Gramm Rinderfilet, in 1 cm dicken Streifen — hier: dry-aged Entrecote
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 4 Lauchzwiebeln, schräg in feine Ringe geschnitten

Zubereitung

  1. Das Öl im Wok oder einer großen Pfanne erhitzen. Senfsamen, Pfefferkörner und Zimtstange darin anbraten. Wenn die Senfsamen anfangen aufzupoppen, kommen Chilischoten, Ingwer, Knoblauch, Kurkuma und die Curryblätter dazu. Etwa 1 Minute unter Rühren garen lassen, dann das Tomatenmark mit dem Wasser dazugeben.
  2. Gründlich durchrühren, die Hitzezufuhr erhöhen, und das Fleisch heiß und schnell darin rührbraten – aufpassen, dass es nichta nbrennt, Es soll ein bisschen karamellisieren, das ist in Ordnung. Nach knapp 1 Minute sollte das Rind so sein, dass es in der Mitte medium ist.
  3. Vom Herd ziehen, Mit Salz und Zucker abschmecken. Die Lauchzwiebeln teilweise unterheben, das Gericht in eine Servioerschale geben, und den Rest Zwiebeln darüberstreuen.
  4. Mit Gewürzreis (Foolproof Pilau Rice) und einem Gurken-Minz-Raita servieren.

Die prononcierte Schärfe des Rind ist sehr angenehm, und die für mich eher ungewöhnliche Kombination mit dem Tomatenmark schmeckt ganz ausgezeichnet.

Die Beilagen (beide nach Rezepten aus dem erwähnten Buch):

Das Gurkenraita besteht aus einer geraffelten Salatgurke (ich habe meine auf dem Microplane Ribbon Grater gerieben), aus der man zunächst in einem Küchentuch den Saft ausdrückt (auffangen und mit Mineralwasser und/oder einem Schuß Gin trinken). Zu den Gurkenraspeln kommt Vollmilchjoghurt (etwa 300 Gramm), Salz, Pfeffer, frische Minze, fein geschnitten, nach Wunsch Koriandergrün (hier dieses Mal nicht), und optional angeröstete Kreuzkümmelsamen obendrauf. Einfach und gut.

Auch der Pilawreis, den Anjali Pathak empfohlen hat, war ganz nett, ich habe ihn allerdings im Reiskocher statt im Topf zubereitet. Hier kommen auf 300 Gramm Basmati (bei mir: 250) 4 Gewürznelken, 2 ganze Muskatblüten, 1 Stück Zimtstange, 4 grüne Kardamomkapseln, 1 Teelöffel Kreuzkümmel, 2 schwarze Kardamom, eine Prise Safran und eine Prise Salz sowie ein wenig Öl.

Alles zusammen war eine ganz fabelhafte, leckere Mahlzeit. Daumen nach oben!


Appetit bekommen? - Hungry for more?

1 Antwort

  1. 21. Mai 2016

    […] macht man dann noch ein Gurken-Raita, wie es im Rezept „Chili-Rind mit schwarzem Pfeffer, indisch“ zu finden […]

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