Tchibo Cafissimo Induktions-Milchaufschäumer

Dieser Artikel wurde zuletzt am 20. September 2016 aktualisiert

Seit einigen Jahren nennen wir einem Severin Induktions-Milchaufschäumer unser eigen. Jahr und Tag steht der Severin SM 9685 bei uns in der Küche und wird mal mehrere Tage lang ignoriert, mal mehrfach am Tag genutzt. Bisher hat er uns immer gute Dienste geleistet, und auch wenn das Plastik in der Mitte, auf die das Kännchen gestellt wird, langsam anfängt zu springen, funktioniert er immer noch sehr gut. Doch jetzt bot sich uns die Gelegenheit, einen der neuen Tchibo Milchaufschäumer zu testen. Wir entschieden uns für den Tchibo Cafissimo Induktions-Milchaufschäumer, da wir mit Induktionsgeräten gute Erfahrungen gemacht haben.

Cafissimo Aufschaeumer weissSieht man sich den Tchibo-Aufschäumer an, entdeckt man schnell Ähnlichkeiten zu den Severin-Geräten. So ging es auch uns. Das Kännchen ist gleich geformt, die Rädchen zum Aufschäumen auch. Nach einer kurzen Recherche wussten wir, auch dieses Gerät wird von Severin hergestellt.

Der Milchaufschäumer von Tchibo ist eher einfacher gestaltet als unser bisheriges Gerät. Das Gehäuse ist recht stylish und hochgezogen bis zum oberen Rand des Kännchens. Das hat den Nachteil, dass das Kännchen nur in eine Richtung aufgesetzt werden kann. Bei unserem Severin geht das schneller, da die Kanne dort frei aufsetzbar und um 360° drehbar ist. Doch das soll kein Hindernis sein.

500 Milliliter passen in das stählerne Kännchen. Mit den beiden Rädchen kann entweder gerührt (z.B. für Kakao) oder geschäumt werden. Die Bedienung ist kinderleicht. Stecker rein, Milch rein, Knopf drücken, wenn die Milch bei 60 bis 70° C ist, schaltet das Gerät ab und piept. Ende. Nach drei Minuten schaltet es komplett ab und spart Strom. Damit muss auch das Kabel nicht immer abgezogen werden.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Natürlich hängt die Stabilität des erzeugten Schaums von der verwendeten Milch ab. Gute Erfahrungen haben wir mit Hansano Landmilch gemacht. Hier steht, wohl auch, weil es der gleiche Hersteller ist, der Tchibo unserem Severin in nichts nach.

Bei unserem alten Induktionsaufschäumer kann die Temperatur in vier Stufen gewählt werden, das geht bei dem neueren Gerät von Tchibo nicht – da gibt es nur heiss und kalt. Zugegeben, wir haben bei unserem alten auch nie mehr als die zwei Stufen benutzt.

Auch in kalt, Knopf gedrückt halten, bis der Aufschäumer anläuft, stimmt das Ergebnis. So kann man z.B. einen schönen luftigen Iced-Coffee machen. Wir machen den so: Etwas Vanille-Sirup in das Kännchen geben, mit Milch auffüllen. Kalt aufschäumen und dann über Eiswürfel in ein großes Glas giessen. Mit kaltem Kaffee aufgiessen. Fertig.

Nach nur einem Tweet mit dem Bild oben bekamen wir auch gleich einige Tage später die passende Reaktion per Direct Message:

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Für 59,95 Euro ist der Induktions-Milchaufschäumer von Tchibo seit ein paar Wochen in den Filialen wie online zu haben. Wir denken: das Gerät ist ein guter Griff. Das Design müsste für uns nicht sein, ist aber durchaus was für’s Auge, so man das mag – der Aufschäumer ist in weiß oder lackschwarz zu haben.

Praktisch: Das Stahlkännchen samt den Ringen fürs Aufschäumen kann im Geschirrspüler gereinigt werden, aber auch von Hand ist die Kanne schnell durchgespült und für einen frischen Einsatz bereit. Die flexiblere Aufstellfläche unseres alten Severin hat uns besser gefallen, doch das Cafissimo-Gerät tut, was es soll, und das tut es gut.

Empfehlenswert.
(Bildrechte: Explosionsdarstellung © Tchibo)

Appetit bekommen? - Hungry for more?

2 Antworten

  1. Susa sagt:

    Nachdem wir uns gerade im Urlaub in Freddo Cappuccino verliebten, erwäge ich nun tatsächlich einen Kauf (obwohl ich Tchibo ansonsten gern meide). Übrigens müssten wir mal in den Stockholm Espresso Club, Espresso auf Eis mit Tonic trinken. Ohne aufgeschäumte Milch 🙂

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