Sonnenblumenbrot

Dieser Artikel wurde zuletzt am 28. August 2015 aktualisiert

Die Tourte de Meule war das erste Brot, das ich mit dem feinen T80-Mehl von Bon’gu gebacken habe. Vorgemerkt hatte ich mir aus dem Brot-Artikel von Chili und Ciabatta aber auch noch ein Sonnenblumenbrot nach Rezept vom Brotdoc, das ebenfalls auf T80 zurückgreift.

Sonnenblumenbrot

Ich liebe Brot mit Sonnenblumenkernen in allen Varianten; dieses hier ist ganz wunderbar, funktioniert super, und ist sehr zum Nachahmen empfohlen.


Sonnenblumenbrot nach Brotdoc

Quelle: der Brotdoc

Ergibt: 2 Brote

Zutaten

POOLISH

  • 200 Gramm Weizenmehl T80, oder 1050
  • 200 Gramm Wasser, handwarm
  • 1 Gramm Frischhefe

HAUPTTEIG

  • Poolish, gesamte Menge
  • 800 Gramm Weizenmehl T80, oder 1050
  • 500 Gramm Wasser, handwarm, bei Verwendung von Mehl 1050 nur 480 g
  • 10 Gramm Frischhefe
  • 22 Gramm Salz
  • 40 Gramm Gerstenmalzextrakt
  • 40 Gramm Butter, flüssig, abgekühlt
  • 200 Gramm Sonnenblumenkerne, geröstet, abgekühlt

UND

  • 50 Gramm Sonnenblumenkerne, zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Poolish: Alle Zutaten vermischen und 12 Stunden reifen lassen. (Bei mir eher 16, aus Termingründen).
  2. Hauptteig: Alle Zutaten ausser den Sonnenblumenkernen in die Knetschüssel geben und 3 Minuten langsam, nachfolgend 4 Minuten auf 2. Stufe kneten. Die Sonnenblumenkerne hinzugeben und 1 Minute auf langsamer Stufe unterkneten.
  3. Den Teig 2 Stunden zur Gare stellen. Nach 45 und 90 Minuten strecken und falten.
  4. Den Teig entgasen, in 2 gleiche Teile von ca. 980 g teilen und zu Bâtards formen. Die Bâtards werden auf der Oberseite befeuchtet und mit Sonnenblumenkernen bestreut. Mit dem Schluß nach oben im Bäckerleinen 50 Minuten bei 23-24° gehen lassen.
  5. Sonnenblumenbrot

  6. Umdrehen, länglich einschneiden und mit Schwaden direkt auf den Backstein in den vorgeheizten Ofen geben (240°).
  7. 10 Minuten mit Dampf, weitere 50 ohne Dampf bei 215° ausbacken.

Natürlich hatte ich den Hinweis mit „Schluss nach oben“ überlesen, und so gab es eine choreographisch höchst interessante Aktion unter Beteiligung von vier Händen, einem Brotschieber, einem Bogen Backpapier, viel Schwung und viel Glück, bis die beiden Brote so auf dem Backstein lagen wie sie sollten (und statt Bäckerleinen kam ein mit Reismehl bestreutes Halbleinen-Geschirrtuch zum Zuge).

Ein leckeres, luftiges Brot, das einfach fabelhaft schmeckt. Danke, Petra & Brotdoc!

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

1 Antwort

  1. Das ist ja schön geworden! Sollte hier bald auch wieder gebacken werden, ich liebe die leicht angerösteten Sonnenblumenkerne auf den Broten 🙂

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