Lachstartar

Dieser Artikel wurde zuletzt am 15. August 2015 aktualisiert

Vor kurzem hatte ich mir ein recht schönes, großes Lachsfilet gekauft, mit dem ich mal wieder meinen mit Gin und Zitrone gebeizten Gravlax machen wollte. Und weil ich da gern ein schönes, dickes, gleichmäßiges Stück haben wollte, war klar, dass ich die dünnen Seiten und Enden vom Lachs vorher abschneiden und für etwas anderes verwenden würde. Ein sehr simples Rezept für ein Lachstartar mit Kapern und Zitrone aus dem OLIVE magazine kam mir da gerade recht.

Lachstartar mit Kapern und Zitrone
Der Witz ist hier die Mischung aus (topfrischem, saftigem) rohem Lachs und Räucherlachs.


Lachstartar mit Kapern und Zitrone

nach einer Idee des OLIVE magazine

Ergibt: 4 Portionen

Zutaten

  • 1 (große) Bananenschalotte, fein gehackt
  • 1 Zitrone, den Saft
  • 400 Gramm frisches Lachsfilet, ohne Haut
  • 200 Gramm Räucherlachs
  • 2 Esslöffel Dill, fein gehackt
  • 2-3 Esslöffel Kapern, abgespült, abgetrocknet
  • 1 Esslöffel Dijon-Senf
  • 1 Esslöffel Crème fraîche
  • Salz und Pfeffer
  • Dillgrün, als Deko
  • Zitronenachtel, zum Servieren

Zubereitung

  1. Die Schalotten in den Zitronensaft geben und etwas weich werden lassen.
  2. Den rohen Lachs sehr fein würfeln, den Räucherlachs fein hacken.
  3. Den Fisch mit der Schalotte, dem Zitronensaft, Dill, Senf, Kapern und Crème fraîche in einer Schüssel gut durchmischen. Kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Nach Wunsch in kleinen Schälchen oder portionsweise auf Tellern angerichtet servieren. Zitronenachtel dazu legen. Dazu passt Röstbrot, oder kleine Pellkartoffeln.

Im Original sind als Menge 6 Portionen als Vorspeise angegeben, und es werden „melba toasts“ dazu gereicht, im Prinzip also frisch geröstete Brotscheibchen / Croutons. Kann man machen, ich wollte das Tartar aber als Hauptgericht haben, und glutenfrei, deswegen haben wir kleine Kartöffelchen dazu gekocht.

Ganz einfach, und sehr gut. Darf’s gern wieder geben.

Appetit bekommen? - Hungry for more?

5 Antworten

  1. Squeegy Beckinstein sagt:

    Yum! Yum! Yum! Yum! Yum!

  2. Nathalie sagt:

    Ja, das gefällt mir gut, das mache ich auch mal.
    (Den Begriff „Bananenschalotte“ höre ich das erste Mal.)

  3. Nathalie sagt:

    Ja, diese Schalotten habe ich auch immer – aber den Begriff Bananenschalotten wirklich hier noch nie gelesen. DANKE!

  4. vielweib sagt:

    Das klingt gut – wird demnächst gemacht. Danke für die erneute tolle Kochanregung 🙂

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