Kartoffel-Möhren-Curry – Aloo Gajar Vepudu

Dieser Artikel wurde zuletzt am 28. August 2015 aktualisiert

Möhren, das ist eine altbekannte Geschichte, tauchen des öfteren in der Gemüsekiste auf, so auch in der letzten – obwohl ich explizit keine haben wollte, denn im Kühlschrank lagerten noch genug Bio-Möhren aus anderer Quelle. Wie dem auch sei, die gelbe Rüben harrten der Verwertung, und mir stand der Sinn nach Curry.

Bei Kalyani’s Platter wurde ich fündig; ihr Potato Carrot Vepudu klang genau wie das, was ich suchte.

Kartoffel-Möhren-Curry - Aloo Gajar Vepudu

Die Mengen sind meine, ebenso stammt der Zitronensaft und das (explizite) Hinzufügen von Koriandergrün von mir, der Rest ist mit leichten Abwandlungen an ihrem Rezept orientiert.


Kartoffel-Möhren-Curry – Aloo Gajar Vepudu

adaptiert nach Kalyani’s Platter

Ergibt: 3 Portionen

Zutaten

SCHRITT 1

  • 2 getrocknete rote Chilis, hier: 4 sibirische Hauspaprika, trocken
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • 2 Esslöffel gelbe halbe Erbsen/Linsen, siehe Text unten
  • 2 Teelöffel Kreuzkümmelsamen
  • 1 Esslöffel schwarze Senfsamen
  • einige Curryblätter
  • 2-3 Esslöffel Pflanzenöl

SCHRITT 2

  • 450 Gramm Kartoffeln, geschält gewogen
  • 350 Gramm Möhren, geschält gewogen
  • 1 Esslöffel scharfes Paprikapulver
  • 1/4 Teelöffel Kurkuma
  • Salz
  • scharfes Currypulver, nach Wunsch
  • 1/2 Zitrone, Saft
  • 1 Handvoll Koriandergrün, grob durchgehackt

Zubereitung

  1. Mühren und Kartoffeln in Würfel von ca. 1×1 cm schneiden. Kartoffelwürfel bis zur Verwendung mit Wasser bedecken.
  2. Alle Gewürze für Schritt 1 bereit stellen.
  3. 2014-05-05-Canon PowerShot S100-potato-vepudu-mise

  4. Öl in einem großen breiten Topf mit Deckel erwärmen. Die Zutaten für Schritt 1 darin nach und nach einzeln anrösten, in der Reihenfolge Chilis, Hülsenfrüchte, Kreuzkümmel, Senfsamen (Deckel auflegen!), Knoblauch und zum Schluss die Curryblätter.
  5. Kartoffeln, Möhren, Kurkuma und eine kräftige Prise Salz zufügen, gut umwenden, dann bei geschlossenem Deckel auf mittlerer Hitze ca. 5 Minuten rösten lassen.
  6. Den Deckel abnehmen. Unter gelegentlichem Rühren die Gemüsewürfel braten bis sie anbräunen (und eben so gar sind).
  7. Das Paprikapulver darüber streuen, umrühren, Zitrone darüber sprenkeln. Alles zwei Minuten garen lassen, dann mit Salz und ggf. scharfem Curry abschmecken. Die Korianderblättchen untermischen, das Curry in eine Servierschale umfüllen. Mit Reis oder Fladenbroten (Roti, Paratha) servieren.

Bei Kalyani wird urad dal, die Urdbohne, eingesetzt. Da ich keine Urad Dal da hatte, habe ich tovar dal genommen, halbe gelbe Erbsen oder pigeon peas, und davon etwas mehr, um für nussigen Geschmack und Crunch im Essen zu sorgen. Die Hülsenfrüchte nur kurz anrösten, denn mit den Gewürzen braten sie noch weiter. Rote Linsen sollten genauso gut funktionieren.

Für sich genommen ist das Gericht glutenfrei und vegan, und damit ein Kandidat für den tierfreitag. Bei mir gab es ein nicht glutenfreies indisches Fladenbrot dazu; und sehr gut würde auch ein Gurken-Minz-Raita als Beigabe passen, das ich ursprünglich dazu machen wollte, dann aber doch vergessen habe. Reis geht natürlich auch dazu; wir finden die Fassung mit Roti aber ideal.

Einfache, vegetarische und budgetschonende Kost vom indischen Subkontinent, die auch vom Liebsten den Daumen nach oben bekam. Lecker.

tierfreitag

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

5 Antworten

  1. Susanne sagt:

    Ach, danke. Möhrenrezepte kann ich auch immer brauchen. Ich verdanke meiner Gemüsekiste nämlich ein umfangreiches Möhrenlager.

  2. MaRia sagt:

    Hi, ich wollte dir zwischendurch mal ein Kompliment zu deinem blog aussprechen – ich stöbere hier sehr gerne und habe schon einige Kostbarkeiten gefunden. Danke!

  3. Kathi sagt:

    Danke für das schöne Rezept – gabs am Wochenende zusammen mit Raita und den feinblättrigen buttrigen Malabar Parathas aus 660 Currys, was ich mir ebenfalls hier rausgesucht habe :). War ein super indisch inspiriertes Abendessen.

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