Zucchini-Ricotta-Gnocchi

Dieser Artikel wurde zuletzt am 28. August 2015 aktualisiert

Sommerzeit ist auch Zucchinizeit – die Zucchini Ricotta Gnocchi von Closet Cooking lachten mich so an, dass ich sogar spontan ein Rillenbrett für Garganelli und Gnocchi erstand, um diese niedlichen Teilchen nachzumachen.

Zucchini-Ricotta-Gnocchi

Kevin arbeitet mit Cup-Maßen, ich dagegen habe nachgewogen was ich treibe, allerdings ist das Herstellen der Gnocchi trotzdem keine grammgenaue Geschichte, sondern Gefühlssache. Wichtig ist, nicht zu viel Mehl zu verwenden, damit keine harten Flummis, sondern lockere Gnocchi dabei herauskommen.


Zucchini-Ricotta-Gnocchi

nach einem Rezept bei Closet Cooking

Ergibt: 4 Portionen

Zutaten

  • 450 Gramm Zucchini
  • 1 Esslöffel Salz
  • 6 Basilikumblätter, in dünnen Streifchen
  • 1 Esslöffel Zitronenschale, fein abgerieben
  • 375 Gramm Ricotta
  • 2 Eigelbe
  • 40 Gramm Grana Padano, fein gerieben
  • 1/4 Teelöffel schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 125 Gramm Weizenmehl (Type 550), plus mehr zum Bearbeiten

Zubereitung

  1. Die Zucchini fein raspeln, mit 1 Esslöffel Salz durchmengen, in einen Durchschlag geben und 30 Minuten ziehen lassen. Dann mit Hilfe eines Küchentuches sehr gut ausdrücken. Ich hatte am Ende noch 185 Gramm Zucchini über.
  2. Die Zucchiniraspel mit Ricotta, Eigelb, Zitronenschale, Basilikum, Pfeffer und Käse gründlich vermengen. Genug Mehl zugeben, dass der Teig gerade so eben nicht mehr an allem kleben bleibt, und sich formen lässt.
  3. Kleine Mengen vom Teig zu einer dickeren Rolle formen, davon kurze Stücke abschneiden, und diese mit Hilfe einer Gabel oder eines Gnocchibretts ausformen.
  4. 20140616-Canon PowerShot S100-gnocchibrett-2

  5. Die Gnocchi (in mehreren Durchgängen) in sprudelnd kochendem Salzwasser garen lassen, wenn sie aufschwimmen, noch 30 Sekunden im Topf lassen, dann mit einem Schaumlöffel abtropfen lassen und herausheben.
  6. Mit einer Sauce nach Wahl servieren.

Man kann daraus 4 Portionen herstellen, wir haben die Menge allerdings zu zweit gegessen (und uns leicht überfressen). Die Gnocchi haben wir mit selbst gemachter Salbeibutter serviert – erfreulicherweise scheine ich einen winterharten Salbei auf dem Balkongarten zu haben, der wie ein Verrückter sprießt, da bot sich das an. Dafür habe ich zwei Handvoll Blättchen in heißer (abgeschäumter) Butter, also fast geklärter Butter, heiß und weich werden lassen.

Ein frische leichte Tomatensauce (oder auch eine beurre de tomate) könnte ich mir ebenso gut vorstellen.

Eine wirklich feine Kombination!

Appetit bekommen? - Hungry for more?

1 Antwort

  1. Das schöne Rezept nehme ich mir für die zu erwartende Zucchinischwemme (ich habe ja mehrere Pflanzen und versuche dann, die Früchte ganz klein und knackig zu ernten) gerne mit!

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