Paprika-Pastinaken und Salzzitronen-Dipp

Dieser Artikel wurde zuletzt am 11. August 2015 aktualisiert

Paprika-Pastinaken und Salzzitronen-Dipp

Dieses Gericht ist (lose) inspiriert von den Paprika Parsnips bei A House in the Hills. Die Idee gefiel mir sehr gut, zumal ich noch einen Rest „schnelle“ Salzzitronen von einem marokkanischen Möhrensalat übrig hatte, aber der Cashewdipp dort war mir viel zu schwer und nusslastig – meine Version benutzt Joghurt und ein wenig Crème fraîche.


Paprika-Pastinaken und Salzzitronen-Dipp

Ergibt: 2 Portionen

Zutaten

  • 1 kg Pastinaken, größere
  • 3-4 Esslöffel Kokosöl, zerlassen, oder Butterschmalz
  • 1 Esslöffel Paprika edelsüß
  • 1 Teelöffel scharfes geräuchertes Paprikapulver
  • Salz
  • 1-2 Esslöffel Schale von Salzzitronen, grob gehackt
  • 4-5 Esslöffel Joghurt
  • 2 Esslöffel Crème fraîche
  • 1 Handvoll Petersilie, fein geschnitten

Zubereitung

  1. Die Pastinaken schälen und in lange, schmale Stücke (ähnlich Pommes frites, aber etwas dünner und länger) schneiden. In einer großen Schüssel das Kokosöl und die Paprika glattrühren, dann die Pastinakensticks darin gründlich wenden.
  2. Crème fraîche, Joghurt und Salzzitrone im Mixer oder mit dem Mixstab zu einem relativ glatten Dipp mixen. Evtl. noch minimal salzen (es soll sauer/salzig/bitter schmecken).
  3. Den Ofen auf 175°C vorheizen. Pastinaken auf ein (mit Backpapier ausgelegtes oder gefettetes) Blech geben. 25 Minuten garen, dabei einmal wenden, und den Dampf abziehen lassen.
  4. Die Temperatur auf 250 °C erhöhen. Pastinaken weitere 10 Minuten backen lassen, dabei nach 5 Minuten einmal wenden.
  5. Die Pastinaken leicht salzen und auf eine Servierplatte geben. Nach Wunsch etwas Dipp darübersprenkeln.
  6. Die Pastinakensticks mit Dipp und gehackter Petersilie servieren. Dazu passt ein grüner Salat.

Die Pastinaken werden beim Rösten noch süßer als sie ohnehin schon sind, im Verein mit dem säuerlich-bitteren Dipp (und der Petersilie) wird eine runde Sache draus. Ganz einfach, und sehr lecker. Auch Herr @datenhamster, der es mit sauer/bitter eher nicht so hat, fand das Essen toll.

Bei uns gab’s dazu einen frischen Endiviensalat, und damit ergibt die obige Menge dann auch ein sättigendes, vegetarisches Mahl für zwei.

Wer sich jetzt noch fragt, wie man „schnelle“ Salzzitronen macht – das geht so:

1 Zitrone auspressen, den Saft mit 1 Esslöffel Salz in einen kleinen Topf geben, 1/2 (Bio-) Zitrone in Scheiben von ca. 1/2 cm Dicke schneiden, in den Topf geben, 10 Minuten alles köcheln lassen. In ein Twist-Off-Glas füllen. Abkühlen lassen und wie eingelegte Salzzitronen verwenden.

Diese Art Salzzitronen hält sich nicht so lang wie die klassische Version, ist aber ein guter (nicht ganz so aromatischer) Quick Fix, wenn man gerade mal keine eingelegten Zitronen zur Hand hat.

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