Kohlrabi-Curry

Dieser Artikel wurde zuletzt am 3. Februar 2017 aktualisiert

Irgendwie treibt mich im Frühling ja die Lust auf frisches Gemüse – Kohlrabi gibt es bereits sehr schöne frische, und das Rezept für dieses Curry steht schon lange auf meiner Nachkochliste.

Kohlrabi-Curry by Petra Hildebrandt, on Flickr

Man braucht (bis auf schwarzen Sesam und ggf. Curryblätter) auch keine besonders exotischen Zutaten dafür, es tut jedes generische (milde) Supermarktcurrypulver, wenn ich auch hier zu dem von mir geschätzten, durchaus luxuriösen Maharadja-Curry von Ingo Holland gegriffen habe, das ganz besonders aromatisch ist.


Kohlrabi-Curry

nach: Lust auf Genuss 09/2013: Gemüse neu entdeckt
Ergibt: 3-4 Portionen

Zutaten

  • 3 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Esslöffel Butterschmalz
  • 1-2 Esslöffel Currypulver
  • 400 g Kokosmilch, ungesüßt, ohne Verdickungsmittel
  • 2-3 Kohlrabi, je etwa 250 g
  • 1 mittelgroße Lauchstange, oder 2 dünnere
  • 50 Gramm rote Linsen
  • 2 Esslöffel schwarze Sesamsamen
  • Salz
  • 1 Esslöffel getrocknete Curryblätter; optional, oder frische
  • Limettensaft, zum Abschmecken, meine Zugabe

Zubereitung

  1. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und in dünne (Halb-) Ringe schneiden. Ungefähr 1/3 davon abnehmen und beiseite stellen. In einer Pfanne 1 Esslöffel Butterschmalz erhitzen, die übrigen 2/3 der Zwiebel-Knoblauch-Mischung darin anbraten, mit etwa 2/3 vom Curry bestäuben, umwenden, und 2-3 Minuten weiterbraten. Mit etwas Kokosmilch ablöschen. Mischung in ein hohes Gefäß füllen, restliche Kokosmilch zugeben, mit dem Stabmixer glatt pürieren.
  2. Die Kohlrabi schälen und grob stifteln oder in Spalten schneiden, den Lauch gründlich waschen und putzen, in dazu passende Stücke schneiden. 2 Esslöffel Butterschmalz in einem großen flachen Topf erhitzen, die Gemüse darin andünsten. Die roten Linsen und das Kokos-Curry-Püree zufügen. Abgedeckt etwa 20 Minuten auf milder Hitze garen, gelegentlich rühren und nach Bedarf (hängt evtl. an) etwas Wasser zugeben.
  3. Das restliche Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die beiseite gestellten Zwiebel- und Knoblauchringe mit dem restlichen Curry sowie den Sesamsamen darin anrösten. Das Gemüsecurry mit Salz und Limettensaft abschmecken, einige Curryblätter (so verwendet) zerpflücken und untermischen.
  4. Zum Servieren das Curry in eine Servierschüssel (oder auf Teller mit Reis) verteilen, die Sesammischung und die restlichen Curryblätter darüber geben.

Im Magazin wird dazu roter Reis serviert; wir haben uns für schlichten Duftreis entschieden.

Zum Magazin noch ein paar Worte – ich kaufe nur sehr wenige Kochmagazine, und habe mir strikt zur Angewohnheit gemacht, dass für jedes neue mindestens ein, besser zwei alte Magazine meinen Haushalt verlassen müssen.

Meist langweilen mich die immergleichen Wiederholungen altgedienter Kochideen. Dieses Sonderheft Lust auf Genuss machte da eine deutliche Ausnahme – unter dem Titel „Gemüse neu entdeckt“ sind hier wirklich viele schöne neue Ideen für altbekannte wie weniger bekannte Gemüsesorten versammelt, weswegen ich vergangenen Sommer auch gleich zugeschlagen habe. Ich freue mich schon darauf, dieses Jahr eine Menge daraus auszuprobieren.


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Appetit bekommen? - Hungry for more?

5 Antworten

  1. Nathalie sagt:

    … was mich daran erinnert, daß ich jetzt unbedingt mal Curry-Pulver selbst machen will.

  2. lieberlecker sagt:

    Yummy ! 🙂
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

  3. MJam, gefällt mir. Kohlrabi mag ich und bin für jede Anregung zur Abwechslung dankbar. 😉

  4. Rosilla sagt:

    Das war auch in einer rudimentären Version (kein Lauch, kein Sesam) äußerst lecker, ich habe gute 2 El Currypulver genommen und mit Salz und Pfeffer kräftig abgeschmeckt. Der Limettensaft war wichtig! Vielen Dank für das Rezept, ich kann mir das Prinzip auch mit anderem Gemüse gut vorstellen.

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