Tchibo Kaffeerarität – Finca Medina Antigua, Guatemala

Dieser Artikel wurde zuletzt am 20. September 2016 aktualisiert

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Wieder einmal hat Tchibo eine Kaffeerarität auf den Markt gebracht, wobei man sich schon fragen darf, wie rar eine Rarität sein muss, um bundesweit in den Handel zu kommen. Dieses Mal handelt es sich um einen Kaffee aus Guatemala. Das finde ich sehr gut, ich mag auch schon den „normalen“ Edel-Guatemala-Kaffee (Guatemala hard bean) sehr gern.

Ein Blick ins WWW verrät mir, dass auch Starbucks schon mal sortenreinen Arabica von der Finca Medina im Angebot hatte; und bei Interamerican Coffee kann man lesen:

Founded in 1842, Finca Medina is located on the outskirts of Antigua Guatemala. It is a 74 acre estate that produces genuine Antigua coffee.

At Finca Medina, advanced technology is incorporated in coffee production and the milling process, while also maintaining traditional work techniques, which correspond with their commitment to sustainability.

This commitment to producing high-quality coffee has allowed Finca Medina to export a world-class product to the U.S.A., Germany, Japan, Italy, Korea, Netherlands and Spain.

Das klingt groß, aber gerade mal 30 Hektar werden auf der Finca Medina bewirtschaftet, und wie man lesen kann, wird der Kaffee unter mehr als 300 großen Schattenbäumen angebaut – wie das aussieht, sieht man auf der Website der Finca. Nachhaltigkeit und der Erhalt der Kulturlandschaft stehen hier nicht nur im Werbeprospekt.

Wo kommt der Kaffee her?

Im Vulkanhochland von Antigua, logischerweise in Guatemala, auf einer Hochebene mit relativ gleichmäßigen Temperaturen, wird dieser Arabica-Kaffee angebaut.

So sehen die Bohnen aus

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Doe Bohnen sind gleichmäßig geformt, mittelgroß, und eher rundlich in der Form, und haben ein dunkles Mittelbraun, nicht so schokoladig und glänzend wie beispielsweise der Cerro de Lempira aus Honduras, sondern sind eher matt. Sie verströmen einen milden, leicht säuerlichen, sehr fruchtigen Duft nach Kaffee.

Das schreibt der Hersteller

Die Arabica-Varietäten Caturra und Bourbon werden fein aufeinander abgestimmt, um das lebendige Geschmacksprofil des „Finca Medina Antigua“ zu kreieren. Dieser erlesenen Kaffee begeistert mit seiner sanften Schokoladennote und seinem blumig-fruchtigen Aroma.

Und wie schmeckt der Kaffee nun?

Ich sagte es ja bereits: ich mag guatemaltekischen Kaffee. Der Kaffee von der Finca Medina schmeckt rund und mild und sanft, mit einer ausgewogenen Säure (nicht so „krachig“ und intensiv wie die meisten südamerikanischen Kaffees), mit leichten Anklängen von Schokolade. Dabei ist dieser Hochland-Arabica nicht unbedingt ideal für den Latte macchiato (obwohl auch das geht), sondern etwas zum pur genießen – handgefiltert, aus der French Press (super!) und auch aus der Aeropress, als café solo oder auch Americano. Mir gefällt er, ein schöner, feiner Kaffee, den ich auch sehr bekömmlich finde.

Für 9,99 Euro kann man derzeit 500 g des Finca Medina Antigua in den Filialen von Tchibo bekommen, und natürlich auch online – solange Vorrat reicht.


Der Kaffee wurde mir für den Produkttest unentgeltlich zur Verfügung gestellt; eine inhaltliche Beeinflussung meines Textes fand nicht statt.

Appetit bekommen? - Hungry for more?

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