Es werde… Kimchi!

Dieser Artikel wurde zuletzt am 30. August 2015 aktualisiert

Im Januar habe ich Euch herausgefordert, doch Kimchi zu machen, und weil das ein Unterfangen ist, das etwas Zeit braucht, hatte ich den Einsendeschluß auf Ostern gelegt.

Am Ende haben sich dann doch – nach einigem Zögern – viele getraut, sich an den funky schmeckenden fermentierten Kohl aus Korea heranzuwagen – super!

Frau Chili & Ciabatta macht den Auftakt, und hat Fräulein Kimchis Kimchi mittlerweile schon zum zweiten Mal gemacht – ein voller Erfolg also!
Bei Leberkassemmel und mehr wurden gleich zwei verschiedene Ansätze Kimchi gestartet, nämlich ein klassischer Kimchi aus Chinakohl, und ein Khak Du Gi aus Rettich. Da es vom fertiggestellten Kim Chi nur ein sehr dunkles Bild gibt, hier stattdessen eines der damit gekochten Gerichte im Bild, Kimchi Jjigae.
Da Delfi hat sich an dem Rezept bei Chili & Ciabatta orientiert, dann aber sein Kimchi doch abgewandelt, und im Artikel sehr schön mit Schritt-für-Schritt-Bildern den Vorgang der Kimchi-Herstellung dokumentiert. Sein Urteil: „akute Suchtgefahr“.
Susanne „Magentratzerl“ greift auf ein Rezept von vielleicht der deutschsprachigen Adresse für Koreanisches zurück, nämlich von Miss Boulette, und ist angenehm überrascht, dass ihr schnelles Kimchi eher mild schmeckt.
Chez Foodfreak habe ich mir ein Lauchzwiebel-Kimchi ausgesucht, inspiriert von Eating Korean: From Barbecue to Kimchi, Recipes from My Home und Not Without Salt.
Mit gleich zwei verschiedenen Kimchi-Versionen hat Hamburg kocht ein Kochtreffen zum Thema Korea bereichert, das eine ist ein sehr hübsches Oyi Sobagi (Gurken Kim Chi), das ich unbedingt nachmachen muss.
Für eine spontane Freundschaft, so Hamburg kocht, ist das Kkakdugi (Rettich Kim Chi) dann eher nicht geeignet… aber sehr landestypisch auf jeden Fall.
Ganz anders dagegen Frau pastasciutta, die nach etwas sanftem Stupsen meinerseits das Projekt Kimchi mit vollem Enthusiasmus anging und sich getraut hat, ein drei Wochen fermentierendes Kimchi herzustellen, old-school, mit Einstreichen der Chinakohlblätter undundund… auch hier nach einem Rezept von Miss Boulette. Das im Rezept verlinkte Wunderöl beantwortet auch gleich die Frage, was man mit rauen Mengen koreanischen Chiliflocken so anfangen könnte.
Last but not least hat Portionsdlät, der feststellt, „dass Kimchi keine große Sache bei der Zubereitung, aber eine großartige Beilage beim Essen ist“, ein Pak-Choi-Kimchi hergestellt, das freestyle ganz ohne Chili auskommt, und durchaus nachahmenswert klingt.

Danke für’s Mitmachen, und an alle, die sich noch nicht getraut haben: traut Euch!

Ganze drei Teilnehmer haben es übrigens geschafft, mir (wie erbeten) doch eine Mail an die passende Adresse zu schicken… irgendwie muss ich mir für das nächste Projekt dieser Art wohl eine andere Form der Kommunikation oder des Round-Ups ausdenken. Insofern:sollte sich jemand hier nicht mit seinem Beitrag wiederfinden, bitte kurz ans eigene Näschen fassen und mir dann Bescheid geben – ich trage das selbstredend gern nach 😉

Appetit bekommen? - Hungry for more?

5 Antworten

  1. tja, ich habe mich ja schon getraut – leider nichts geworden – zwei der ingesamt vier Gläser sind geschimmelt in den Müll gewandert – das Probierglas hat so scheusslich geschmeckt, dass es den anderen gefolgt ist ;-(

  2. Mir hat das Projekt großen Spaß bereitet 🙂 Inzwischen bin ich dabei zu erkunden, in welchen Gerichten man kimchi einbauen kann: ich mache Fortschritte und entdecke immer wieder Neues!

  3. Da Deifi sagt:

    Meine winterlichen Kimchi-Vorräte neigen sich dem Ende zu. Aber eins steht fest – nächsten Herbst wird wieder jede Menge Chinakohl eingekauft…. 😉

  1. 6. Mai 2014

    […] zu Kimchi aus der letzten Zeit hat Foodfreak viel übersichtlicher und umfassender im Rahmen ihres Projekt Kimchi […]

  2. 16. September 2014

    […] aus unseren Food-Blogs sind über das “Projekt Kimchi” (Link über nebenstehendes Bild; Zusammenstellung der Beiträge) […]

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