Beef Wellingtons

Dieser Artikel wurde zuletzt am 16. August 2015 aktualisiert

Normalerweise macht man ein Beef Wellington aus einem Stück Filet. Wir haben im OLIVE Magazin individuelle Wellingtons gefunden, die als einzelne Päckchen hergestellt werden.

Das bietet den Vorteil, dass am Ende das Gesamtpaket nicht in Scheiben geschnitten werden muss. Jeder hat seine eigene Portion. Und, die Wellingtons können so gut vorbereitet werden. Gekühlt gelagert müssen sie nur noch in den Ofen geschoben werden. Allerdings muss dann die Backzeit etwas verlängert werden.


Beef Wellingtons

nach: OLIVE Magazine November 2014

Ergibt: 4 Portionen

Zutaten

  • 4 kleine Rinderfiletsteaks
  • Olivenöl
  • 1 Schalotte, fein gehackt
  • Butter
  • 200 Gramm braune Champignons, fein gehackt
  • Thymian, ein paar Zweige, Blätter gehackt
  • 300 Gramm Blätterteig
  • 8 Scheiben Parmaschinken
  • 1 Ei, geschlagen

Zubereitung

  1. Eine Pfanne sehr heiß aufheizen. Die Steaks mit Olivenöl einreiben und mit Salz und Pfeffer würzen. Auf jeder Seite eine Minute anbraten und abkühlen lassen.
  2. Die Schalotten mit etwas Butter weich kochen. Pilze und Thymian hinzufügen. Ab und zu rühren und kochen lassen, bis keine Flüssigkeit mehr im Topf ist. Abkühlen lassen.
  3. Den Blätterteig auf 1 bis 1,5 mm Dicke ausrollen. Vier Kreise ausschneiden, die etwa 2,5 cm größer sind als die Steaks. Vier weitere Kreise, die etwa 3,5 cm größer als die Steaks sind, ausschneiden.
  4. Die Steaks auf zwei überlappende Schinkenscheiben legen. Etwas Pilzmasse darauf geben und in den Schinken einwickeln.
  5. Jedes der Päckchen auf die kleineren Blätterteigscheiben legen. Die Ränder mit Ei bestreichen. Die größere Blätterteigscheibe darüber legen und um das Päckchen formen, damit keine Luft mehr darin ist. Die Ränder mit einer Gabel andrücken.
  6. Die Aussenseite mit Ei bestreichen und bei 220°C etwa 12 bis 15 Minuten backen.

Uns sind die Wellingtons wunderbar gelungen. Auch wenn sie nicht alle hübsch rund waren. Wir haben fertigen Butter-Blätterteig genommen, der schon ausgerollt war.

Die gekühlten Päckchen haben wir etwa 20 Minuten gebacken und hatten am Ende ein schönes rosa Filet unter der knusprigen Blätterteighaube. Nur die Pilzmenge kam uns etwas zu viel vor. So schmeckte die Pilzmasse am Ende etwas zu deutlich heraus.

Besonders schön fanden wir die Idee mit den Einzelportionen.

Print Friendly, PDF & Email

Appetit bekommen? - Hungry for more?

8 Antworten

  1. Daie sind ja wirklich hübsch, tolle Idee und sehr festlich! Ich glaube, wir haben auch noch 2 Filets im Tiefkühler 🙂

  2. Mac sagt:

    Ui das sieht ja lecker und einfach aus.
    Glatt was zum nachmachen und kommt auf meine Nachkochliste 🙂

  3. Barbara sagt:

    Wow, super! Eigentlich eine einfache Idee, portionsweise Wellingtons zu machen – aber da wäre ich nie drauf gekommen! Ist mir viel sympathischer so. 🙂

    • FoodFreak sagt:

      uns hat das auch sehr gut gefallen, und so ist es auch für den ein- und zwei-Personen-Haushalt viel besser portionierbar. Tatsächlich haben wir dann noch kalkuliert, wie viele Einzelportionen wir mit zwei Öfen für eine Dinnerparty zubereiten könnten 🙂

  4. nata sagt:

    Ein erheblicher Vorteil ist, dass nicht beim Schneiden der Scheiben das ganze Blätterteigzeugs durch die Gegend fliegt. Da ich als Kind nicht so gerne Fleisch mochte, fürchtete ich immer, dass beim Servieren mein Stück Blätterteig verloren ginge. Mit diesen individuellen Minis hätte ich eine viel entspanntere Kindheit gehabt. ;o)

Kommentar verfassen