Tchibo Kaffeerarität – Chipale Zomba

Dieser Artikel wurde zuletzt am 20. September 2016 aktualisiert

tchibo-chipale-zombaDie erste Kaffeerarität des Jahres 2014 von Tchibo kommt aus einem Land, das ich als Kaffeeproduzenten nicht im Hinterkopf hatte bislang: Malawi.

Mt ca. 1.800 Tonnen Kaffee im Jahr produziert das südafrikanische Land nur 0,022% der Welternte, im Jahr 2010 kamen 0,02% des nach Deutschland importierten Kaffees von dort – schon so gesehen ist der Kaffee eine Rarität.

Wo kommt der Kaffee her?

Der Chipale Zomba ist, wie die anderen Kaffeeraritäten von Tchibo auch, durch die Rainforest Alliance zertifiziert. Er kommt aus der Provinz Zomba, in der die Anbauflächen auf Höhen zwischen 940 und 1080 m über NN liegen.

Tchibo schreibt über den zu 100% aus Arabica-Bohnen bestehenden Kaffee und seine Herkunft:

Hier werden neben Tee und Macadamia-Nüssen bereits seit über 40 Jahren ausgesuchte Arabica-Varietäten angebaut. Das tropisch-milde Klima in der Hochregion lässt die empfindlichen Kaffeepflanzen hier auch außerhalb des schattigen Schutzes des Regenwalds gedeihen.

Auf dieser traditionsreichen Kaffeefarm hat ökologisches und soziales Engagement einen hohen Stellenwert.

Freuen Sie sich auf einen außergewöhnlichen Hochland-Arabica mit leichtem Körper und fruchtiger Zitrusnote.

Die Bohnen sehen so aus:

tchibo-chipale-zomba-2

Und wie schmeckt der Kaffee nun?

Ich mag sehr gern afrikanische Kaffees, da macht der Malawi keine Ausnahme. Die Säure ist recht ausgewogen, insgesamt könnte der Kaffee für mich dennoch etwas kräftiger ausfallen. Er ist tatsächlich sehr leicht, neben den Zitrusnoten kommen ausserdem rauchige Töne zum Tragen. Wer gern Milchkaffee oder Espresso trinkt, wird hiermit nicht glücklich. Pur – ob aus French Press oder Aeropress – ist er angenehm auch ohne Zugabe von Süßung oder Milch zu trinken.

Das Zeug zu einem Weltklassiker hat er sicher nicht, aber der Kaffee aus Malawi ist eine schöne, geradezu frühlingshafte Abwechslung für neugierige Kaffeetrinker.

Seit dem 10. Februar ist der Chipale Zomba in allen Tchibo-Filialen und online erhältlich – für 500 g werden 9,99 € fällig. Wie bei allen Raritäten gilt: solange Vorrat reicht – ist er ausgetrunken, hilft nur, auf die nächste Rarität warten.

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

2 Antworten

  1. Lieber FoodFreak,

    eine frühlingshafte Abwechslung kann man derzeit aber auch wirklich gebrauchen…

    Viele Grüße
    Julia

  2. wenn ich Malawi lese denke ich als erstes an Buntbarsche, die gibt es da nämlich in dem Malawisee 🙂
    Der Kaffee kommt optisch mild geröstet rüber und deine Beschreibung dazu scheint mir in der Tat eier zu sein der Magenfreundlich ist, da werd ich beim nächsten Filialbesuch doch mal Ausschau nach dem Schätzchen halten.

    Danke für den Tipp

    LG
    Fio

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