Tchibo Kaffeerarität – Ipanema Rio Verde

Dieser Artikel wurde zuletzt am 20. September 2016 aktualisiert

Tchibo IpanemaBrasilien ist der Welt größter Kaffeeproduzent, und auf brasilianischen Plantagen werden – nicht unbedingt immer zum Segen der Umwelt – die höchsten Ertragsmengen erzielt. Umso wichtiger ist es, dass dort auch hochwertiger Kaffee mit geringeren Ertragsmengen angebaut wird, in diesem Fall zertifiziert von der Rainforest Alliance.

Wo kommt der Kaffee her?

Die Kaffeefarm „Rio Verde“, gegründet vor rund 100 Jahren, liegt in Conceição de Rio Verde, einer kleinen Gemeinde im brasilianischen Hochland in der Provinz Minas Gerais, auf etwa halbem Weg zwischen Rio de Janeiro und São Paulo. Tchibo beteiligt sich seit 2012 an dieser Plantage. Der rote Lehmboden in der Region ist besonders mineral- und nährstoffreich, ideale Bedingungen also für den Kaffeeanbau.

Nach Angaben bei The Captain’s Coffee wird hier eine in Brasilien öfter anzutreffende Trockenaufbereitung der Kaffeebohnen eingesetzt.

Der Geschmack

Das ist natürlich immer die interessanteste Frage. Aber werfen wir erst mal einen Blick auf die Bohnen:

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Die relativ gleichmäßigen Bohnen sind fast schokoladenfarben, und riechen angenehm nussig-würzig, in der Nase meine ich sofort einen Espresso wahrzunehmen. Und das ist dann auch die Anwendung, für die ich diesen Kaffee am ehesten mag. In der Aeropress zubereitet erinnert der Kaffee an eine etwas zu bittere Schokolade, die Säure ist angenehm, aber insgesamt ist mir der Ipanema Rio Verde zu ausgeprägt bitter.

Mit Milch kommen die nussigen Töne gut hervor, pur ohne Zucker und/oder aus der French Press können mich diese brasilianischen Bohnen jedoch nicht vom Hocker reissen. Das ist insbesondere erstaunlich, weil ich zum Beispiel brasilianischen Santos-Kaffee sehr gern mag. Der allerdings ist auf der weichen, fruchtigen, runden Seite; der Ipanema-Kaffee dagegen erinnert im Aroma stark an italienische Espressi. Wer das mag, erhält hier einen intensiv schmeckenden Südamerikaner für den kräftigen Koffein-Kick.

Für 11,99 Euro „inklusive Geschenkverpackung“ kann man derzeit 500 g des Kaffees in den Filialen bekommen – solange Vorrat reicht.


Bildrecht an der Abbildung der Kaffeetüte: (c) Tchibo GmbH / www.tchibo.com
Der Kaffee wurde mir für den Produkttest unentgeltlich zur Verfügung gestellt; eine inhaltliche Beeinflussung meines Textes fand nicht statt.

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

1 Antwort

  1. Danke für die schöne Besprechung! Die Rarität passt auch vorzüglich nach dem Genuss des Perlhuhns oder des tollen Blumenkohlgerichts. Wer mehr über den Weg des Kaffees aus Brasilien nach Deutschland erfahren möchte, kann unser Video gucken: http://blog.tchibo.com/aktuell/video-von-der-kirsche-bis-zur-tasse/

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