Rigatoni mit Zucchini

Dieser Artikel wurde zuletzt am 28. August 2015 aktualisiert

20141006-SM-N9005-rigatonizucchini-2Soll ich das wirklich bloggen? fragte ich mich, als ich die Rigatoni mit Zucchini auf den Speiseplan setzte. Nicht, weil das Rezept schlecht wäre – mehr, weil es so banal ist, so einfach, so „dafür braucht man doch kein Rezept“. Aber dann dachte ich mir: manchmal braucht man ja genau diese Gerichte und eine Inspiration dafür, also los.

Zu diesem Essen kam es, weil mir die Menschen von Byodo, einem seit beinahe 30 Jahren bestehenden Naturkosthersteller aus Bayern, ein nettes herbstliches Probierpäckchen gepackt hatten, in welchem auch diese Rigatoni drin waren.

Byodo hat ein recht umfangreiches Sortiment echter italienischer Pasta, und wie es für einen Naturkosthersteller wohl Pflicht ist, natürlich auch in Vollkorn.

Bei diesen Rigatoni handelt es sich aber um traditionelle Hartweizenpasta aus 100% Hartweizengrieß und sonst nix; für mich: so wie Pasta sein sollte.

Der Hersteller dazu:

Für die Byodo Pasta Superiore, semola werden 5 Sorten hochwertiger, italienischer Hartweizengrieß mit quellfrischem Brunnenwasser vermengt. Der hohe Glutengehalt und die langsame Trocknung geben der Byodo Pasta den idealen al dente-Biss und eine tolle Standfestigkeit.

Der Liebste befand, dass das mit dem Biss in der Tat sehr angenehm war, und mit Zucchini, Kräutern, Zitrone und Olivenöl eine tolle Kombi. Und hier nun mein Nichtrezept-Rezept.

Rigatoni mit Zucchini


Rigatoni mit Zucchini, Zitrone und Minze

Ergibt: 2 Portionen

Zutaten

  • 160 Gramm Rigatoni
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Esslöffel italienische Kräutermischung
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Bio-Zitrone, abgeriebene Schale und Saft
  • 1 Handvoll frische Minzeblättchen

Zubereitung

  1. Die Pasta nach Packungsanleitung in gesalzenem Wasser al dente garen.
  2. Die Zucchini je nach Dicke in Scheiben oder geviertelte / halbierte Scheiben zerteilen, ca. 1 cm dick. Öl in einer großen Pfanne erhitzen, die Zucchini darin anbraten. Mit der Kräutermischung und Salz und Pfeffer würzen, langsam weiter braten.
  3. Die Pasta in einem Durchschlag kurz abtropfen lassen, zur Zucchini geben. Zitronenschale darüber reiben, den Saft darüber sprenkeln. Die grob zerzupften Minzeblättchen untermengen, servieren.

Die Minze kann man nicht wirklich auf dem Bild erkennen, das liegt aber vor allem daran, dass das Foto abends bei mäßiger Beleuchtung entstand – untrügliche Anzeichen für den Herbst: die Foodbloggerin muss die Fotoleuchten mal wieder hervorholen…

Das Rezept, so wie es ist, kommt ohne jegliche tierische Produkte aus, weswegen ich es zum Tierfreitag einreiche. Für mich würde allerdings noch etwas geriebener Parmesan oder Pecorino dazu gehören 😉

Appetit bekommen? - Hungry for more?

4 Antworten

  1. Ursula sagt:

    Es geht doch nichts über ein gutes, schnelles, unkompliziertes Rezept.
    Frau hat ja nicht immer Zeit und Lust für etwas kompliziertes.

  2. Ich bin großer Fan von einfachen, guten Gerichten. Danke fürs Nicht-Rezept-Rezept! 🙂

  3. Ich hab seit Jahren ein relativ ähnliches Rezept im Reprtoire, „Spaghetti Maria Grazia“ aus Daine Seeds „Die 100 besten Pastasaucen“. Zuchini in scheiben schneiden, von beiden Seiten in mehreren Etappen richtig braun braten und schließlich mit Butter und wenig (!) Pecorino/Parmesan (Halbundhalb) unter die Nudeln mischen. Ist ein echter Kracher.

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